Übersicht Block Farbtemperatursteuerung

Mit diesem Bedienelement werden Helligkeit und Lichtfarbe einer Beleuchtung eingestellt – von warmem, gelblichem bis zu kaltem, bläulichem Licht. Auf Wunsch führt die Automatik beides selbsttätig über den Tag nach, so wie sich auch das Tageslicht ändert.

Bedienung

Farbtemperatursteuerung auf der Seite

Die Kachel zeigt Helligkeit und Farbtemperatur. Das Symbol oben verrät, ob die Automatik läuft: Play heißt, die Tageskurve steuert das Licht, Pause heißt, es wird von Hand bedient.

Wichtig: Der Schalter Auto auf der Kachel schaltet nicht das Licht, sondern die Automatik ein und aus. Ein Tippen auf die übrige Fläche öffnet den Dialog. Blinkt ein rotes W, ist die eingestellte Betriebszeit erreicht und eine Wartung fällig.

Der Dialog

Der Dialog
  1. Symbole der Titelleiste: Uhr, Anwesenheit, Einstellungen und – als viertes – die Tabelle der Farblichtsteuerung.
  2. Ring: ziehen stellt die Helligkeit ein. Ein Tippen auf die Mitte wechselt zwischen 0 % und 100 %, + und – verstellen um jeweils 1 %.
  3. Farbtemperatur: der senkrechte Schieber, nach oben kälter, nach unten wärmer. Darüber steht der Wert in Kelvin.
  4. Automatik: der Knopf mit Play bzw. Pause schaltet die Automatik ein und aus. Links daneben stehen die Betriebsstunden.
  5. Lieblingswerte: ein Tippen ruft Helligkeit und Farbtemperatur ab. Zum Neubelegen erst beides einstellen und dann den Knopf 2 Sekunden lang halten. Neu belegen lässt sich ein Knopf nur, wenn das Element mit einem Funktionsbaustein verknüpft ist.

Hinweis: Solange die Automatik läuft, überschreibt die Tageskurve von Hand eingestellte Werte spätestens zur nächsten Minute. Wer von Hand einstellen möchte, schaltet vorher die Automatik aus.

Die Tageskurve

Die Farblichtsteuerung bildet nach, wie sich das Tageslicht ändert: in der Frühe warmes, gedämpftes Licht, über Mittag helles und kühles, gegen Abend wieder warmes und gedämpftes. Kühles, bläuliches Licht wirkt aktivierend, warmes beruhigend. Wer sich viel in Räumen ohne Tageslicht aufhält, bekommt so einen Lichtverlauf, der dem natürlichen ähnelt – in der Gebäudetechnik heißt das auch „Human Centric Lighting“.

Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben: kleine Werte (etwa 2000 K) ergeben warmes, rötliches Licht, große Werte (etwa 8000 K) kaltes, bläuliches.

Tabelle der Farblichtsteuerung

Das vierte Symbol der Titelleiste öffnet die Tabelle. Sie hat für jede volle Stunde eine Zeile und ist länger als der Bildschirm – sie wird durch Ziehen verschoben.

  1. Helligkeit (0 bis 100 %) und Kelvin (0 bis 10000 K) je Stunde. Ein Tippen auf den Wert öffnet die Eingabe. Zwischen zwei Stunden rechnet die Steuerung geradlinig weiter und führt jede Minute nach – steht um 06:00 Uhr 3000 K und um 07:00 Uhr 4000 K, leuchtet es um 06:30 Uhr mit 3500 K. Auf 23:00 Uhr folgt wieder 00:00 Uhr, die Kurve läuft über Mitternacht durch. Eine Zeile mit 0 % schaltet das Licht in dieser Zeit aus.
  2. Pfeil nach unten: übernimmt die Werte in die Zeile darunter – so lässt sich ein Wert rasch über mehrere Stunden gleich halten.
  3. K.1 / K.2: laden nach einer Sicherheitsabfrage eine vorbereitete Kurve. K.1 beginnt um 06:00 Uhr warm und gedämpft, erreicht zu Mittag den höchsten und kältesten Wert und fällt bis 18:00 Uhr wieder ab; nachts bleibt das Licht aus. K.2 belegt alle 24 Stunden und lässt das Licht auch nachts schwach brennen. Beide sind als Ausgangspunkt gedacht.

Erst Speichern übernimmt die Tabelle in die Steuerung; sie bleibt dort auch nach einem Neustart erhalten.

Schaltzeiten und Anwesenheit

Bei diesem Element schalten Schaltuhr und Anwesenheit die Automatik – sie geben keine Helligkeit und keine Farbe vor, die kommen aus der Tabelle. Je Schaltzeit wird unter Wert Aktiv oder Inaktiv gewählt, etwa morgens um 6 Uhr die Automatik einschalten. Ebenso wird bei der Anwesenheit für jeden Zustand festgelegt, ob die Automatik beim Wechsel ein- oder ausgeschaltet wird, auf Wunsch nur bei Dunkelheit. Alles weitere zu Schaltzeiten und Anwesenheit steht unter Anwesenheit.

Einstellungen

Einstellungen

Das Zahnrad öffnet dieselben Einstellungen wie beim Block Licht/Dimmer: die Schwellen für Helligkeit, die Anwesenheitssimulation und die Einschaltzeit mit der Wartungsanzeige.



Einrichtung

Dieser Abschnitt richtet sich an den Errichter der Anlage.

Voraussetzung ist eine Leuchte, deren Helligkeit und Farbtemperatur getrennt angesteuert werden können – üblicherweise ein Vorschaltgerät „Tunable White“. Welchen Bereich sie beherrscht, steht im Datenblatt.

Das Bedienelement wird mit dem Funktionsbaustein Block Farbtemperatursteuerung verknüpft (rechte Maustaste auf das Bedienelement); die Adressen liegen am Funktionsbaustein. Die gerechneten Werte der Tageskurve gehen auf dessen Ausgänge Prozent und Farbtemperatur K – dieselben, die auch bei Bedienung von Hand beschrieben werden. Gerechnet wird nur, solange der Eingang Automatik ungleich 0 ist; bei 0 rührt die Farblichtsteuerung die Ausgänge nicht an. Außer über Kachel, Dialog, Schaltuhr und Anwesenheit kann jede andere Stelle im Programm auf diesen Eingang schreiben. Siehe auch Anwesenheit.

Parameter

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Szenenauswahl Legt fest, ob das Element im Bedienelement Block Szene Gruppe zur Auswahl steht.
Ansicht Block oder Grundbild.
Text Beschriftung der Kachel. Die Größe wird mit dem Element skaliert, ein Zeilenumbruch wird mit \n eingefügt, höchstens zwei Zeilen.
Kelvin min. / Kelvin max. Bereich des Farbtemperatur-Schiebers im Dialog, Vorgabe 0 bis 10000 K. Hier den Bereich der Leuchte eintragen. Die Werte der Tabelle werden dadurch nicht begrenzt – darauf achten, dass dort nur Farbtemperaturen stehen, die die Leuchte darstellen kann.
Schalten im Grundbild Nur bei der Ansicht Grundbild sichtbar. Ist der Haken gesetzt, schaltet ein kurzes Tippen das Licht ein oder aus, ein Halten von 0,7 Sekunden öffnet den Dialog. Ohne Haken öffnet jedes Tippen den Dialog.

Adressverknüpfungen

Alle Adressen liegen am Funktionsbaustein.

Siehe auch Allgemeine Eigenschaften aller Bedienelemente.