Übersicht Block Beregnung

Mit diesem Bedienelement wird die Gartenbewässerung bedient: Es zeigt, ob gerade beregnet wird und wann der nächste Start ansteht, und hier legt man die Programme fest – welche Zonen wie lange laufen, an welchen Tagen und in welcher Jahreszeit. Bei Regen, Frost oder Wind setzt die Beregnung von selbst aus. Alles lässt sich auch in der APP einstellen, ohne Studio.

Bedienung

Beregnung auf der Seite
  1. Zustand: während der Beregnung die Restzeit der laufenden Zone, sonst der Grund, warum gerade nichts läuft – etwa Regen, Regenpause (eine laufende Regenverzögerung), Frost, Wind, Einweichen, Angehalten oder Gesperrt. Bei einer Störung steht hier kurz die Ursache (Keine Rückm., Durchfluss +, Durchfluss -, Leck). Steht nichts an, zeigt die Zeile, wann der nächste Start kommt (Start 20 min, Start 6 h). Keine Zeit heißt: es ist überhaupt keine Startzeit angelegt, die Anlage startet also nie von selbst.
  2. Symbol: der Regner, solange beregnet wird, sonst ein Kreuz.
  3. Ring: läuft die Anlage, füllt er sich blau im Lauf des Durchgangs. Orange bedeutet eine Einweichpause, Rot eine Störung; steht die Anlage, trägt er die Schriftfarbe.
  4. Mitte: die Nummer der laufenden Zone, in Ruhe der Regner. Ein rotes ! zeigt eine Störung.

Als Kreis (Grundbild) zeigt das Element nur den Ring mit seiner Mitte. Ein Tippen auf das Element öffnet das Hauptfenster.

Das Hauptfenster

Das Hauptfenster
  1. Symbole der Titelleiste: von links die Startzeiten (Uhr), die Programme (Liste), die Anwesenheit (Haus), die Einstellungen (Zahnrad) und das Logbuch (Diagramm) – siehe unten.
  2. Programm: jedes Tippen wählt das nächste Programm; angezeigt wird sein Name.
  3. Start: startet das gewählte Programm sofort. Steht es bereits an, steht darunter (läuft).
  4. Pause: hält die Beregnung an, der Knopf leuchtet dann; ein weiteres Tippen lässt sie weiterlaufen.
  5. Stopp: bricht den Durchgang ab, auch die noch wartenden Programme.
  6. Zustand und Werte: der Zustand wie auf der Kachel, die Restzeit des ganzen Durchgangs, der nächste Start und die Wassermenge des Durchgangs. Beim nächsten Start steht Keine Startzeit, wenn keine Startzeit angelegt ist, und Keiner, wenn keine ansteht.

Liegt eine Störung vor, erscheint unter Pause und Stopp über die ganze Breite der Knopf Störung quittieren, und die Zeile Zustand nennt den Grund in Rot – etwa „Keine Rückmeldung: Rasen Süd“, wenn ein Ventil nicht geantwortet hat. Dasselbe leistet am Funktionsbaustein der Wechsel von 0 auf ungleich 0 am Eingang QU. OK schließt das Fenster.

Die Programme

Die Programme

Die Liste hinter dem Listensymbol zeigt alle Programme mit ihrem Namen.

  1. Gesamtlaufzeit: die Summe der Laufzeiten aller Zonen. Ein Tippen führt direkt zu den Laufzeiten der Zonen. aus heißt: das Programm ist nicht freigegeben.
  2. Start: startet das Programm sofort, mit dem Stand, der gerade in der Liste steht. Läuft es, steht dort läuft; ein weiteres Tippen beendet nur dieses Programm, andere laufen weiter.
  3. Zahnrad: öffnet die Einstellungen des Programms.
  4. Speichern: übernimmt alle Änderungen an Programmen und Zonen. In den Unteransichten führt Speichern eine Ebene zurück; das Kreuz in der Titelleiste schließt ohne zu speichern.

Einstellungen eines Programms

Einstellungen eines Programms

In der Titelleiste steht der Name des Programms. Die Liste lässt sich rollen; Zeilen, die gerade nichts bewirken, sind ausgeblendet. Mit Name wird das Programm umbenannt.

  1. Freigegeben: ein Programm auf Nein läuft nie.
  2. Laufzeiten: führt zur Liste der Zonen, siehe unten.
  3. Tage: ein Filter, keine Startbedingung – beregnet wird immer nur zu einer Startzeit. Nach Schaltzeit lässt allein die Wochentage der Startzeit gelten, Alle n Tage beregnet nur jeden n-ten Tag, Gerade Tage und Ungerade Tage richten sich nach dem Kalendertag. Abstand (2 bis 30 Tage) erscheint nur bei Alle n Tage; der Rhythmus beginnt an dem Tag, an dem er eingestellt wird.
  4. Saison: Ganzjährig oder ein Zeitraum. Beim Umschalten auf Zeitraum ist das übliche Gartenjahr vom 1.4. bis 31.10. vorbelegt; Anfang und Ende werden darunter bei Saison von und Saison bis mit Tag und Monat eingestellt.
  5. Laufzeit Korrektur: verkürzt oder verlängert alle Laufzeiten dieses Programms, 0 bis 200 %.
  6. Wetter: ob dieses Programm der Wetteranpassung folgt.

Laufzeiten der Zonen

Laufzeiten der Zonen
  1. Laufzeit: wie viele Minuten die Zone in diesem Programm beregnet wird; ein Tippen öffnet die Eingabe. aus (0) bedeutet, dass die Zone nicht zu diesem Programm gehört.
  2. Sperrsymbol: die Zone ist abgewählt und wird in keinem Programm beregnet, ihre Laufzeiten bleiben aber erhalten.
  3. Zahnrad: öffnet die Einstellungen der Zone.

Einstellungen einer Zone

Einstellungen einer Zone

Die Einstellungen einer Zone gelten für alle Programme. Hängt eine Zeile an einem Messwert, steht dieser in Klammer hinter der Beschriftung. Angezeigt wird nur, was an dieser Anlage etwas bewirkt – ohne Regensensor gibt es zum Beispiel kein „Regen egal“.

  1. Aktiv: auf Nein wird die Zone nie beregnet, etwa bei einem defekten Ventil oder einem umgegrabenen Beet.
  2. Zyklus und Einweichen: gegen abfließendes Wasser wird die Laufzeit in Abschnitte von Zyklus Minuten geteilt, dazwischen liegen Einweichen Minuten Pause. Ohne lässt die Zone in einem Stück laufen.
  3. Feuchte ab: liegt die Bodenfeuchte über diesem Wert, wird die Zone übersprungen. Nur vorhanden, wenn für die Zone ein Feuchtefühler eingetragen ist.
  4. Ergiebigkeit: wie viele Liter die Zone je Minute ausbringt; daraus wird die angezeigte Wassermenge geschätzt. Mit einem Wasserzähler wird gemessen, die Zeile entfällt dann.
  5. Regen egal, Feuchte egal, Wind egal, Frost egal: die jeweilige Sperre gilt für diese Zone nicht – für Topfpflanzen, überdachte Bereiche oder das Gewächshaus.

Einstellungen der Anlage

Einstellungen der Anlage
  1. Regenverzögerung: setzt von Hand eine Beregnungspause, etwa nach einem kräftigen Regen, oder beendet eine laufende. Aktiv heißt: es wird gerade nicht beregnet.
  2. Dauer Verzögerung: nur zu sehen, solange die Pause läuft. Sie sagt, wie viele Tage (1 bis 14) sie dauert; wird der Wert verstellt, läuft die Pause ab jetzt neu.
  3. Je Monat: bei Nein gilt ein Saisonfaktor für alle Laufzeiten (0 bis 200 %), bei Ja gelten zwölf Monatswerte; über Bearbeiten wird für jeden Monat ein eigener Prozentwert eingetragen, zum Beispiel wenig im April und viel im Juli.
  4. Wetteranpassung: die Laufzeiten folgen dem Wetter der letzten 24 Stunden – nach Hitze wird länger, nach Regen kürzer beregnet.
  5. Gewicht Temperatur, Feuchte, Regen: wie stark die jeweilige Größe in die Rechnung eingeht; 0 % schaltet sie ab. Die Zeilen erscheinen nur bei eingeschalteter Wetteranpassung und nur für Werte, die gemessen werden.
  6. Alle Zonen prüfen: fährt alle Zonen nacheinander kurz an. So sieht man rasch, ob jedes Ventil schaltet, ohne die volle Beregnungszeit abzuwarten.

Alles außer Alle Zonen prüfen wird erst mit Speichern übernommen.

Startzeiten, Anwesenheit und Logbuch

Hinter der Uhr liegen die Startzeiten. Jede Startzeit startet ein Programm, dessen Name bei ihr steht; eine neue Startzeit steht auf dem ersten Programm. Steht dort Kein Programm, löst sie nichts aus. Die Bedienung der Schaltzeiten ist unter Anwesenheit beschrieben.

Hinter dem Haus wird festgelegt, was beim Wechsel der Anwesenheit geschieht: ein Tippen auf das Symbol eines Zustandes schaltet die Vorgabe ein oder aus, daneben wird das Programm gewählt, das dann startet – oder Nur beenden, um einen laufenden Durchgang zu beenden. Ohne Vorgabe ändert der Wechsel nichts; das ist die Vorgabe.

Hinter dem Diagramm liegt das Logbuch mit den letzten 32 Ereignissen: gestartete und beendete Programme, Zonen ein und aus, übersprungene Zonen samt Grund, Meldungen zum Durchfluss und ausbleibende Rückmeldungen der Ventile. Der Papierkorb neben OK leert die Liste ohne Rückfrage.



Einrichtung

Dieser Abschnitt richtet sich an den Errichter der Anlage.

Das Bedienelement wird mit dem Funktionsbaustein Block Beregnung verknüpft: zuerst den Funktionsbaustein samt Zonentabelle und Adressen anlegen, dann mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement klicken und den Funktionsbaustein wählen. Alle Adressen, die Namen der Zonen und die Anzahl der Programme werden dabei übernommen, der Text der Kachel bekommt den Namen des Bausteins. Ohne Verknüpfung weist ein Tippen auf das Element darauf hin.

Parameter

Anzeige

Ansicht Block oder Grundbild. Die Wahl Liste stammt aus älteren Projekten; sie erscheint nur noch, wenn sie bereits eingestellt ist.
Text Beschriftung der Kachel, Vorgabe „Beregnung“. Beim Verknüpfen wird der Name des Funktionsbausteins übernommen. Ein Zeilenumbruch wird mit \n eingefügt.

Adressverknüpfungen

Alle Adressen liegen am Funktionsbaustein und werden beim Verknüpfen übernommen.

Siehe auch Allgemeine Eigenschaften aller Bedienelemente.