Übersicht Block Codeschalter KNX

Mit dem Codeschalter KNX wird ein gewöhnlicher KNX-Taster zur Codetastatur, etwa am Eingang oder an der Garage: jede Wippe steht für eine Ziffer. Je Taste lässt sich eine eigene Funktion mit eigenem Code hinterlegen, zum Beispiel Tür öffnen oder Alarmanlage scharf schalten. Das Bedienelement zeigt, ob der Codeschalter freigegeben ist, bietet dieselbe Codeeingabe auf dem Bildschirm und dient zum Ändern der Codes.

Bedienung

Codeschalter KNX auf der Seite
  1. Schlüssel: ein Tippen auf die Kachel öffnet die Codeeingabe.
  2. Schalter: gibt den Codeschalter frei (Aktiv) oder sperrt ihn (Inaktiv); ein gesperrter Codeschalter nimmt keinen Code an. Ist keine Freigabe eingerichtet, steht hier nur Aktiv und der Codeschalter ist immer freigegeben.

Am KNX-Taster gibt ein kurzer Druck eine Ziffer ein, ein langer Druck wählt die Funktion dieser Taste; deren LED leuchtet dann. Ein richtiger Code lässt die LED einige Sekunden blinken, ein falscher alle LEDs. Wird der Code nicht innerhalb von 10 Sekunden fertig eingegeben, gilt er als falsch.

Die Codeeingabe

Die Codeeingabe
  1. Symbole der Titelleiste: Uhr, Anwesenheit und Einstellungen, siehe unten.
  2. Eingabe: ein * steht für jede eingegebene, ein - für jede fehlende Stelle. C löscht die Eingabe.
  3. Schlüssel: ändert den Code der gewählten Funktion. Die Titelleiste wird gelb und fragt nacheinander Passwort alt – den bisherigen Code oder den Mastercode –, Passwort neu und Passwort neu Wiederholung. Ein weiteres Tippen auf den Schlüssel bricht ab.
  4. Zifferntasten: so viele wie am Taster. Ein Tippen gibt die Ziffer ein, 1,5 Sekunden halten wählt die Funktion dieser Taste. Der grüne Punkt zeigt die gewählte Funktion. Mit der letzten Stelle prüft die Steuerung den Code nach denselben Regeln wie bei der Eingabe am Taster: ist er richtig, schaltet sie und der Dialog schließt sich, sonst erscheint Code falsch. Ist der Codeschalter gesperrt, erscheint Codeschalter nicht freigegeben. Während der Prüfung steht eine Sanduhr; kommt nach 5 Sekunden keine Antwort, erscheint Keine Antwort der Steuerung und es wurde nichts geschaltet.

Solange die Einstellungen noch nicht von der Steuerung geladen sind, steht statt der Zifferntasten eine Sanduhr.

Schaltzeiten und Anwesenheit

Hinter der Uhr liegen Schaltzeiten, die den Codeschalter freigeben oder sperren – zum Beispiel tagsüber frei und nachts gesperrt. Alles Weitere zu den Schaltzeiten steht unter Anwesenheit.

Verhalten bei Anwesenheit

Hinter dem Haus wird festgelegt, ob der Codeschalter beim Wechsel der Anwesenheit freigegeben (Aktiv) oder gesperrt (Inaktiv) wird. Ein Tippen auf ein Symbol wählt aus, ob bei diesem Zustand überhaupt umgeschaltet wird. Schaltzeiten und Anwesenheit wirken nur, wenn eine Freigabe eingerichtet ist.

Einstellungen: Einmalcode

Einstellungen

Ein Einmalcode ist ein zusätzlicher, zufällig erzeugter Code, etwa für Handwerker oder Gäste. Er gilt für jede Funktion.

  1. Einmalcode Zeit: so lange gilt ein neu erzeugter Einmalcode – in dieser Zeit beliebig oft. Bei 0 gilt er bis zu seiner ersten Verwendung, am Taster wie im Bedienelement.
  2. Einmalcode Zeitfaktor: die Einheit der Zeit; jedes Tippen schaltet weiter zwischen Sekunden, Minuten, Stunden und Tagen.
  3. Einmalcode erzeugen: zeigt den gültigen Einmalcode, 0 heißt: keiner. Ein Tippen erzeugt einen neuen.

Zeit und Zeitfaktor wirken sofort, Ok schließt den Dialog.



Einrichtung

Dieser Abschnitt richtet sich an den Errichter der Anlage.

Das Bedienelement wird mit dem Funktionsbaustein Block KNX Codeschalter verknüpft: zuerst den Funktionsbaustein samt Adressen anlegen, dann mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement klicken und den Funktionsbaustein wählen. Im selben Menü übernimmt Kommentar übernehmen die Bezeichnung des Bausteins als Text. Siehe auch Anwesenheit.

Parameter

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Ansicht Block oder Grundbild. Die dritte Wahl Liste (obsolet) stammt aus älteren Projekten und sollte nicht mehr verwendet werden.
Text Beschriftung der Kachel, Vorgabe Code KNX. Die Größe wird mit dem Element skaliert, ein Zeilenumbruch wird mit \n eingefügt, höchstens zwei Zeilen.

Adressverknüpfungen

Alle Adressen liegen am Funktionsbaustein und werden beim Verknüpfen übernommen.

Siehe auch Allgemeine Eigenschaften aller Bedienelemente.