Übersicht Block Wetterstation

Dieses Bedienelement zeigt die Werte der Wetterstation und ist zugleich die Stelle, an der ihre Schutzfunktionen eingestellt werden: Wind-, Regen-, Frost- und Hitzealarm, die Beschattung je Himmelsrichtung und die Dämmerung. So fahren zum Beispiel Markisen bei Sturm ein, ohne dass jemand eingreifen muss. Dazu kommen ein Logbuch der Alarme und eine Statistik der Wetterverläufe.

Bedienung

Wetterstation auf der Seite
  1. Wetterlage: Sonnig, Bewölkt, Regen oder Schnee (Regen unter 1 °C). Meldet die Wetterstation eine Störung, steht hier „Sensorstörung“.
  2. Zahnrad: ein Tippen irgendwo auf das Element öffnet den Dialog.
  3. Temperatur: die gemessene Außentemperatur in °C.
  4. Wettersymbol: passend zur Wetterlage.
  5. Wind, Helligkeit, Feuchte: die Windgeschwindigkeit, die Helligkeit in kLux, nach der „Bewölkt“ entschieden wird (Helligkeit gesamt bzw. der höchste Wert aus Ost, Süd und West), und die Luftfeuchtigkeit. Misst die Station keine Feuchte, steht in der dritten Zeile „Regen“ oder „Trocken“.
  6. Alarmpunkte: von links Wind-, Regen-, Frost- und Hitzealarm. Ein Punkt ist rot gefüllt, solange der Alarm ansteht.

Der Dialog

Der Dialog
  1. Symbole der Titelleiste: das Zahnrad öffnet die Einstellungen, die Liste das Logbuch, das Diagramm die Statistik (siehe unten).
  2. Temperatur: der aktuelle Wert, darunter der tiefste und der höchste Wert des heutigen Tages.
  3. Messwerte: der aktuelle Wind, bei Wind max. heute der höchste Wind seit Mitternacht und bei Regen heute die Minuten mit Regen seit Mitternacht. Regenmenge, Feuchte, Luftdruck und Windrichtung erscheinen nur, wenn die Station diese Werte liefert; bis zu sieben Zeilen haben Platz.
  4. Helligkeit: je Himmelsrichtung in kLux und die Dämmerung in Lux (bzw. Ja/Nein, wenn die Station nur ein Dämmerungssignal liefert).
  5. Sicherheitsfunktionen: je Feld der Zustand einer Überwachung – aus (ausgeschaltet), aktiv (sie wacht, es steht nichts an) oder rot Alarm. Bei Ost, Süd, West und Dämmerung steht statt dessen Anforderung, solange die Beschattung bzw. die Dämmerung gerade angefordert ist. Ein Tippen auf ein Feld schaltet die Überwachung ein oder aus; das wirkt sofort, ohne Speichern.

Liegt eine Sensorstörung vor oder läuft der Testbetrieb, erscheint oben im Dialog eine rote Meldezeile. Bei einer Störung steht rechts daneben die Ursache:

Einstellungen

Einstellungen
  1. Gruppe: die Einstellungen sind nach Wind, Regen, Frost, Hitze, Beschattung, Dämmerung sowie Überwachung und Test geordnet. Die Liste lässt sich mit dem Finger oder dem Mausrad rollen.
  2. Ein / Aus: jedes Tippen schaltet um.
  3. Grenzwert: in Klammer steht der aktuelle Messwert, damit sich die Schwelle leicht finden lässt. Ein Tippen öffnet die Eingabe.
  4. Speichern: überträgt alle Werte an die Steuerung; das Kreuz verwirft die Änderungen.
Überwachung Schaltet die jeweilige Überwachung ein oder aus. Ist sie aus, wird der zugehörige Alarm sofort zurückgenommen. Vorgabe: Wind, Regen und Frost ein, Hitze, Beschattung und Dämmerung aus.
Alarm über / Alarm unter Grenzwert, ab dem der Alarm ausgelöst wird. Vorgabe: Wind 40 km/h, Frost unter 3 °C, Hitze über 35 °C.
Einschaltverzögerung So viele Sekunden muss der Grenzwert durchgehend überschritten sein, bis der Alarm gesetzt wird. Verhindert Alarme durch kurze Spitzen.
Rückfallzeit So viele Minuten muss der Grenzwert durchgehend unterschritten sein, bis der Alarm wieder zurückgenommen wird. Wird er zwischendurch erneut überschritten, beginnt die Zeit von vorne.
Hysterese Abstand zwischen Ein- und Ausschaltpunkt: beim Wind in km/h, bei Frost und Hitze als Hysterese Temperatur in K, bei Beschattung und Dämmerung als Hysterese Helligkeit in Prozent des Grenzwertes.
Regenmenge auswerten Der Regenalarm richtet sich nach der Regenmenge in mm/h (Alarm über, Vorgabe 0,5 mm/h) statt nach der Regenmeldung. Nur sinnvoll, wenn die Station eine Regenmenge liefert.
Nur bei Niederschlag Der Frostalarm kommt nur, wenn zugleich Regen gemeldet wird – das schützt vor Vereisen, ohne bei trockener Kälte unnötig einzufahren.
Ost, Süd, West Beschattung je Himmelsrichtung: ein/aus, Grenze in Lux (Vorgabe 30000), Einschaltverzögerung in Sekunden und Rückfallzeit in Minuten.
Eingang ist ein Bit Die Dämmerung kommt als Schaltsignal statt als Helligkeitswert. Sonst gilt Dämmerung unter in Lux (Vorgabe 10).
Sensorausfall nach Ändert sich in so vielen Minuten keiner der Werte Temperatur, Wind und Regen (bzw. das Lebenszeichen), gilt die Station als gestört. 0 schaltet diese Prüfung ab. Vorgabe 30 min.
Sicherheitsstellung Bei einer Sensorstörung werden Wind- und Regenalarm zwangsweise gesetzt, damit zum Beispiel Markisen einfahren. Vorgabe ein.
Alarm wiederholen alle Anstehende Alarme werden in diesem Abstand (Minuten) erneut gesendet, falls ein Telegramm verloren ging. 0 schaltet die Wiederholung ab. Vorgabe 10 min.
Plausibilitätsprüfung Werte außerhalb sinnvoller Bereiche werden verworfen, der letzte gültige Wert bleibt stehen. Vorgabe ein.
Böe ab Abweichung Liegt der Wind um mehr als diesen Wert über dem Mittelwert, wird die Böe in der Statistik eigens festgehalten. Vorgabe 15 km/h.
Testbetrieb Dauer / Testbetrieb Start setzt Wind- und Regenalarm für die eingestellte Dauer (1 bis 60 Minuten, Vorgabe 2) zwangsweise. So lässt sich bei der Inbetriebnahme prüfen, ob die Jalousien richtig in die Sicherheitsstellung fahren. Der Druck startet nur den Test und schließt das Fenster; andere, noch nicht gespeicherte Änderungen im Dialog werden dabei nicht gespeichert. Nach Ablauf fallen die Alarme von selbst zurück.

Logbuch

Das Logbuch zeigt die letzten Ereignisse mit Datum und Uhrzeit: Wind-, Regen-, Frost- und Hitzealarm, Beschattung, Dämmerung, Sensorstörung und Testbetrieb, jeweils mit EIN (rot) oder AUS und dem auslösenden Messwert. Damit lässt sich nachvollziehen, warum eine Markise eingefahren ist. Beenden schließt das Logbuch.

Statistik

Statistik
  1. Liste: öffnet die Auswahl mit der Ansicht (Temperatur, Wind, Regen, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck), dem Zeitbereich und dem Papierkorb, der nach Rückfrage alle aufgezeichneten Daten löscht.
  2. Verlauf: bei der Temperatur Min, Max und Mittel, beim Wind Mittel, Max und die einzelnen Böen, beim Regen Regendauer und Regenmenge.
  3. Pfeile: zur vorherigen bzw. nächsten Ansicht. Luftfeuchtigkeit und Luftdruck gibt es nur, wenn die Station sie liefert.
  4. Zeitbereich: 6 Stunden, 12 Stunden, Tag, 2, 7, 30 oder 90 Tage oder das Jahr; ein Tippen öffnet die Auswahl.


Einrichtung

Dieser Abschnitt richtet sich an den Errichter der Anlage.

Das Bedienelement wird mit dem Funktionsbaustein Block Wetterstation verknüpft: zuerst den Funktionsbaustein samt Adressen anlegen, dann mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement klicken und den Funktionsbaustein wählen. Die Adressen werden dabei übernommen, der Text bekommt den Namen des Bausteins. Ohne Verknüpfung weist ein Tippen auf das Element darauf hin.

Parameter

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Text Titel des Dialogs. Beim Verknüpfen wird der Name des Funktionsbausteins übernommen, Vorgabe „Wetterstation“.
Statistik Zeigt im Dialog das Diagrammsymbol für die Statistik. Vorgabe ein.
Bewölkt unter Helligkeit in Lux, unter der „Bewölkt“ angezeigt wird. Verglichen wird die Helligkeit gesamt, wenn sie verknüpft ist, sonst der höchste Wert aus Ost, Süd und West. Vorgabe 5000 Lux.

Adressverknüpfungen

Alle Adressen liegen am Funktionsbaustein und werden beim Verknüpfen übernommen.

Siehe auch Allgemeine Eigenschaften aller Bedienelemente.