Block Schaltuhr
Mit diesem Bedienelement werden die Schaltzeiten einer Schaltuhr
eingestellt – etwa für die Gartenbeleuchtung, eine Pumpe oder den
Sollwert eines Raumes. Jede Schaltzeit gibt zu ihrem Zeitpunkt einen Wert
aus; so lassen sich auch mehrere Stufen über den Tag verteilen, zum
Beispiel morgens 100 %, tagsüber 50 % und nachts
10 %.
Bedienung
- Uhr: ein Tippen öffnet die Liste der Schaltzeiten. Die Farbe
zeigt den Zustand: weiß – die Uhr ist aktiv,
grün – aktiv und der Ausgang ist gerade eingeschaltet,
rot – die Uhr ist ausgeschaltet.
- Schalter: schaltet die ganze Uhr ein und aus. Ist sie
ausgeschaltet, wird keine Schaltzeit ausgeführt; die Zeiten bleiben
erhalten.
Als Kreis (Grundbild) öffnet ein Tippen ebenfalls die Liste.
Die Schaltzeiten
- Zahnrad: die Schwellen Hell über und Dunkel
unter für Schaltzeiten mit Helligkeitsbedingung, siehe unten.
Nur vorhanden, wenn ein Helligkeitswert zur Verfügung steht.
- Schaltzeit: jede Zeile zeigt Art, Zeitpunkt, Tage und Wert. Ein
Tippen öffnet sie zum Bearbeiten. Ist die Liste länger als der
Bildschirm, wird sie durch Ziehen verschoben.
- Plus: legt eine neue Schaltzeit an.
- Stift: blendet an jeder Zeile Pfeile zum Verschieben und ein
Symbol zum Löschen ein.
- Kalender: übernimmt Schaltzeiten aus einem Kalender, siehe
Import aus Kalender.
- Aktiv: schaltet die ganze Uhr ein und aus, wie der Schalter auf
der Kachel.
Erst Speichern überträgt die geänderte Liste an die
Steuerung. Eine Uhr fasst bis zu 128 Schaltzeiten.
Eine Schaltzeit bearbeiten
- Art der Schaltzeit: die drei Symbole oben wählen
- Woche – an bestimmten Wochentagen zu einer
Uhrzeit,
- Datum – an einem Tag im Jahr, etwa am 24. Dezember.
Unter Modus wird gewählt, ob zu diesem Zeitpunkt ein Wert
geschaltet (Schalten) oder die ganze Uhr ein- bzw.
ausgeschaltet wird (Uhr Aktiv/Inaktiv) – so ruht die
Uhr zum Beispiel in den Ferien,
- Sonne – bei Sonnenaufgang, Höchststand oder
Sonnenuntergang, mit einem Versatz in Minuten (Offset). Dafür
müssen Längen- und Breitengrad des Projektes eingestellt
sein.
- Anwesenheit: bei welchen Zuständen die Schaltzeit gilt
– etwa nur bei Anwesend. Ist keines der drei Symbole gewählt,
wird sie nicht ausgeführt. Erscheint nur, wenn das Projekt einen
Block Anwesenheit hat.
- Wochentage: hell hinterlegt sind die Tage, an denen geschaltet
wird (bei Woche und Sonne).
- Zeit: die Uhrzeit der Schaltung.
- Helligkeit: Immer, Wenn Hell oder Wenn
Dunkel, siehe unten. Nur vorhanden, wenn ein Helligkeitswert zur
Verfügung steht.
- Ausführen: Immer oder Einmalig – eine
einmalige Schaltzeit wird nach dem Schalten automatisch gelöscht.
- Wert: was zu diesem Zeitpunkt geschaltet wird – je nach
Einrichtung Ein/Aus, eine Zahl oder eine benannte Stufe.
Mit Übernehmen kommt die Schaltzeit in die Liste.
Schaltzeiten mit Helligkeitsbedingung
Die eingestellte Zeit ist bei Wenn Hell und Wenn Dunkel der
frühestmögliche Zeitpunkt. Ist die Bedingung dann schon
erfüllt – es ist um 19 Uhr zum Beispiel schon dunkel –,
wird sofort geschaltet. Sonst wird die Schaltzeit vorgemerkt und ausgeführt,
sobald es hell bzw. dunkel wird. Die Vormerkung verfällt nach sechs
Stunden und wird verworfen, sobald eine andere Schaltzeit dieser Uhr
ausgeführt wird – die jüngere hat Vorrang. Die Helligkeit
wird alle zehn Sekunden geprüft. Eine einmalige Schaltzeit wird erst
nach dem tatsächlichen Schalten gelöscht.
Import aus Kalender (iCal)
Über das Kalender-Symbol werden Schaltzeiten aus einer Kalenderdatei
(iCal, *.ics) übernommen. Je Termin entstehen zwei Schaltzeiten: beim
Beginn wird 1 (Ein) geschaltet, beim Ende 0 (Aus). Wöchentliche
Serientermine werden zu Wochen-Schaltzeiten, Einzeltermine und
jährliche Serien zu Datums-Schaltzeiten. Eine Vorschau zeigt vorher
alle gefundenen Termine; Übernehmen importiert sie.
- Link: Adresse einer Kalenderdatei oder einen Freigabelink
einfügen – das Laden startet von selbst. Unterstützt werden
Google Kalender („Öffentliche“ bzw. „Geheime Adresse
im iCal-Format“ aus den Kalender-Einstellungen, auch
Embed-Freigabelinks), öffentlich freigegebene Apple-iCloud-Kalender
(webcal://-Link) sowie Freigabelinks von Google Drive und Dropbox.
Freigabelinks werden automatisch in Download-Adressen umgesetzt. Wo diese
Links in den Diensten zu finden sind, beschreibt die Hilfe der
Feiertagschaltuhr.
- Datei: eine lokale ics-Datei wählen, etwa einen Export aus
Outlook oder Google Kalender.
- Zwischenablage: ein kopierter Link wird geladen, ein kopierter
Kalenderinhalt direkt übernommen.
Hinweise:
- Enthält der Kalender mehrere Jahre, etwa ein Feiertagskalender,
wird das gewünschte Jahr gewählt; vorausgewählt ist das
aktuelle.
- Quelle und Einstellungen werden gemerkt. Beim nächsten Öffnen
wird der Kalender sofort neu geladen und kann mit Übernehmen
aktualisiert werden – am besten mit Bestehende ersetzen,
damit keine doppelten Schaltzeiten entstehen.
- Einzeltermine wiederholen sich jährlich, außer unter
Einzeltermine ausführen ist Einmalig gewählt.
- Monatliche Wiederholungen, Wiederholungen mit Intervall (etwa alle
zwei Wochen), Ausnahmen von Serien und Serienenden werden nicht
unterstützt; solche Termine werden übersprungen bzw. unbegrenzt
übernommen und im Dialog gemeldet. Zeiten mit Zeitzone werden als
lokale Uhrzeit übernommen.
Einrichtung
Dieser Abschnitt richtet sich an den Errichter der Anlage.
Das Bedienelement wird mit dem
Funktionsbaustein Block
Schaltuhr verknüpft: zuerst den Funktionsbaustein samt Adressen
anlegen, dann mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement klicken und
den Funktionsbaustein wählen. Die Adressen des Funktionsbausteins
werden dabei übernommen. Ohne Verknüpfung weist ein Tippen auf das
Element darauf hin.
Die Uhr kennt keinen festen Zustand Ein/Aus: jede Schaltzeit gibt ihren
eigenen Wert aus. So lassen sich auch Sollwerte oder Betriebsarten
umschalten – die Anzeige der Werte richtet sich nach
Werteingabe.
Parameter
| Ansicht |
Block oder Grundbild. Die dritte Wahl
Liste (obsolet) stammt aus älteren Projekten und sollte
nicht mehr verwendet werden. |
| Text |
Beschriftung der Kachel. Die Größe wird
mit dem Element skaliert, ein Zeilenumbruch wird mit \n
eingefügt, höchstens zwei Zeilen. |
| Typ |
- Wert: der Wert wird direkt eingegeben; die Anzeige
richtet sich nach dem Datentyp der verknüpften Adresse
(bei einem Bit Ein/Aus).
- Stufe: der Wert wird aus den Stufen gewählt,
siehe unten.
|
| Stufen |
Nur bei Typ Stufe. Jede Stufe besteht aus einem Wert
und einer Beschriftung, zum Beispiel 1 = Komfort, 2 = Standby, 3 =
Nacht für einen Raumregler. Die Adresse darf dann kein Bit sein.
Damit lässt sich auch ein Bit umkehren (0 = Ein, 1 = Aus) oder
für einen Hand/Automatik-Baustein Automatik/Dauer Ein/Dauer Aus
statt 0/1/2 anzeigen. Bearbeitet wird die Liste über die
Schaltfläche neben dem Feld. |
| Einheit |
Wird im Dialog an den Wert angehängt. |
| Minimum / Maximum |
Grenzen für die Werteingabe, etwa bei einem
Sollwert. Stehen beide auf 0, wird nicht begrenzt. |
| Längengrad / Breitengrad |
Geografische Position für die Sonnenzeiten, nur
bei Schaltzeiten der Art Sonne nötig. Gewählt wird sie
über die Schaltfläche „…“ neben dem
Feld. |
Adressverknüpfungen
Die Adressen kommen vom
Funktionsbaustein:
| Freigabe |
Optional. Aktiv-Zustand der Uhr; der Schalter
Aktiv schreibt 1 bzw. 0. Nicht verknüpft: statt des
Schalters steht nur der Text Aktiv/Inaktiv, die Uhr lässt sich
nicht ausschalten. |
| Helligkeit |
Optional. Aktueller Helligkeitswert in Lux.
Nicht verknüpft: keine Helligkeitsbedingung, kein Zahnrad; jede
Schaltzeit wird immer ausgeführt. |
| Status |
Optional. Ausgang der Uhr; ungleich 0
färbt das Uhrsymbol grün. Nicht verknüpft: das Symbol ist
bei aktiver Uhr immer weiß. |
Siehe auch Allgemeine Eigenschaften aller
Bedienelemente.