Mischer einfach| Mit
diesem Funktionsbaustein wird eine Mischerregelung realisiert. |
Eingänge |
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| FG |
Freigabe |
Optional. Ungleich 0 gibt den Mischer frei, die Ausgänge
werden angesteuert. 0 fährt den Mischer die doppelte Laufzeit zu und
schaltet dann alle Ausgänge ab. Nicht verknüpft: der Mischer gilt als
freigegeben. |
| SW |
Sollwert* |
Vorlauf Sollwert, auf den geregelt wird. Ein Sollwert von 0
schaltet den Mischer ab wie eine fehlende Freigabe. |
| IW |
Istwert* |
Vorlauf Istwert. |
| KE |
Kühlen |
Optional. Ungleich 0 schaltet auf Kühlbetrieb. Im
Kühlbetrieb werden die Ausgänge umgekehrt angesteuert, ist der
Istwert größer als der Sollwert wird Richtung auf angesteuert statt
zu. Nicht verknüpft: Heizbetrieb. |
| RA | Rückmeldung Auf | Optional. Rückmeldung des Aktors zum Ausgang Auf. Nimmt sie den Wert des Ausgangs nicht innerhalb der Zeit Überwachung Rückmeldung an, wird der Ausgang erneut gesendet und eine Störung gemeldet. Nicht verknüpft: keine Überwachung. |
| RZ | Rückmeldung Zu | Optional. Rückmeldung des Aktors zum Ausgang Zu, sonst wie Rückmeldung Auf. Nicht verknüpft: keine Überwachung. |
Ausgänge |
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| AU |
Auf |
Ausgang Mischer auf. |
| ZU |
Zu |
Ausgang Mischer zu. |
| PR |
Prozent |
0-100% Ausgang. Für Mischer mit
Analogeingang. Der Wert folgt der tatsächlichen Fahrzeit: fährt der
Mischer eine volle Laufzeit auf, geht er von 0 auf 100. Er wird am
Ende jedes Fahrimpulses ausgegeben, nicht während der Fahrt.
Solange eine Abweichung größer als die Hysterese ansteht, wandert er
mit jedem Impuls weiter, bis der Sollwert erreicht ist. Wie schnell
das geht, bestimmen PWM Zeit, PWM min. Pause und PWM max. Puls - der
P Anteil ändert daran nichts mehr und kann auf dem Vorgabewert
bleiben. Der Wert ist eine Rechnung ohne Rückmeldung. Er wird gespeichert und steht nach einem Neustart oder dem Einspielen eines Projektes wieder zur Verfügung. Wird der Mischer von Hand verstellt, stimmt er erst wieder, wenn der Mischer einmal eine Endlage erreicht hat - also ganz auf- oder zugefahren ist. |
| PU |
Pumpe |
Pumpe. Hier kann eine Heizkreispumpe verknüpft werden.
Sie wird eingeschaltet, wenn die Freigabe gegeben und der Sollwert
ungleich 0 ist. Die Stellung des Mischers spielt dabei keine Rolle:
bei 0 % mischt der Mischer vollständig aus dem Rücklauf bei, das ist
kein fehlender Wärmebedarf. Ohne Umwälzung misst der Vorlauffühler
hinter dem Mischer stehendes Wasser und die Regelung wird blind. Erreicht der Istwert die VL Maximaltemperatur,
wird die Pumpe abgeschaltet. |
| ST |
Info
Status |
Ausgang wird auf 1 gesetzt wenn
Mischer aktiv ist. |
| IY |
Info
Y |
Ausgabe des internen Reglers zu Diagnosezwecken. Die Ausgabe geht von -255 (ganze PWM Zeit zu), bis +255 (ganze PWM Zeit auf). |
| IP |
Info
PWM |
Ausgabe des internen PWM Timers -
Zeit bis nächster Auf/Zu Zyklus. |
| SR | Störung | Wird auf 1 gesetzt, sobald eine Rückmeldung nicht zum zugehörigen Ausgang passt. Zieht die Rückmeldung nach, geht der Ausgang von selbst wieder auf 0. Der Mischer regelt während einer Störung unverändert weiter. |
| FZ | Fehlerzähler | Zählt jeden erkannten Überwachungsfehler mit, auch jede Wiederholung. Nach einem Neustart der Steuerung beginnt der Zähler wieder bei 0. |
Parameter |
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| Laufzeit |
Laufzeit des Mischers. Wird die
Freigabe ausgeschaltet, fährt der Mischer 2x die Mischerlaufzeit zu. |
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| Verstärkung P |
Verstärkung für den internen Regler.
Mit einem höheren Wert regiert der Mischer schneller. Wichtig: Bei
einem zu hohen Wert beginnt der Mischer zu schwingen (ständiges
auf/zu regeln). |
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PWM Zeit |
Zeit für einen auf/zu Zyklus. Die
Stellgröße von 0-255 wird auf diese Zeit umgesetzt. Einschaltzeit
ist PWM Zeit/255 * Stellgröße. |
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PWM min. Pause |
In diesem Parameter kann optional
eine minimale Pausenzeit eingestellt werden (beide Ausgänge bleiben
aus). Diese Pause wird mindestens eingehalten, auch wenn die
berechnete Ausschaltzeit kleiner wäre. Nach einem auf Zyklus sollte
die Pause mindestens so lange sein wie der Vorlauffühler benötigt
die aktuelle Temperatur zurückzumelden. |
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PWM max. Puls |
In diesem Parameter kann eine
maximale Pulszeit eingestellt werden. Der interne Regler wird auf
dieses Maximum begrenzt (maximale Zeit für auf), auch wenn die
berechnete Einschaltzeit größer wäre. |
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| Hysterese |
Innerhalb dieser Hysterese gilt die
Temperatur als erreicht und der Mischer bleibt in der aktuellen
Position stehen. Die Hysterese wirkt in beide Richtungen,
beispielsweise gilt bei einer Hysterese von 1 die Temperatur
innerhalb von +/- 1 Grad als erreicht. |
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| VL Maximaltemperatur | Erreicht der Vorlauf-Istwert diesen Wert, wird der Ausgang Pumpe abgeschaltet. Die Regelung des Mischers läuft weiter. | |
| Antiblockierfunktion | Ist dieser Parameter gesetzt, wird der Mischer 1x pro Woche
gestartet, wenn die Freigabe auf 0 ist. Dies soll verhindern, dass der Mischer nicht
blockiert wenn dieser zu lange nicht in Betrieb ist. Die Funktion
wird Sonntag um 0:00h gestartet. Der Mischer fährt die
Mischerlaufzeit auf/zu bzw. Analogausgang wird auf 0/100 Prozent
gestellt und der Ausgang Pumpe wird eingeschaltet. Bei aktiviertem Antiblockierfunktion wird am Ausgang Status 100 + Schritt ausgegeben.
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| Zeit Überwachung Rückmeldung | Zeit, in der die Rückmeldung den Wert des Ausgangs annehmen muss. Wechselt der Ausgang vorher erneut, beginnt die Zeit von vorne - während kurzer PWM-Zyklen wird deshalb nicht überwacht, wohl aber in den Pausen und im abgeschalteten Zustand. Die Zeit sollte länger sein als die Reaktionszeit des Aktors und kürzer als die PWM min. Pause. | |
| Zeit Wiederholung senden | Abstand, in dem der Ausgang nach einer Störung erneut gesendet wird. | |
| Max. Wiederholungen | Anzahl der Wiederholungen je Störung. Danach wird nicht mehr gesendet, die Störung bleibt stehen bis die Rückmeldung wieder passt. 0 = unbegrenzt. | |