| UE |
Überschuss in Watt |
Optional. Wert ab der Empfehlungs- bzw. Anlaufschwelle schaltet den
Zustand 3 bzw. 4, sobald er die Mindestdauer ansteht. Ob ein positiver oder ein
negativer Wert Überschuss ist, sagt der Parameter Überschuss ist. Nicht
verknüpft: es gibt nie Überschuss, der Baustein bleibt im Normalbetrieb. |
| SB |
Sperrbefehl Netzbetreiber |
Optional. Ungleich 0 sperrt (Zustand 1), 0 gibt frei. Gilt, solange der Wert
ansteht. Nicht verknüpft: nie gesperrt. |
| AN |
Wärmeanforderung |
Optional. Bit der Wärmeanforderung eines Verbrauchers (Heizkreis,
Warmwasser, Sammler). Ungleich 0 gilt als Anforderung, deren Temperatur AT dann den
Grundwert Heizung übersteigen kann. Nicht verknüpft: es zählt allein AT -
eine Temperatur größer 0 gilt als Anforderung. |
| AT |
Wärmeanforderung Temperatur |
Optional. Gewünschte Temperatur des Verbrauchers. Wirkt nur bei anstehender
Anforderung: ist sie höher als der Grundwert Heizung, gilt sie als Grundwert. Nicht
verknüpft: der Grundwert bleibt unverändert. |
| TP |
Puffertemperatur |
Optional. Grundlage der Pufferbegrenzung und des Endes der Vorladung.
Nicht verknüpft: keine Pufferbegrenzung, die Vorladung läuft, solange VF
ansteht. |
| SO |
Sollwert Heizung (Grundwert) |
Optional. Nicht verknüpft oder 0: es gilt der Parameter Grundwert
Heizung. |
| SW |
Sollwert Warmwasser (Grundwert) |
Optional. Nicht verknüpft oder 0: es gilt der Parameter Grundwert
Warmwasser. |
| BA |
Betriebsart |
Optional. 0 Automatik, 1 nur Normalbetrieb (kein Überschuss), 2
gesperrt, 3 Anlaufbefehl erzwingen. Ein unbekannter Wert gilt als Automatik.
Nicht verknüpft: Automatik. |
| SM |
Störmeldung Wärmepumpe |
Optional. Ungleich 0 meldet eine Störung; sie gilt erst, wenn sie länger
als die Störmeldung Verzögerung ansteht. Dann steht SR auf 1 und der
Baustein geht auf Normalbetrieb. Nicht verknüpft: es wird nie eine Störung
erkannt. |
| FR |
Freigabe |
Optional. 0 nimmt dem Baustein die Überschussnutzung: er bleibt im
Normalbetrieb. Die Sperre des Netzbetreibers wirkt trotzdem. Ungleich 0 gibt
frei. Nicht verknüpft: der Baustein gilt als freigegeben. Dieser Eingang
lässt sich nutzen, wenn ein anderer Verbraucher Vorrang haben soll. |
| VF |
Vorladung Freigabe |
Optional. Ungleich 0 meldet das Zeitfenster vor einer Sperre. Wirkt nur
bei eingeschaltetem Parameter Vorladung. Nicht verknüpft: keine
Vorladung. |
| K1 |
Kontakt 1 |
Kontakt 1 der Freigabeschnittstelle, nach Zustand und Parameter. |
| K2 |
Kontakt 2 |
Kontakt 2 der Freigabeschnittstelle, nach Zustand und Parameter. |
| ZU |
Zustand |
1 Sperre, 2 Normalbetrieb, 3 Empfehlung, 4 Anlaufbefehl. |
| SH |
Sollwert Heizung |
Grundwert, ggf. angehoben und begrenzt. Zum Gerät oder zum Modbus-Master. |
| SS |
Sollwert Warmwasser |
Grundwert, ggf. angehoben und begrenzt. Zum Gerät oder zum Modbus-Master. |
| VL |
Vorladung läuft |
1 während der Vorladung. |
| GS |
Gesperrt |
1 im Zustand Sperre. |
| ST |
Statustext |
Zustand im Klartext, z. B. "Normalbetrieb", "Einschaltempfehlung,
Warmwasser +3.0 K (1850 W Ueberschuss)", "Anlaufbefehl (2800 W Ueberschuss)",
"Gesperrt durch Netzbetreiber seit 12 min", "Vorladung laeuft". Für eine
Textadresse. |
| SR |
Störung |
1 bei einer Störmeldung der Wärmepumpe und bei einer Sperre, die länger
als die Sperre Maximaldauer dauert. |
| BT |
Betriebsstunden Überschussnutzung |
Stunden in den Zuständen Empfehlung und Anlaufbefehl. Bleibt über einen
Neustart der Steuerung erhalten. |
|
Kontakte Sperre / Normalbetrieb / Empfehlung / Anlaufbefehl |
Welche Kontakte im Zustand geschlossen sind. Vorgabe nach Norm: Sperre
Kontakt 1, Normalbetrieb offen, Empfehlung Kontakt 2, Anlaufbefehl beide. |
|
Kontakt 1 / 2 invertieren |
Kehrt den Ausgang um, für Geräte mit Öffner. Vorgabe aus. |
|
Überschuss ist |
Positiv oder negativ (Netzleistungsmessung, Einspeisung negativ).
Vorgabe positiv. |
|
Überschuss Hysterese |
Ein Zustand wird erst verlassen, wenn der Überschuss um diesen Wert
unter seine Schwelle fällt. Vorgabe 200 W. |
|
Empfehlung: Schwelle, Mindestdauer, Anhebung Heizung/Warmwasser |
Vorgabe 1000 W, 5 min, 3 K und 3 K. Schwelle 0
schaltet die Empfehlung ab. |
|
Anlaufbefehl: Schwelle, Mindestdauer, Anhebung Heizung/Warmwasser,
Tagesbudget |
Vorgabe 2500 W, 5 min, 5 K, 7 K und 240 min.
Schwelle 0 schaltet den Anlaufbefehl ab, Budget 0 = unbegrenzt. |
|
Sperre Maximaldauer, Sperre bei Überschreitung |
Dauert die Sperre des Netzbetreibers länger, meldet SR eine Störung.
"nur melden" lässt die Sperre bestehen, "Sperre beenden" hebt sie auf - der
Baustein arbeitet dann wieder nach dem Überschuss. Vorgabe 0 = unbegrenzt, nur
melden. Eine Sperre über die Betriebsart ist nie begrenzt. |
|
Vorladung, Anhebung Puffer |
Vorgabe aus, 5 K. |
|
Mindestlaufzeit je Zustand, Mindestpause |
Vorgabe 10 min und 5 min. |
|
Grundwert Heizung / Warmwasser |
Gelten, solange SO bzw. SW nicht verknüpft sind. Vorgabe 35 °C
und 48 °C. |
|
Maximaler Sollwert Heizung / Warmwasser |
Begrenzt Sollwert samt Anhebung. Vorgabe 60 °C. 0 = keine
Begrenzung. |
|
Puffer Maximaltemperatur |
Vorgabe 60 °C. 0 = keine Begrenzung. Wirkt nur mit
verknüpftem Eingang TP. |
|
Störmeldung Verzögerung |
Vorgabe 60 s. |