AusschreibungstextDiese Seite enthält fertige Ausschreibungstexte für die Gebäudeautomation mit uni-PRO. Jede Position ist so formuliert, dass sie unverändert in ein Leistungsverzeichnis übernommen werden kann: im Positionstext stehen nur die Leistung und die geforderten Funktionen.
Jede Position gibt es in zwei Fassungen. Die Kurzform ist für Leistungsverzeichnisse gedacht, in denen wenige Zeilen Platz haben. Die Langform beschreibt die geforderten Funktionen vollständig und ist der verbindliche Text. Wird nur die Kurzform ausgeschrieben, sollte die ständige Vorbemerkung mit übernommen werden, weil dort die Anforderungen an das System stehen, die für alle Positionen gelten.
Jede Schaltfläche legt den reinen Text in die Zwischenablage. Von dort lässt er sich in jedes Leistungsverzeichnis und in jedes AVA-Programm einsetzen. Die Texte enthalten keine Formatierung, keine Tabellen und keine Bilder.
| In Österreich | In Deutschland | Auf dieser Seite |
|---|---|---|
| Stichwort (höchstens 60 Zeichen) | Kurztext | Zeile Stichwort über jeder Position |
| Positionstext | Langtext | Die Blöcke Kurzform und Langform |
| Aufzahlungsposition (AZ) | Zulageposition | Positionen, deren Stichwort mit AZ beginnt |
| Ständige Vorbemerkung | Vorbemerkung, Allgemeine Anforderungen | Der Abschnitt Ständige Vorbemerkung |
Bitte beachten: Mengen und projektbezogene Angaben stehen als Platzhalter X beziehungsweise als Punktlinie im Text. Diese Lücken füllt der Ausschreibende aus; im Langtext sind sie zulässig. Die Ordnungszahlen oder Positionsnummern vergibt das Planungsbüro nach seiner eigenen Gliederung, die Nummern 1 bis 23 auf dieser Seite dienen nur der Übersicht.
Fabrikatsangabe: Wo ein Fabrikat genannt ist, steht der Zusatz „oder gleichwertig“ dabei. Bei öffentlichen Auftraggebern ist dieser Zusatz in der Regel nötig; die Leistung wird über die geforderten Funktionen beschrieben, nicht über den Produktnamen. Soll ein Fabrikat fest vorgegeben werden, ist das gesondert zu begründen.
Die Angaben entsprechen dem Stand dieser Hilfe. Prüfen Sie vor der Abgabe, ob die geforderten Funktionen zum vorgesehenen Gerät und zur gelieferten Softwareversion passen.
Diese Schaltflächen legen alle Positionen dieser Seite in einem Zug in die Zwischenablage, in der Reihenfolge der Seite und jeweils durch eine Leerzeile getrennt. Die ständige Vorbemerkung steht dabei an erster Stelle.
Nicht benötigte Positionen löschen Sie anschließend in Ihrem Leistungsverzeichnis. Die Nummerierung 1 bis 23 ist durch Ihre eigenen Ordnungszahlen zu ersetzen.
Dieser Text gilt für alle folgenden Positionen. Er beschreibt die Anforderungen an das System als Ganzes und gehört in die Vorbemerkungen der Leistungsgruppe.
Gebäudeautomation, Systemanforderungen Die Gebäudeautomation ist als ein System aus Automationsstation, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche zu liefern. Logik, Visualisierung und Datenpunkte sind in einem einzigen Projekt zu führen, das die Automationsstation ausführt und die Bedienoberfläche anzeigt. Eine getrennte Pflege von Automatisierungs- und Visualisierungsprojekten ist nicht zulässig. Gefordert wird: - Ausführung aller Steuer- und Regelfunktionen in der Automationsstation. Die Anlage muss ohne Internetverbindung und ohne Cloud-Dienst vollständig betriebsfähig bleiben. - Projektierung von Logik und Visualisierung mit einer einzigen Software. - Anzahl der Bedienseiten, Bilder und Bedienelemente nicht begrenzt, freie Gestaltung der Seiten ohne Vorlagenzwang. - Datenpunktumfang im Grundgerät mindestens 4000 Adressen. - Benutzerverwaltung mit abgestuften Berechtigungen und eigener Startseite je Benutzer. - Bedienoberfläche für Android, iOS/iPadOS und Windows aus demselben Projekt. - Anbindung von mindestens KNX, Modbus, MQTT und Matter ohne zusätzliche Protokollumsetzer. - Diagnose aller angebundenen Bussysteme in einer gemeinsamen Oberfläche. - Langzeitaufzeichnung von Messwerten in der Automationsstation. - Fernzugang ohne Portfreigabe am Router, Server ausschließlich in der EU. - Übergabe der vollständigen Projektdatei an den Auftraggeber. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Gebäudeautomation, Systemanforderungen 1. Umfang und Aufbau Die Gebäudeautomation ist als ein durchgängiges System aus Automationsstation, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche zu liefern. Logik, Visualisierung und Datenpunkte sind in einem einzigen Projekt zu führen. Dasselbe Projekt wird von der Automationsstation ausgeführt und von der Bedienoberfläche angezeigt; eine Änderung ist nur an einer Stelle vorzunehmen und gilt in Logik und Bedienung gleichzeitig. Getrennte Projekte für Automatisierung und Visualisierung, deren Datenpunkte abgeglichen werden müssen, sind nicht zulässig. 2. Betriebssicherheit und Unabhängigkeit Alle Steuer- und Regelfunktionen laufen in der Automationsstation. Die Anlage muss ohne Internetverbindung, ohne Cloud-Dienst und ohne laufende Verbindung zur Bedienoberfläche vollständig betriebsfähig bleiben; Schaltzeiten, Szenen, Anwesenheitszustände und Regelungen arbeiten auch bei geschlossener Bedienoberfläche weiter. Die Automationsstation überwacht ihre eigene Programmausführung und startet bei Blockade selbsttätig neu. Einstellwerte wie Sollwerte, Stellungen und Zählerstände sind dauerhaft zu speichern und nach einem Spannungsausfall oder einem Neustart wiederaufzunehmen. Vor dem Einspielen eines geänderten Projektes ist der Bestand selbsttätig zu sichern; mindestens die letzten zehn Stände müssen auf dem Gerät vorgehalten und getrennt nach Projekt und Einstellwerten zurückgespielt werden können. 3. Projektierung Die Projektierung erfolgt mit einer einzigen Software für Logik, Visualisierung und Datenpunktverwaltung. Gefordert sind: - Übernahme der KNX-Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp - Prüfwerkzeuge für ungültige Verknüpfungen, doppelt beschriebene Ausgänge und nicht verknüpfte Bedienelemente - Suche über das gesamte Projekt, auch nach Parameterwerten - Übertragen eines Programmstandes in den Arbeitsspeicher zum Probebetrieb, getrennt vom dauerhaften Speichern - Anzahl der Bedienseiten, Bilder und Bedienelemente nicht begrenzt, freie Gestaltung ohne Vorlagenzwang, Hoch- und Querformat parallel 4. Bedienung Die Bedienoberfläche ist für Android, iOS/iPadOS und Windows aus demselben Projekt bereitzustellen und mehrsprachig zu liefern. Je Benutzer sind Berechtigungen, Seitenzuordnung und eigene Startseite einzurichten. Der Dauerbetrieb auf einem Wandpanel muss möglich sein. 5. Schnittstellen Anzubinden sind mindestens KNX, Modbus, MQTT und Matter, ohne zusätzliche Protokollumsetzer. Jeder Wert ist als Datenpunkt desselben Projektes zu führen und steht damit Logik, Visualisierung und Aufzeichnung gleichermaßen zur Verfügung. 6. Diagnose und Nachweis Der Datenverkehr aller angebundenen Bussysteme ist in einer gemeinsamen Oberfläche darzustellen und je Bussystem filterbar. Messwerte sind in der Automationsstation aufzuzeichnen und als Diagramm sowie als Textdatei auszugeben. 7. Fernzugang und Datenschutz Der Fernzugang ist ohne Portfreigabe am Router auszuführen; die Automationsstation baut die Verbindung selbst auf. Die beteiligten Server stehen ausschließlich in der Europäischen Union. Projektdaten, Messwerte und Aufzeichnungen dürfen auf diesen Servern nicht gespeichert werden. Der Fernzugang muss am Gerät abschaltbar und über einen Datenpunkt der Anlage sperrbar sein. 8. Übergabe Zu übergeben sind die vollständige Projektdatei, die Datenpunktliste und die Zugangsdaten. Der Auftraggeber muss die Anlage mit der Projektierungssoftware selbst ändern können; eine Bindung an den Errichter durch verschlossene Projektdaten ist nicht zulässig. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Automationsstation Reihenbaugerät, bis 4000 Datenpunkte Liefern, montieren und anschließen einer Automationsstation für die Gebäudeautomation als Reihenbaugerät für Tragschiene TS 35. Ausführung: - Reihenbausystem 45 mm, Baumaß rund 70 x 90 x 58 mm - Versorgung 24 V DC (+15 % / -5 %), Stromaufnahme rund 200 mA - Schnittstellen: Ethernet, USB, RS485, RS232, KNX-TP - Echtzeituhr mit Batterie - Push-in-Steckklemmen bis 1,5 mm² - Umgebungstemperatur -10 bis +50 °C, Schutzart IP20 - Datenpunktumfang bis 4000 Adressen Die Automationsstation führt das Projekt selbstständig aus; Logik, Visualisierung und Datenpunkte liegen in einem Projekt. Netzwerk, Uhrzeit, Softwarestand, Status und Datensicherung sind über ein eingebautes Webinterface ohne Projektierungssoftware einzustellen. Fernzugang, KNX-IP-Gateway und MQTT-Broker sind im Webinterface zuschaltbar. Die 24-V-Versorgung ist gesondert ausgeschrieben. Fabrikat und Type: uni-PRO uniSERVER Premium oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Automationsstation Reihenbaugerät, bis 4000 Datenpunkte Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer Automationsstation für die Gebäudeautomation als Reihenbaugerät zum Aufschnappen auf Tragschiene TS 35. 1. Mechanische und elektrische Ausführung - Reihenbausystem 45 mm, Baumaß rund 70 x 90 x 58 mm - Versorgung 24 V DC (+15 % / -5 %), Stromaufnahme rund 200 mA; die Versorgung ist gesondert ausgeschrieben - Push-in-Steckklemmen für Leiter bis 1,5 mm² - Umgebungstemperatur -10 bis +50 °C, Schutzart IP20 - Prozessor mit vier Kernen bis 1,2 GHz, Arbeitsspeicher mindestens 512 MB - Echtzeituhr mit Batterie, damit Schaltzeiten auch nach einem längeren Spannungsausfall ohne Netzwerk richtig arbeiten - Rückstelltaster am Gerät, der die Werkseinstellungen wiederherstellt - Betriebsanzeige, deren Blinkverhalten den Zustand der Programmausführung und des Fernzugangs vor Ort erkennbar macht 2. Schnittstellen onboard - Ethernet - USB für Datensicherung und für serielle Zusatzadapter - RS485 mit zuschaltbarem Abschlusswiderstand am Gerät - RS232 - KNX-TP zum unmittelbaren Anschluss an die Buslinie 3. Funktion Die Automationsstation führt das Projekt der Gebäudeautomation selbstständig aus. Logik, Visualisierung und Datenpunkte liegen in einem Projekt; die Bedienoberfläche greift auf dieselben Datenpunkte zu. Der Datenpunktumfang beträgt bis zu 4000 Adressen. Das Programm wird aus einem dauerhaft gespeicherten Startprojekt geladen und nach jedem Spannungsausfall selbsttätig wieder aufgenommen. Sollwerte, Stellungen, Zählerstände und Betriebsstunden werden dauerhaft gespeichert und nach dem Hochlauf fortgeführt. Vor dem Einspielen eines geänderten Projektes sichert die Automationsstation den bestehenden Stand selbsttätig und hält mindestens die letzten zehn Stände vor; zurückgespielt werden können das Projekt und die Einstellwerte getrennt. Die Programmausführung wird geräteintern überwacht. Blockiert ein Programmteil, startet die Automationsstation selbsttätig neu. 4. Webinterface Ohne Projektierungssoftware sind über einen Webbrowser mindestens einzustellen und abzurufen: - Netzwerkeinstellungen, zusätzlich eine feste Serviceadresse für den Fall, dass kein Adressserver erreichbar ist - Uhrzeit und Zeitserver - Softwarestand und Softwareaktualisierung, auch mit vorgegebener Datei - Kennwortänderung - Betriebszustand mit Laufzeit, Auslastung, Temperatur, Speicher und Netzwerkadresse - Prüfung der Internetverbindung - Neustart - Zuschalten der Dienste Fernzugang, KNX-IP-Gateway, MQTT-Broker und Ablaufumgebung für offene Erweiterungen 5. Datensicherung Die Automationsstation legt täglich selbsttätig eine Sicherung des Projektes und der Einstellwerte an, wahlweise auf einen angesteckten USB-Datenträger oder in ein gesichertes Online-Verzeichnis des Herstellers. Eine Sicherung muss außerdem jederzeit von Hand ausgelöst werden können. 6. Nachweis und Beigaben Technisches Datenblatt, Anschlussplan und Konformitätserklärung sind beizubringen. Arbeiten an Netzspannung sind von Fachpersonal auszuführen. Fabrikat und Type: uni-PRO uniSERVER Premium oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Automationsstation Industrie-PC, bis 16000 Datenpunkte Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer Automationsstation für große Anlagen als lüfterloser Industrie-PC. - Datenpunktumfang bis 16000 Adressen - lüfterlos, ohne bewegte Teile - Projekt, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche sind dieselben wie beim Reihenbaugerät nach Position 1; ein Wechsel der Gerätegröße darf keine Umprojektierung erfordern - Webinterface, Datensicherung, Fernzugang und Softwareaktualisierung wie Position 1 - feste Serviceadresse für die Inbetriebnahme ohne Adressserver Diese Position kommt zur Anwendung, wenn der Datenpunktumfang der Anlage 4000 Adressen übersteigt. Fabrikat und Type: uni-PRO Server-PC oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Automationsstation Industrie-PC, bis 16000 Datenpunkte Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer Automationsstation für große Anlagen in Ausführung als lüfterloser Industrie-PC. 1. Ausführung - lüfterlos, ohne bewegte Teile - Datenpunktumfang bis 16000 Adressen - Netzwerkanschluss, serielle Schnittstellen und USB - Einrichtung über Adressserver oder über eine feste Serviceadresse, wenn kein Adressserver erreichbar ist 2. Durchgängigkeit zum Reihenbaugerät Projekt, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche sind dieselben wie beim Reihenbaugerät nach Position 1. Der Wechsel der Gerätegröße darf keine Umprojektierung, keine andere Software und keine andere Bedienoberfläche erfordern. Inbetriebnahme, Webinterface, Datensicherung, Fernzugang und Softwareaktualisierung entsprechen Position 1. 3. Funktion Das Gerät führt dasselbe Projekt aus wie das Reihenbaugerät, einschließlich dauerhafter Speicherung der Einstellwerte, selbsttätiger Sicherung vor dem Einspielen eines Projektes und geräteinterner Überwachung der Programmausführung. 4. Anwendung Diese Position kommt zur Anwendung, wenn der Datenpunktumfang der Anlage 4000 Adressen übersteigt oder wenn eine größere Rechenleistung für Aufzeichnung und Auswertung gefordert ist. Sie ist Alternativposition zu Position 1. Fabrikat und Type: uni-PRO Server-PC oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Automationsstation Kompaktgerät mit Anzeige Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer kompakten Automationsstation mit eingebauter Anzeige für kleine Anlagen und für abgesetzte Technikräume. - Anzeige mit Berührungsbedienung, vom Projekt beschrieben; eigene Anzeigeseiten mit Messwerten und Bedienung sind zu projektieren - zwei Schaltausgänge als Relais, vom Projekt bedient - zwei Netzwerkanschlüsse - serielle Schnittstellen RS485 beziehungsweise RS422, RS232 und CAN auf einer gemeinsamen Klemme - Netzwerkeinstellungen und Rückstellung aus dem Programm heraus - Geräteinnentemperatur und Speicherabnutzung als Messwerte des Projektes Projekt, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche entsprechen Position 1. Fabrikat und Type: uni-PRO LF oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Automationsstation Kompaktgerät mit Anzeige Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer kompakten Automationsstation mit eingebauter Anzeige. 1. Anzeige und Bedienung am Gerät Die Anzeige wird vom Projekt beschrieben. Zu projektieren sind eigene Anzeigeseiten mit Messwerten, Zuständen und Bedienmöglichkeiten; die Anzeige des Geräteherstellers ist nicht zu verwenden. Die Bedienung erfolgt über die Berührungsfläche der Anzeige. 2. Anschlüsse - zwei Schaltausgänge als Relais, vom Programm bedient - zwei Netzwerkanschlüsse - gemeinsame Klemme mit RS232 (Sende- und Empfangsleitung, Signalmasse), CAN (L und H) sowie RS485 im Zweidrahtbetrieb beziehungsweise RS422 im Vierdrahtbetrieb, dazu Anschluss für den Kabelschirm - Anschluss für einen USB-Datenträger 3. Betrieb Netzwerkeinstellungen und Rückstellung sind aus dem Programm heraus vorzunehmen. Geräteinnentemperatur, Luftfeuchte und Abnutzung des Speichermediums stehen als Messwerte des Projektes zur Verfügung und sind für die Störmeldung zu verwenden. 4. Durchgängigkeit Projekt, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche entsprechen Position 1. Dasselbe Projekt läuft ohne Änderung auf dem Reihenbaugerät, dem Industrie-PC und dem Kompaktgerät. Fabrikat und Type: uni-PRO LF oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Erweiterungsmodule und Buskoppler Aufzahlungsposition zur Automationsstation für Ein- und Ausgabemodule. - Module werden unmittelbar an die Automationsstation gesteckt; ein gesondertes Netzteil je Modul ist nicht erforderlich - die Automationsstation liest die gesteckten Module selbsttätig aus; die zugehörigen Datenpunkte werden auf einen Befehl hin angelegt und zugeordnet - für abgesetzte Verteiler sind Buskoppler über RS485 und über das Netzwerk zu liefern - das Leseintervall ist je Modul einstellbar, damit schnelle digitale Signale in jedem Durchlauf und langsame Messwerte seltener gelesen werden Art, Anzahl und Bestückung der Module: .............................. Fabrikat und Type: uni-PRO M2020 oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Erweiterungsmodule und Buskoppler Aufzahlungsposition zur Automationsstation für Ein- und Ausgabemodule und für die Anbindung abgesetzter Verteiler. 1. Anbindung Die Module werden unmittelbar an die Automationsstation gesteckt und von dieser versorgt; ein gesondertes Netzteil je Modul ist nicht erforderlich. Für abgesetzte Verteiler sind Buskoppler zu liefern, und zwar über RS485 und über das Netzwerk. Der Buskoppler über das Netzwerk muss zusätzlich Feldbusmodule anbinden können. 2. Inbetriebnahme Die Automationsstation liest die angesteckten Module selbsttätig aus. Die Datenpunkte aller Module werden auf einen Befehl hin angelegt und den Ein- und Ausgängen zugeordnet; eine Eingabe jeder einzelnen Adresse von Hand ist nicht zu akzeptieren. 3. Betrieb Das Leseintervall ist je Modul einstellbar. Schnelle digitale Signale sind in jedem Programmdurchlauf zu lesen, langsame Messwerte in größerem Abstand, damit die Buslast gering bleibt. Der Ausfall eines Moduls ist zu erkennen und als Störmeldung zu führen. 4. Umfang Art, Anzahl und Bestückung der Module sind vom Ausschreibenden anzugeben: .............................................................. .............................................................. Fabrikat und Type: uni-PRO M2020 oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Automatisierungs- und Visualisierungssoftware Liefern einer Software zur Projektierung der Gebäudeautomation. Logik, Visualisierung und Datenpunktliste werden mit einem einzigen Programm in einem einzigen Projekt bearbeitet. Gefordert wird: - grafischer Editor für die Logik mit fertigen Funktionsbausteinen, die über Verbindungen und über Datenpunkte verknüpft werden - grafischer Editor für die Bedienseiten; Anzahl der Seiten, Bilder und Bedienelemente nicht begrenzt, freie Gestaltung ohne Vorlagenzwang - Hoch- und Querformat parallel in einem Projekt; die Bedienoberfläche wählt die passende Fassung selbst - Übernahme der KNX-Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp - selbsttätiges Anlegen und Zuordnen der Datenpunkte eines Bausteins - Prüfung auf ungültige Verknüpfungen, auf doppelt beschriebene Ausgänge und auf nicht verknüpfte Bedienelemente - Suche über das gesamte Projekt, auch nach Parameterwerten - mehrere Gestaltungsvarianten je Projekt, im Betrieb über einen Datenpunkt umschaltbar - Benutzerverwaltung mit Berechtigungen, Seitenzuordnung und eigener Startseite je Benutzer - Probebetrieb: ein geänderter Stand wird nur in den Arbeitsspeicher übertragen und erst auf gesonderten Befehl dauerhaft gespeichert - Übergabe der Projektdatei an den Auftraggeber Anzahl Benutzer: X Fabrikat und Type: uni-PRO Studio oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Automatisierungs- und Visualisierungssoftware Liefern einer Software zur Projektierung der Gebäudeautomation. Logik, Visualisierung und Datenpunktliste werden mit einem einzigen Programm in einem einzigen Projekt bearbeitet. Eine getrennte Software für die Visualisierung mit eigener Datenpunktpflege ist nicht zulässig. 1. Datenpunkte Die Datenpunktliste ist in Haupt-, Mittel- und Untergruppen gegliedert und gilt für Logik, Visualisierung und Aufzeichnung gleichermaßen. Ein Datenpunkt ist nur einmal anzulegen. Für jeden Datenpunkt sind Datentyp, Bezeichnung und Verwendungsnachweis zu führen; eine Auswertung, welche Datenpunkte verwendet und welche unbenutzt sind, muss möglich sein. Die KNX-Gruppenadressen sind aus dem ETS-Projekt mit Datentyp zu übernehmen. Die Datenpunkte eines Funktionsbausteins oder eines Ein-/Ausgabemoduls sind auf einen Befehl hin anzulegen und zuzuordnen. Beim Verknüpfen eines Bedienelementes müssen die zusammengehörenden Datenpunkte einer Funktion, etwa die Datenpunkte einer Jalousie, in einem Zug übernommen werden. 2. Logik Gefordert ist ein grafischer Editor mit fertigen Funktionsbausteinen für Verknüpfung, Zeit, Zählung, Regelung, Beschattung, Heizung, Energie, Meldung und Kommunikation. Bausteine sind über sichtbare Verbindungen und über Datenpunkte zu verknüpfen. Die Logik ist auf Seiten zu gliedern; je Seite sind eine Startverzögerung und ein Abschalten der Seite, auch über einen Datenpunkt im Betrieb, vorzusehen. Für Abläufe, die kein Baustein abdeckt, muss eine Programmierschnittstelle mit einer verbreiteten Skriptsprache vorhanden sein, einschließlich Zugriff auf alle Datenpunkte, Zeitereignissen, dauerhaft gespeicherten Werten und Abfragen von Webdiensten. 3. Visualisierung - grafischer Editor für die Bedienseiten mit Raster, Fangfunktion und Ausrichtwerkzeugen - Anzahl der Seiten, Bilder und Bedienelemente nicht begrenzt - freie Gestaltung ohne Vorlagenzwang; eigene Bilder und Symbole verwendbar - verzerrungsfreie Anpassung an die Bildschirmgröße des Endgerätes - Hoch- und Querformat parallel in einem Projekt; die Bedienoberfläche wählt die passende Fassung selbst - mehrere Gestaltungsvarianten je Projekt, mindestens hell und dunkel, im Betrieb über ein Bedienelement und über einen Datenpunkt umschaltbar - Navigation und Startseite je Benutzer einstellbar - Texte der Visualisierung in weitere Sprachen übersetzbar, Austausch über eine Textdatei 4. Benutzer und Rechte Benutzer mit Kennwort, Berechtigungen, Seitenzuordnung und eigener Startseite. Die Kennwortänderung muss in der Bedienoberfläche möglich sein. Benutzerkennwörter dürfen beim Einspielen eines geänderten Projektes nicht überschrieben werden. Anzahl Benutzer: X 5. Prüf- und Suchwerkzeuge - Prüfung der Datenpunktverknüpfungen auf ungültige Einträge - Prüfung auf Ausgänge, die von mehreren Stellen beschrieben werden - Auflistung nicht verknüpfter Bedienelemente - Suche über das gesamte Projekt und über mehrere Projekte - Suche nach Parameterwerten und Bedingungen - Hinweis an Bedienelementen, die einen Wert nicht zurücklesen können 6. Gefahrloses Ändern im Betrieb Ein geänderter Stand wird zunächst nur in den Arbeitsspeicher der Automationsstation übertragen und erst auf gesonderten Befehl dauerhaft gespeichert. Im Bedienmodus müssen die Zustände der Bausteine, der Verbindungen und der Datenpunkte am Bildschirm sichtbar sein und Parameter im laufenden Betrieb geändert werden können. 7. Mehrfachbearbeitung Eine Parameteränderung muss auf alle markierten Bausteine desselben Typs wirken. Vorgaben je Elementtyp und Seitenvorlagen sind zu speichern und projektübergreifend weiterzugeben. 8. Übergabe Die vollständige Projektdatei ist dem Auftraggeber zu übergeben. Der Auftraggeber muss die Anlage mit derselben Software selbst ändern können. Fabrikat und Type: uni-PRO Studio oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Bedienoberfläche für mobile Endgeräte und PC Bereitstellen und Einrichten der Bedienoberfläche der Gebäudeautomation auf den Endgeräten des Auftraggebers. - verfügbar für Android, iOS/iPadOS und Windows, jeweils aus demselben Projekt; eine gesonderte Projektierung je Betriebssystem ist nicht zulässig - die Bedienoberfläche zeigt genau die im Projekt gestalteten Seiten - Verbindung im Gebäude unmittelbar zur Automationsstation, von außen über den Fernzugang nach Position 7 - mehrere Anlagen in einer Bedienoberfläche verwaltbar, mit Namen und Umschaltung - mehrsprachig, mindestens acht Sprachen - Dauerbetrieb auf einem Wandpanel: Bedienleiste wahlweise ausblendbar, Anzeige dauerhaft eingeschaltet, Vollbildbetrieb ohne Bedienung des Betriebssystems - Aufruf einer bestimmten Seite von außen über eine Adresse, etwa aus einer Mitteilung oder einem QR-Code - Einrichten auf bis zu X Endgeräten Fabrikat und Type: uni-PRO APP oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Bedienoberfläche für mobile Endgeräte und PC Bereitstellen, Einrichten und Übergeben der Bedienoberfläche der Gebäudeautomation auf den Endgeräten des Auftraggebers. 1. Plattformen Die Bedienoberfläche ist für Android, iOS/iPadOS und Windows aus demselben Projekt bereitzustellen. Eine gesonderte Projektierung je Betriebssystem ist nicht zulässig. Die Bedienoberfläche zeigt genau die im Projekt gestalteten Seiten; eine Nachbildung der Seiten in einer anderen Umgebung ist nicht zu akzeptieren. 2. Verbindung Im Gebäude verbindet sich die Bedienoberfläche unmittelbar mit der Automationsstation; die Automationsstation ist im Netzwerk selbsttätig zu finden. Von außen erfolgt die Verbindung über den Fernzugang nach Position 7. Mehrere Anlagen sind in einer Bedienoberfläche zu verwalten, mit eigenem Namen je Anlage und Umschaltung ohne Neueinrichtung. 3. Betrieb auf einem Wandpanel - Bedienleiste wahlweise oben, unten, links, rechts oder ausgeblendet, getrennt für Hoch- und Querformat - Anzeige dauerhaft eingeschaltet - Vollbildbetrieb, bei dem die Bedienung des Betriebssystems gesperrt ist - Startseite je Benutzer, getrennt für Hoch- und Querformat 4. Aufruf von außen Eine bestimmte Seite muss von außen über eine Adresse aufgerufen werden können, etwa aus einer Mitteilung, einem QR-Code oder einer anderen Anwendung. Angesprochen werden dürfen nur Anlagen, die auf dem Endgerät bereits eingerichtet sind. 5. Sprachen Die Bedienoberfläche ist mehrsprachig zu liefern, mindestens in acht Sprachen. Die Texte der Visualisierung müssen zusätzlich in weitere Sprachen übersetzt werden können. 6. Leistungsumfang dieser Position Einrichten der Bedienoberfläche auf bis zu X Endgeräten des Auftraggebers, Anlegen der Benutzer, Einstellen der Startseiten, Prüfen der Verbindung im Gebäude und von außen, Übergabe der Zugangsdaten. Fabrikat und Type: uni-PRO APP oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Fernzugang ohne Portfreigabe, Server in der EU Aufzahlungsposition zur Automationsstation für den gesicherten Fernzugang. - die Automationsstation baut die Verbindung selbst auf; eine Portfreigabe, eine Portweiterleitung oder ein zusätzliches Gerät am Router sind nicht erforderlich - alle beteiligten Server stehen ausschließlich in der Europäischen Union - Projektdaten, Messwerte und Aufzeichnungen werden auf diesen Servern nicht gespeichert; die Zugangsdaten sind dort verschlüsselt abgelegt - über denselben Zugang arbeiten die Bedienoberfläche, die Projektierungssoftware und der Support - der Fernzugang ist ab Werk abgeschaltet, am Gerät zuschaltbar und über einen Datenpunkt der Anlage sperrbar; die Sperre muss einen Neustart überdauern und darf aus der Bedienoberfläche nicht aufgehoben werden können - die Anlage bleibt bei Ausfall der Internetverbindung vollständig betriebsfähig - der Zugang ist jederzeit entziehbar - Einrichten des Zugangs und Übergabe der Zugangsdaten Fabrikat und Type: uni-PRO VPN-Dienst oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Fernzugang ohne Portfreigabe, Server in der EU Aufzahlungsposition zur Automationsstation für den gesicherten Fernzugang zur Anlage. 1. Verbindungsaufbau Die Automationsstation baut die Verbindung selbst auf. Eine Portfreigabe, eine Portweiterleitung, ein dynamischer Namensdienst oder ein zusätzliches Gerät am Router sind nicht erforderlich und sind nicht zu akzeptieren, weil sie einen von außen erreichbaren Dienst im Gebäudenetz eröffnen würden. 2. Datenschutz Alle beteiligten Server stehen ausschließlich in der Europäischen Union. Projektdaten, Messwerte und Aufzeichnungen der Anlage dürfen auf diesen Servern nicht gespeichert werden. Die Zugangsdaten sind dort verschlüsselt abzulegen, sodass auch der Betreiber des Dienstes sie nicht lesen kann; ein vergessenes Kennwort darf nicht auslesbar sein. Der Bieter hat anzugeben, welche Daten beim Dienst anfallen und wo die Server stehen. 3. Umfang des Zugangs Über denselben Zugang müssen arbeiten können: - die Bedienoberfläche auf den Endgeräten des Auftraggebers - die Projektierungssoftware des Errichters - der Support des Herstellers - die Softwareaktualisierung der Automationsstation - ein Durchgriff auf die Weboberflächen weiterer Geräte vor Ort 4. Abschaltbarkeit und Kontrolle des Auftraggebers Der Fernzugang ist ab Werk abgeschaltet und am Gerät ohne Projektierungssoftware zuschaltbar. Zusätzlich ist er über einen Datenpunkt der Anlage zu sperren, damit die Sperre auf einen Schalter oder einen Taster der Elektroinstallation gelegt werden kann. Die Sperre muss einen Neustart überdauern und darf aus der Bedienoberfläche nicht aufgehoben werden können. Der Zustand des Fernzugangs ist als Datenpunkt lesbar und vor Ort an der Betriebsanzeige erkennbar. 5. Unabhängigkeit Die Anlage bleibt bei Ausfall der Internetverbindung vollständig betriebsfähig. Regelungen, Schaltzeiten und Bedienung im Gebäude dürfen nicht vom Fernzugang abhängen. 6. Entziehen des Zugangs Der Zugang ist jederzeit und ohne Eingriff am Gerät zu entziehen. Nach dem Entziehen muss der Zugang unmittelbar gesperrt sein. 7. Leistungsumfang dieser Position Einrichten des Zugangs, Prüfen der Verbindung von außen, Einweisung des Auftraggebers in das Sperren und Freigeben, Übergabe der Zugangsdaten. Laufende Kosten des Dienstes sind, falls vorhanden, gesondert anzugeben. Fabrikat und Type: uni-PRO VPN-Dienst oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ KNX-Fernprogrammierung mit der ETS Aufzahlungsposition zum Fernzugang für die Programmierung der KNX-Geräte aus der Ferne. - die Automationsstation bringt ein KNX-IP-Gateway mit; ein gesondertes KNX-IP-Interface im Verteiler ist nicht erforderlich - über den Fernzugang nach Position 7 programmiert die ETS die KNX-Geräte der Anlage, ohne Anfahrt und ohne Portfreigabe - das Gateway ist am Gerät zuschaltbar und belegt einen Block physikalischer Adressen, der in der KNX-Planung vorzusehen ist (mindestens vier, empfohlen fünf Adressen) - zusätzlich ist ein Durchgriff auf die Weboberflächen weiterer Geräte vor Ort zu liefern, etwa für Wärmepumpe, Wechselrichter oder Wallbox - Einrichten, Nachweis einer Programmierung aus der Ferne, Einweisung Hinweis: Für die sichere Inbetriebnahme von KNX-Data-Secure-Geräten und für KNX IP Secure ist ein gesondertes KNX-IP-Interface erforderlich; dieses ist bei Bedarf gesondert auszuschreiben. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ KNX-Fernprogrammierung mit der ETS Aufzahlungsposition zum Fernzugang nach Position 7 für die Programmierung der KNX-Geräte der Anlage aus der Ferne. 1. Gateway in der Automationsstation Die Automationsstation bringt ein KNX-IP-Gateway mit. Ein gesondertes KNX-IP-Interface im Verteiler ist für diese Funktion nicht erforderlich. Das Gateway ist am Gerät ohne Projektierungssoftware zuschaltbar. 2. Programmierung aus der Ferne Über den Fernzugang nach Position 7 muss die ETS die KNX-Geräte der Anlage programmieren können, einschließlich Laden von Applikationen und Gruppenadressen. Damit sind Nachbesserungen an der KNX-Installation ohne Anfahrt möglich. 3. Planungsvorgabe Das Gateway belegt einen zusammenhängenden Block physikalischer Adressen, mindestens vier, empfohlen fünf. Dieser Block ist in der KNX-Planung freizuhalten und in der Dokumentation zu vermerken. 4. Durchgriff auf weitere Geräte Zusätzlich ist ein Durchgriff auf die Weboberflächen weiterer Geräte vor Ort zu liefern, etwa für Wärmepumpe, Wechselrichter, Wallbox oder Lüftungsgerät. Der Zugriff erfolgt über denselben gesicherten Zugang; eine Portfreigabe je Gerät ist nicht zulässig. 5. Grenzen Für die sichere Inbetriebnahme von KNX-Data-Secure-Geräten und für KNX IP Secure ist ein gesondertes KNX-IP-Interface erforderlich; dieses ist bei Bedarf gesondert auszuschreiben. Der Bieter hat anzugeben, welche Softwarestände von Automationsstation und ETS er voraussetzt. 6. Leistungsumfang dieser Position Einrichten des Gateways, Eintragen des Adressblocks in die KNX-Planung, Nachweis einer Programmierung aus der Ferne an mindestens einem Gerät, Einweisung des Errichters, Dokumentation des Zugangsweges. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ KNX-Anbindung Aufzahlungsposition zur Automationsstation für die Anbindung der KNX-Installation. - Anschluss unmittelbar an die KNX-Buslinie über die TP-Schnittstelle der Automationsstation; alternativ oder zusätzlich Anbindung über externe KNX-IP-Gateways, auch über mehrere gleichzeitig - Übernahme der Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp - die Gruppenadressen sind Datenpunkte desselben Projektes; eine getrennte Datenpunktliste für die Visualisierung ist nicht zulässig - Datentypen nach EIS für Schalten, Dimmen, Jalousie, Prozent, Temperatur, Gleitkomma, Zähler, Zeit, Datum, Text und Szene - zyklisches Lesen und zyklisches Senden je Datenpunkt einstellbar - Überwachung der Busverbindung mit selbsttätigem Verbindungsneuaufbau und Störmeldung - Telegrammmonitor zur Aufzeichnung des Busverkehrs ohne ETS - Senden und Lesen eines Datenpunktes zur Prüfung ohne ETS Anzahl einzubindender Gruppenadressen: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ KNX-Anbindung Aufzahlungsposition zur Automationsstation für die Anbindung der KNX-Installation an die Gebäudeautomation. 1. Anschluss Die Automationsstation ist unmittelbar über ihre TP-Schnittstelle an die KNX-Buslinie anzuschließen. Alternativ oder zusätzlich muss die Anbindung über externe KNX-IP-Gateways möglich sein, auch über mehrere gleichzeitig, damit mehrere Linien oder Gebäudeteile ohne weitere Software erreicht werden. 2. Datenpunkte Die Gruppenadressen sind aus dem ETS-Projekt mit Datentyp zu übernehmen. Sie sind Datenpunkte desselben Projektes und stehen Logik, Visualisierung und Aufzeichnung gleichermaßen zur Verfügung. Eine getrennte Datenpunktliste für die Visualisierung, die mit der ETS abgeglichen werden muss, ist nicht zulässig. Ein festgelegter Bereich der Datenpunktliste ist den KNX-Gruppenadressen vorbehalten, die übrigen Bereiche stehen für anlageninterne Werte zur Verfügung. Damit ist ohne Zusatzangabe erkennbar, welcher Wert auf den Bus geht und welcher nicht. 3. Datentypen Zu unterstützen sind die Datentypen nach EIS für Schalten, Dimmen (Schritt und Wert), Jalousie, Prozent, Temperatur, Gleitkomma, Zähler in verschiedenen Breiten, Zeit, Datum, Text und Szene. 4. Betrieb und Überwachung - zyklisches Lesen und zyklisches Senden je Datenpunkt einstellbar - Aktualisieren der Datenpunkte beim Hochlauf der Automationsstation - Überwachung der Busverbindung; bleibt die Antwort aus, ist eine Störmeldung abzugeben und die Verbindung selbsttätig neu aufzubauen - Kennzahlen für Zustand, empfangene und gesendete Telegramme sowie Fehler als Datenpunkte 5. Prüfen und Nachweisen ohne ETS - Telegrammmonitor in der Automationsstation, der den Busverkehr auch ohne angeschlossene Projektierungssoftware aufzeichnet - Darstellung des Telegramms Feld für Feld - Anzeige des zeitlichen Abstandes zwischen Telegrammen, damit Telegrammschleifen erkennbar werden - Filter auf eine eigene Adressliste - Ausgabe als Textdatei - Überwachungsfenster, in dem Datenpunkte gelesen und gesendet werden können 6. Umfang Anzahl einzubindender Gruppenadressen: X Anzahl KNX-Linien: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Modbus Master und Slave Aufzahlungsposition zur Automationsstation für die Anbindung von Modbus-Geräten. - Modbus Master RTU über die RS485-Schnittstelle der Automationsstation - Modbus Master TCP über das Netzwerk - Modbus TCP Slave, damit ein übergeordnetes Leitsystem, eine Speicherprogrammierbare Steuerung oder ein Energiemanager Werte der Anlage lesen und schreiben kann - mitgelieferte Gerätevorlagen mit fertiger Registerliste für gängige Wärmepumpen, Wechselrichter, Speicher, Wallboxen und Energiezähler; eine Eingabe jedes Registers von Hand ist nicht zu akzeptieren - mindestens 128 Registerzeilen je Anbindung, Erweiterung durch weitere Anbindungen - je Register einstellbar: Funktionscode, Datentyp, Faktor, Registerreihenfolge und Leseintervall; Schreiben nur bei Änderung - Erkennen des Verbindungsverlustes mit Störmeldung - Diagnoseanzeige des Modbus-Verkehrs mit Filter auf Teilnehmer, Register und Funktionscode Anzahl Teilnehmer: X, davon RTU: X, TCP: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Modbus Master und Slave Aufzahlungsposition zur Automationsstation für die Anbindung von Modbus-Geräten in beiden Richtungen. 1. Betriebsarten - Modbus Master RTU über die RS485-Schnittstelle der Automationsstation, mit zuschaltbarem Abschlusswiderstand am Gerät - Modbus Master TCP über das Netzwerk - Modbus TCP Slave, damit ein übergeordnetes Leitsystem, eine Speicherprogrammierbare Steuerung oder ein Energiemanager Werte der Anlage lesen und schreiben kann 2. Gerätevorlagen Für gängige Geräte sind Vorlagen mit fertiger Registerliste mitzuliefern, mindestens für Wärmepumpen und Heizkessel, Wechselrichter und Batteriespeicher, Wallboxen, Energiezähler, Klimageräte und Wetterstationen. Die Vorlagen müssen durchsuchbar sein. Eine Eingabe jedes einzelnen Registers von Hand ist nicht zu akzeptieren. 3. Umfang und Einstellungen - mindestens 128 Registerzeilen je Anbindung; größere Geräte werden über weitere Anbindungen erfasst - je Register einstellbar: Teilnehmeradresse, Funktionscode, Registernummer, Datentyp und Länge, Faktor, Registerreihenfolge, Leseintervall - Registerzählung ab 0 oder ab 1 umstellbar, Anzeige auch hexadezimal - Werte, die geschrieben werden, nur bei Änderung senden - lesbare und schreibbare Größen sind getrennt zu führen 4. Überwachung Der Verbindungsverlust zu einem Teilnehmer ist zu erkennen und als Störmeldung zu führen. Nach der Rückkehr ist die Verbindung selbsttätig wieder aufzunehmen. Ein gestörter Teilnehmer darf die Abfrage der übrigen Teilnehmer nicht aufhalten. 5. Diagnose Der Modbus-Verkehr ist in einer Diagnoseanzeige darzustellen, mit Filter auf Teilnehmer, Register und Funktionscode und mit hexadezimaler Anzeige. 6. Umfang Anzahl Teilnehmer: X, davon RTU: X, TCP: X Geräteliste: ................................................... Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ weitere Bussysteme und Netzwerkprotokolle
Aufzahlungsposition zur Automationsstation für weitere Schnittstellen. Die
geforderten Protokolle sind vom Ausschreibenden anzukreuzen.
[ ] M-Bus zum Auslesen von Zählern über ein Gateway an der seriellen
Schnittstelle, Ansprache über Primär- oder Sekundäradresse
[ ] DMX für Beleuchtung, über Adapter an der Automationsstation, über ein
Interface im Netzwerk oder über Art-Net ohne eigenen Adapter
[ ] CAN mit CANopen-Modulen
[ ] MQTT: Lesen und Schreiben beliebiger Themen, auch einzelner Felder
einer Nachricht; mindestens 128 Zeilen je Anbindung; Betrieb über einen
in der Automationsstation eingebauten Vermittler ohne zusätzlichen
Server
[ ] Übertragung ganzer Bereiche der Datenpunktliste per MQTT in beide
Richtungen, verschlüsselt, zur Anbindung offener Automatisierungs- und
Visualisierungssoftware
[ ] Matter: die Automationsstation erscheint als eine Brücke mit mehreren
Geräten in den gängigen Sprachassistenten; eine Kopplung genügt
[ ] SNMP zum Lesen und Schreiben von Werten netzwerkfähiger Geräte
[ ] Abfrage von Webdiensten über HTTP und HTTPS, Auswertung von JSON und
XML
[ ] Erreichbarkeitsprüfung von Netzwerkgeräten und Einschalten über das
Netzwerk
Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ weitere Bussysteme und Netzwerkprotokolle
Aufzahlungsposition zur Automationsstation für weitere Schnittstellen.
Jedes Protokoll ist ohne zusätzlichen Protokollumsetzer und ohne
zusätzlichen Server zu liefern; alle Werte sind Datenpunkte desselben
Projektes. Die geforderten Protokolle sind vom Ausschreibenden anzukreuzen.
1. Feldbusse
[ ] M-Bus
Auslesen von Wärmemengen-, Wasser- und Stromzählern über ein Gateway an
der seriellen Schnittstelle. Ansprache über Primär- oder
Sekundäradresse, Auswertung mehrteiliger Antworten.
[ ] DMX
Ansteuerung von Beleuchtung über einen Adapter an der
Automationsstation, über ein Interface im Netzwerk oder über Art-Net
ohne eigenen Adapter.
[ ] CAN
Anbindung von CANopen-Modulen bei Geräten mit CAN-Schnittstelle.
2. Netzwerkprotokolle
[ ] MQTT
Lesen und Schreiben beliebiger Themen, auf Wunsch einzelner Felder
einer Nachricht in JSON-Form. Mindestens 128 Zeilen je Anbindung,
Veröffentlichen mit und ohne Vorhalten der letzten Nachricht. In der
Automationsstation ist ein Vermittler einzubauen, damit Geräte im
Funknetz ohne zusätzlichen Server angebunden werden können.
[ ] Datenpunktübertragung per MQTT
Übertragung ganzer Bereiche der Datenpunktliste in beide Richtungen,
verschlüsselt, zur Anbindung offener Automatisierungs- und
Visualisierungssoftware. Die Werte sind in der Fremdsoftware ohne
Einzelanlage jedes Datenpunktes zu erkennen.
[ ] Matter
Die Automationsstation erscheint als eine Brücke mit mehreren Geräten
in den gängigen Sprachassistenten. Eine einmalige Kopplung muss für
alle gebrückten Geräte genügen. Zu brücken sind mindestens Licht,
Steckdose, Dimmer, Beschattung, Thermostat und Sensor.
[ ] SNMP
Lesen und Schreiben von Werten netzwerkfähiger Geräte, etwa
Netzersatzanlagen, Netzwerktechnik und Klimageräte im Serverraum.
[ ] Webdienste
Abfrage über HTTP und HTTPS mit eigenen Kopfzeilen, Auswertung von JSON
und XML, Weiterverarbeitung in der Logik.
[ ] Netzwerküberwachung
Erreichbarkeitsprüfung von Geräten im Netzwerk mit Störmeldung sowie
Einschalten eines Gerätes über das Netzwerk.
3. Nachweis
Der Datenverkehr jedes eingesetzten Protokolls ist in der gemeinsamen
Diagnoseanzeige nach Position 18 darzustellen.
Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Heizungs-, Klima- und Lüftungsregelung Aufzahlungsposition für die Regelung der Heizzentrale und der Räume in der Automationsstation. Zusätzliche Regelgeräte sind nicht zu liefern; die Regelung ist Teil desselben Projektes wie Logik und Visualisierung. Zu liefern sind fertige, parametrierbare Regelfunktionen für: - witterungsgeführte Heizkreise mit Heizkurve (Steilheit, Parallelverschiebung, Vorlaufbegrenzung nach oben und unten, Raumeinfluss), Pumpe mit Nachlauf und Mindeststillstand, Mischeransteuerung mit Überwachung der Rückmeldung - Sommerabschaltung über einen gleitenden Mittelwert der Außentemperatur, Heizgrenze mit Hysterese und Mindestverweilzeit, damit in der Übergangszeit kein täglicher Wechsel entsteht - Frostschutz, der auch bei Betriebsart Aus, bei Sperre und im Sommer wirkt - Wärmeanforderung mehrerer Verbraucher mit Vorrangschaltung, Wärmeerzeuger mit Mindestlauf- und Mindestpausenzeit, Betriebsstunden- und Startzählung, Wartungsmeldung - Warmwasserladung mit erfolgsgeprüftem Legionellenprogramm, Zirkulationspumpe nach Zeit, Anforderung und Rücklauftemperatur - Einzelraumregelung mit Vorheizen, das die Aufheizgeschwindigkeit des Raumes selbst lernt und so früh startet, dass die Temperatur zur Schaltzeit erreicht ist - Klimagerät, Lüftungsgerät nach Luftgüte und Feuchte, Abluftsteuerung - Umschaltung Heizen und Kühlen, Taupunktüberwachung - Pufferspeicher, Solarnutzung mit Anlagenschutz, Wärmemengenzählung, Ansteuerung einer Wärmepumpe Heizkurve, Parallelverschiebung, Raumeinfluss und Heizgrenze müssen im Betrieb aus der Bedienoberfläche nachgestellt werden können. Anzahl Heizkreise: X, Einzelräume: X, Lüftungsgeräte: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Heizungs-, Klima- und Lüftungsregelung Aufzahlungsposition für die Regelung der Heizzentrale und der Räume in der Automationsstation. Zusätzliche Regelgeräte sind nicht zu liefern. Die Regelung ist Teil desselben Projektes wie Logik und Visualisierung; alle Regelgrößen sind Datenpunkte und damit aufzeichenbar, bedienbar und für die Störmeldung verwendbar. 1. Heizkreis, witterungsgeführt - Heizkurve mit Steilheit und Parallelverschiebung - Begrenzung des Vorlaufsollwertes nach oben und unten; die obere Grenze schützt den Aufbau einer Fußbodenheizung - Raumeinfluss über einen Raumfühler, Gewichtung einstellbar - Betriebsarten Komfort, Absenkung, Frostschutz und Aus; Umschaltung über Schaltuhr und über Datenpunkt - Pumpe mit Nachlaufzeit und Mindeststillstand, Betriebsstundenzählung - Mischeransteuerung mit Fahrimpulsen und Pausen; die Stellung ist aus der Fahrzeit zu bilden, dauerhaft zu speichern und nach einem Neustart wieder aufzunehmen. Die Rückmeldung des Antriebs ist auf Wunsch zu überwachen und eine Störung zu melden - Schnellaufheizung und Schnellabsenkung - Klartextanzeige des Regelzustandes, etwa Sommerabschaltung oder Vorlaufbegrenzung 2. Sommerabschaltung und Frostschutz Für die Sommerabschaltung ist ein gleitender Mittelwert der Außentemperatur zu bilden, der Zeitraum ist einstellbar. Die Heizgrenze arbeitet mit Hysterese und Mindestverweilzeit, damit in der Übergangszeit kein täglicher Wechsel entsteht. Der Mittelwert ist dauerhaft zu speichern und nach einem Neustart fortzuführen. Der Frostschutz wirkt auch bei Betriebsart Aus, bei Sperre und im Sommer. 3. Wärmeerzeugung - Sammeln der Anforderungen mehrerer Verbraucher, Weitergabe des höchsten Bedarfs, Vorrangschaltung mit zeitlicher Begrenzung, Kaskadierung mehrerer Sammler - Wärmeerzeuger mit Mindestlaufzeit und Mindestpausenzeit, zweistufig oder modulierend, Kesselkreispumpe, Rücklaufanhebung - Zählung der Betriebsstunden und der Starts, Wartungsmeldung nach einstellbarer Schwelle - Ansteuerung einer Wärmepumpe mit Freigaben und Betriebsarten - Pufferspeicher mit Ladeanforderung, Solarnutzung mit Anlagenschutz, Wärmemengenzählung aus Volumenstrom und Temperaturdifferenz 4. Warmwasser - Ladung nach Fühler oben, auf Wunsch zusätzlich unten, über Ladepumpe oder Umschaltventil - Legionellenprogramm, dessen Haltezeit erst ab der erreichten Temperatur zählt, beim Zapfen aussetzt und den Erfolg mit Datum meldet - Zirkulationspumpe nach Zeitprogramm, nach Anforderung und nach Rücklauftemperatur, Betriebsarten kombinierbar 5. Raum, Klima und Lüftung - Einzelraumregelung mit Betriebsarten Komfort, Standby, Nacht und Frostschutz - Vorheizen, das die Aufheizgeschwindigkeit des Raumes selbst lernt und so früh startet, dass die Solltemperatur zur Schaltzeit erreicht ist; eine starre Vorlaufzeit ist nicht zu akzeptieren - Klimagerät mit mehreren Lüfterstufen und getrennten Stellgrößen für Heizen und Kühlen - Lüftungsgerät mit Stufenschaltung nach Luftgüte und Feuchte, Bypassbetrieb zur Nachtkühlung, Filterwechselmeldung; entfeuchtet wird nur, wenn die Außenluft trockener ist - Abluftsteuerung für Bad und WC, die einen schnellen Feuchteanstieg erkennt - Umschaltung Heizen und Kühlen über einen Mittelwert der Außentemperatur mit neutralem Bereich; beide Freigaben dürfen nie gleichzeitig anstehen - Taupunktüberwachung, die eine Kühlfläche sperrt 6. Bedienung durch den Betreiber Heizkurve, Parallelverschiebung, Raumeinfluss, Heizgrenze, Sollwerte und Zeitprogramme müssen im Betrieb aus der Bedienoberfläche nachgestellt werden können, ohne Projektierungssoftware und ohne Eingriff des Errichters. Geänderte Einstellwerte sind dauerhaft zu speichern. 7. Umfang Anzahl Heizkreise: X Anzahl Einzelräume: X Anzahl Lüftungsgeräte: X Anzahl Wärmeerzeuger: X Warmwasserladung: X, Zirkulation: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Energiemanagement, PV-Überschuss und Speicher Aufzahlungsposition für das Energiemanagement in der Automationsstation. Ein zusätzliches Energiemanagementgerät ist nicht zu liefern; die Verteilung läuft örtlich und ohne Cloud-Dienst. - Erfassen von Erzeugung, Netzbezug, Netzeinspeisung, Speicherzustand und der großen Verbraucher - Verteilung des Überschusses nach einer festen Rangfolge, mindestens Wärmepumpe, Ladestation und Heizstab; jeder Verbraucher erhält, was die höhere Stufe übrig lässt - stufenlose Regelung der Ladestation auf den verfügbaren Überschuss, stufenlose Ansteuerung des Heizstabes mit Reserve für die höheren Stufen - Nutzung des Überschusses zur Wärmespeicherung im Gebäude innerhalb eines Temperaturbandes mit Mindest- und Höchstwert - Freigabe erst, wenn der Überschuss mehrere Minuten durchgehend ansteht, damit kurze Bewölkung keine Schalthandlung auslöst - Speicherbetrieb nach dynamischem Strompreis: bewertet werden Laden und späteres Entladen als Paar, in Cent je Kilowattstunde nach allen Verlusten; aus dem Netz wird nur geladen, wenn ein einstellbarer Mindestgewinn erreicht wird - Ertragsvorhersage der Photovoltaikanlage, die sich am tatsächlichen Ertrag nachführt - Anbindung von Ladestationen unmittelbar oder über OCPP, Lastmanagement mehrerer Ladepunkte mit Rückregelung vor dem Auslösen der Vorsicherung - Anzeige von Erzeugung, Verbrauch, Netzbezug, Netzeinspeisung und Eigenverbrauchsanteil in der Bedienoberfläche Anzahl Ladepunkte: X, Speicher: X, Wechselrichter: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Energiemanagement, PV-Überschuss und Speicher Aufzahlungsposition für das Energiemanagement in der Automationsstation. Ein zusätzliches Energiemanagementgerät ist nicht zu liefern. Die Verteilung läuft örtlich in der Automationsstation und bleibt bei Ausfall der Internetverbindung mit den letzten bekannten Werten arbeitsfähig. 1. Erfassung Zu erfassen sind Erzeugung, Netzbezug, Netzeinspeisung, Ladezustand und Leistung des Speichers sowie die Leistung der großen Verbraucher. Die Erfassung erfolgt über die Schnittstellen nach Position 9 bis 11; alle Werte sind Datenpunkte desselben Projektes. 2. Verteilung des Überschusses Der Überschuss ist nach einer festen Rangfolge zu verteilen, mindestens Wärmepumpe, Ladestation und Heizstab. Jeder Verbraucher erhält, was die höhere Stufe übrig lässt. Die Ladestation ist stufenlos auf den verfügbaren Überschuss zu regeln. Der Heizstab nimmt den Rest auf, lässt aber eine einstellbare Reserve, damit die höheren Stufen den Vorrang behalten. Eine Freigabe darf erst erfolgen, wenn der Überschuss mehrere Minuten durchgehend ansteht; kurze Bewölkung darf keine Schalthandlung auslösen. Rücknahmen wirken dagegen unverzüglich. 3. Wärmespeicherung im Gebäude Steht Überschuss an, ist die Absenkung der Heizung aufzuheben, sodass das Gebäude die Energie als Wärme aufnimmt. Dafür ist ein Temperaturband mit Mindest- und Höchstwert vorzusehen: oberhalb des Höchstwertes wird nicht weiter angehoben, unterhalb des Mindestwertes wird immer geheizt. Kälteschutz und Mindesttemperatur des Warmwassers wirken unverzüglich und gehen dem Überschussbetrieb vor. 4. Speicherbetrieb nach Strompreis Der Speicher ist nach dynamischem Strompreis zu fahren. Zu bewerten sind Laden und späteres Entladen als Paar, in Cent je Kilowattstunde und nach allen Verlusten, also unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades, des Bezugspreises, des Einspeisepreises und des entgangenen Erlöses. Aus dem Netz wird nur geladen, wenn ein einstellbarer Mindestgewinn erreicht wird. Der Fahrplan gibt lediglich frei; die Höhe der Leistung ergibt sich aus der Messung, damit der Betrieb auch bei fehlerhafter Vorhersage brauchbar bleibt. Liegen keine gültigen Preise vor, arbeitet der Speicher auf Eigenverbrauch weiter. Die Preisreihe ist von einem Anbieter dynamischer Tarife zu übernehmen; Umsatzsteuer und Aufschläge sind einstellbar. 5. Ertragsvorhersage Die Ertragsvorhersage der Photovoltaikanlage ist aus Sonnenstand, Ausrichtung, Neigung und Leistung je Teilfeld zu berechnen und mit einer Bewölkungsvorhersage zu verfeinern. Sie muss sich am tatsächlichen Ertrag nachführen, damit Verschmutzung, Alterung und Verschattung ohne Eingriff berücksichtigt werden. 6. Ladestationen Ladestationen sind unmittelbar über ihre Schnittstelle oder über OCPP anzubinden. Bei mehreren Ladepunkten ist ein Lastmanagement vorzusehen, das den höchsten Strom je Phase begrenzt und vor dem Auslösen der Vorsicherung zurückregelt. Der Ladebetrieb muss bei Ausfall der Automationsstation weiterhin möglich bleiben. 7. Kleinere Verbraucher Vorzusehen sind ferner die Nutzung des Überschusses für Warmwasserbereitung über einen stufenlosen Heizstab, das Zuschalten von Lasten in Stufen und das Nachholen einer Mindestlaufzeit, etwa einer Filterpumpe, bevorzugt in der Zeit mit Überschuss. 8. Anzeige In der Bedienoberfläche sind Erzeugung, Verbrauch, Netzbezug, Netzeinspeisung, Speicher und Eigenverbrauchsanteil darzustellen, dazu bis zu fünf frei bezeichnete Verbraucher. Die Werte sind nach Position 14 aufzuzeichnen und für Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr auszuwerten, samt Ertrag und Ersparnis nach den eingestellten Preisen. 9. Umfang Anzahl Ladepunkte: X Anzahl Speicher: X Anzahl Wechselrichter: X Dynamischer Tarif: ja / nein Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Aufzeichnung und Auswertung von Messwerten Aufzahlungsposition für die Langzeitaufzeichnung in der Automationsstation. Ein zusätzlicher Datenlogger oder Server ist nicht zu liefern. - Aufzeichnung beliebiger Datenpunkte in der Automationsstation; die Aufzeichnung läuft ohne angeschlossene Projektierungssoftware und übersteht einen Neustart - Auslösung je Messwert wählbar: bei Telegramm, bei Wertänderung, nach Zeit oder nach Zeit mit Mindestabweichung - Gliederung in Gruppen mit eigener Darstellung je Gruppe - Anzahl der Datensätze je Aufzeichnung begrenzbar; der älteste Datensatz fällt heraus - Darstellung als Diagramm im Studio und in der Bedienoberfläche, mit Zeitauswahl und Vergrößerung, Faktor und Offset je Linie - Ausgabe als Textdatei zur Weiterverarbeitung in einer Tabellenkalkulation - Zähler für Verbrauch je Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr samt Vorperiode, Betriebsstunden, Impulszählung und Tarifstufen - Energieauswertung mit Eigenverbrauchsanteil, Ertrag und Ersparnis nach eingestellten Preisen Anzahl aufzuzeichnender Messwerte: X, Aufzeichnungsdauer: X Jahre Hinweis: Für dauerhafte Aufzeichnung in kurzem Takt ist ein Speichermedium für Industriebetrieb vorzusehen; dieses ist bei Position 1 bis 3 anzugeben. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Aufzeichnung und Auswertung von Messwerten Aufzahlungsposition für die Langzeitaufzeichnung von Messwerten in der Automationsstation. Ein zusätzlicher Datenlogger, ein Zusatzrechner oder ein Cloud-Dienst sind nicht zu liefern. 1. Aufzeichnung Beliebige Datenpunkte des Projektes sind in der Automationsstation aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung läuft ohne angeschlossene Projektierungssoftware und ohne geöffnete Bedienoberfläche und übersteht einen Neustart. Je Messwert ist die Auslösung zu wählen: - bei jedem Telegramm - bei Wertänderung - nach Zeit, von Sekunden bis Jahren - nach Zeit mit Mindestabweichung, damit Ruhezeiten keine Datensätze erzeugen 2. Gliederung und Umfang Die Aufzeichnungen sind in Gruppen zu gliedern, mit eigener Darstellung je Gruppe. Die Anzahl der Datensätze je Aufzeichnung ist zu begrenzen; der älteste Datensatz fällt heraus. Der zu erwartende Speicherbedarf ist in der Projektierungssoftware anzuzeigen. Zum Schutz des Speichermediums sind die Werte zu sammeln und in größeren Abständen zu schreiben. Für dauerhafte Aufzeichnung in kurzem Takt ist ein Speichermedium für Industriebetrieb vorzusehen; dieses ist bei Position 1 bis 3 anzugeben. 3. Darstellung und Ausgabe - Diagramm in der Projektierungssoftware und in der Bedienoberfläche - Zeitauswahl über Kalender, Vergrößerung, mehrere Linien in einem Bild - Faktor und Offset je Linie, Begrenzung auf einen Wertebereich, Linienform wählbar - laufende Darstellung mehrerer Messwerte ohne eigene Aufzeichnung - Ausgabe als Textdatei mit Strichpunkt als Trennzeichen zur Weiterverarbeitung in einer Tabellenkalkulation 4. Zähler und Energieauswertung - Verbrauch je Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr samt Vorperiode - Verbrauch nach Tarifstufen - Zählung von Impulsen, Einschaltzeiten und Betriebsstunden - Energieauswertung mit Erzeugung, Verbrauch, Netzbezug, Netzeinspeisung, Eigenverbrauchsanteil sowie Ertrag und Ersparnis nach den eingestellten Preisen; die Werte sind stündlich aufzuzeichnen und über mehrere Jahre vorzuhalten - der Eigenverbrauchsanteil ist aus Energiemengen zu bilden, nicht aus gemittelten Prozentwerten 5. Umfang Anzahl aufzuzeichnender Messwerte: X Aufzeichnungsdauer: X Jahre Takt der Aufzeichnung: .............................. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Störmeldungen und Benachrichtigung Aufzahlungsposition für die Störmeldeverarbeitung in der Automationsstation. - Sammeln der Störmeldungen der gesamten Anlage an einer Stelle, mit Meldungstext je Meldung - speichernde Meldung: eine Störung bleibt bis zur Quittierung sichtbar, auch wenn die Ursache zwischenzeitlich wegfällt - mindestens drei Meldungsklassen mit eigenen Sammelausgängen, zusätzlich eine Gesamtstörung - Quittieren in der Bedienoberfläche und über einen Datenpunkt - Protokoll mit Kommen, Gehen und Quittieren; das Protokoll übersteht einen Neustart - Zustellung je Klasse getrennt wählbar, mindestens als E-Mail und als Mitteilung auf die Endgeräte des Auftraggebers; für die Mitteilung darf kein zusätzliches Benutzerkonto und keine zusätzliche Anwendung erforderlich sein - Empfängerliste mit Wochentagen und Ruhezeiten, Weiterleitung an die nächste Stelle, wenn nicht quittiert wird - Überwachung von Kontakten, Rückmeldungen und der Erreichbarkeit von Geräten, einschließlich Meldung bei lange offenem Fenster oder Tür Anzahl Meldungen: X, Empfänger: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Störmeldungen und Benachrichtigung Aufzahlungsposition für die Störmeldeverarbeitung und die Benachrichtigung in der Automationsstation. 1. Erfassung Die Störmeldungen der gesamten Anlage sind an einer Stelle zu sammeln. Jeder Meldung ist ein Klartext zuzuordnen. Die Meldung ist speichernd auszuführen: eine aufgetretene Störung bleibt sichtbar, bis sie quittiert wird, auch wenn die Ursache zwischenzeitlich wegfällt. Eine Meldung, die mit der Ursache verschwindet, ist nicht zu akzeptieren. 2. Klassen und Weiterverarbeitung Vorzusehen sind mindestens drei Meldungsklassen, etwa Alarm, Warnung und Hinweis, mit eigenem Sammelausgang je Klasse und einer Gesamtstörung. Die Sammelausgänge sind Datenpunkte und damit auf Leuchten, Hupen oder Bussignale legbar. Je Klasse ist die Zustellung getrennt zu wählen. Für den Hochlauf ist festzulegen, ob Meldungen, die während eines Ausfalls der Zustellung aufgetreten sind, nachgeholt oder verworfen werden. 3. Quittieren und Protokoll Das Quittieren erfolgt in der Bedienoberfläche und über einen Datenpunkt, damit auch ein Taster der Elektroinstallation verwendet werden kann. Zu führen ist ein Protokoll mit Kommen, Gehen und Quittieren je Meldung, einschließlich Zeitstempel. Das Protokoll übersteht einen Neustart. 4. Zustellung Zustellwege, mindestens: - E-Mail über einen eigenen oder einen bereitgestellten Mailserver, auf Wunsch mit Anhang - Mitteilung auf die Endgeräte des Auftraggebers. Hierfür darf kein zusätzliches Benutzerkonto, keine zusätzliche Anwendung und keine Eingabe von Zugangsdaten am Baustein erforderlich sein. Die Mitteilung muss unmittelbar auf die betroffene Bedienseite führen können - Sprachausgabe oder Signalton auf vorhandene Lautsprecher Die Empfängerliste ist mit Wochentagen und Ruhezeiten zu versehen. Wird eine Meldung nicht quittiert, ist sie nach einer einstellbaren Zeit an die nächste Stelle weiterzuleiten; mehrere Stufen sind vorzusehen. Die Anzahl der Meldungen je Zeitraum ist zu begrenzen, damit eine flatternde Störung keine Flut von Mitteilungen erzeugt. 5. Überwachungen - Kontaktüberwachung für Fenster, Türen und Dachfenster, mit gesonderter Meldung bei Abwesenheit, bei Regen, bei Frost und bei lange offenem Kontakt - Überwachung von Rückmeldungen gegen den Befehl, etwa bei Pumpen, Antrieben und Mischern - Überwachung der Erreichbarkeit angebundener Geräte und Bussysteme - Überwachung der eigenen Betriebswerte der Automationsstation, etwa Temperatur und Speicherbelegung 6. Umfang Anzahl Meldungen: X Anzahl Empfänger: X Zustellwege: .............................................. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Anbindung von Fremdsystemen und Geräten Aufzahlungsposition je anzubindendem Gerät oder Dienst anderer Hersteller. - je Gerät ist ein fertiger Funktionsbaustein zu verwenden; die Werte des Gerätes werden Datenpunkte desselben Projektes und stehen Logik, Visualisierung, Aufzeichnung und Störmeldung zur Verfügung - die Datenpunkte des Bausteins sind auf einen Befehl hin anzulegen und zuzuordnen - je Gerät ist zu überwachen, ob es noch antwortet; der Ausfall ist als Datenpunkt zu führen und als Störmeldung zu verarbeiten - für die Bedienung durch den Auftraggeber darf keine Anwendung und kein Portal des Geräteherstellers erforderlich sein - Geräte, die örtlich erreichbar sind, sind örtlich anzubinden; ein Cloud-Dienst ist nur dort zulässig, wo der Hersteller keine örtliche Schnittstelle anbietet, und ist im Angebot anzugeben - die Anlage muss bei Ausfall eines Fremdgerätes weiterarbeiten Anzubindende Geräte und Dienste (vom Ausschreibenden einzusetzen): .............................................................. .............................................................. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Anbindung von Fremdsystemen und Geräten
Aufzahlungsposition je anzubindendem Gerät oder Dienst anderer Hersteller.
1. Grundsatz
Je Gerät ist ein fertiger Funktionsbaustein zu verwenden. Die Werte des
Gerätes werden Datenpunkte desselben Projektes und stehen Logik,
Visualisierung, Aufzeichnung und Störmeldung gleichermaßen zur Verfügung.
Eine Anbindung, die nur in der Visualisierung sichtbar ist und in der Logik
nicht verwendet werden kann, ist nicht zu akzeptieren.
Die Datenpunkte eines Bausteins sind auf einen Befehl hin anzulegen und
zuzuordnen. Die Bezeichnungen sind sprechend zu führen.
2. Überwachung
Je Gerät ist zu überwachen, ob es noch antwortet. Der Ausfall ist als
Datenpunkt zu führen und nach Position 15 als Störmeldung zu verarbeiten.
Die Anlage muss bei Ausfall eines Fremdgerätes weiterarbeiten; die übrigen
Funktionen dürfen nicht beeinträchtigt werden.
3. Bedienung
Für die Bedienung durch den Auftraggeber darf keine Anwendung und kein
Portal des Geräteherstellers erforderlich sein. Alle benötigten Funktionen
sind in der Bedienoberfläche der Gebäudeautomation darzustellen.
4. Örtliche Anbindung
Geräte, die örtlich über Netzwerk, Funk oder Bus erreichbar sind, sind
örtlich anzubinden. Ein Cloud-Dienst ist nur dort zulässig, wo der
Hersteller keine örtliche Schnittstelle anbietet. Jede Anbindung über einen
Cloud-Dienst ist im Angebot anzugeben, mit Angabe der übertragenen Daten.
5. Gerätegruppen
Anzubinden sind, soweit im Projekt vorgesehen:
[ ] Schalt-, Dimm- und Beschattungsgeräte im Funknetz, einschließlich
batteriebetriebener Taster und Sensoren über einen Empfänger
[ ] Beleuchtungssysteme über eine Bridge, mit Farbe und Rückmeldung
[ ] Antriebe für Rollläden, Fenster, Markisen und Tore über ihre
Funkschnittstelle, verschlüsselt im örtlichen Netz, mit
Positionsrückmeldung
[ ] Türsprechstelle mit Klingel- und Bewegungsereignis, Türöffner, Licht
und Kamerabild; das Kamerabild ist von der Automationsstation zu holen
und weiterzureichen, damit es auch über den Fernzugang ohne
Portfreigabe sichtbar ist
[ ] Netzwerkkameras als Standbild
[ ] Türschloss mit Zustand, Türsensor und Batteriezustand
[ ] Alarmanlage über Netzwerk oder serielle Schnittstelle
[ ] Lautsprecher im örtlichen Netz, mit Wiedergabe, Lautstärke,
Favoriten und Durchsagen
[ ] Sprachassistent, örtlich im Netzwerk, ohne zusätzliche Software
[ ] Wechselrichter, Batteriespeicher und Ladestationen
[ ] Wärmepumpen, Heizkessel, Lüftungs- und Klimageräte
[ ] Energie-, Wärmemengen- und Wasserzähler
[ ] Wetterstationen
[ ] Mähroboter und Gartengeräte
[ ] Haushaltsgeräte
[ ] offene Automatisierungs- und Visualisierungssoftware über die
Datenpunktübertragung nach Position 11
6. Umfang
Anzubindende Geräte und Dienste mit Fabrikat und Type:
..............................................................
..............................................................
..............................................................
Fabrikat und Type der Anbindung: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ freie Programmierung mit Skriptsprache Aufzahlungsposition für Abläufe, die kein fertiger Funktionsbaustein abdeckt. - Programmierung in einer verbreiteten Skriptsprache, eingebettet in dieselbe Projektierungssoftware; ein zusätzliches Werkzeug ist nicht zu liefern - Zugriff auf alle Datenpunkte des Projektes zum Lesen und Schreiben - Aufruf bei Änderung eines Einganges, bei einem Busereignis und in wählbaren Zeittakten - dauerhaft gespeicherte Werte und anlagenweit gültige Werte - Abfrage von Webdiensten über HTTP und HTTPS - Zugriff auf serielle Schnittstellen und auf Netzwerkverbindungen - fertiger Regelalgorithmus für stetige Regelungen - Fehler und Zwischenwerte sind in der Diagnose nach Position 18 sichtbar - ein blockierendes Skript darf die Anlage nicht stillsetzen; die Automationsstation erkennt die Blockade und startet selbsttätig neu - das Skript ist gegen Einsicht zu schützen, wenn der Auftraggeber dies verlangt Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ freie Programmierung mit Skriptsprache Aufzahlungsposition für Abläufe, die kein fertiger Funktionsbaustein abdeckt, etwa die Anbindung eines Webdienstes oder eine anlagenbezogene Sonderfunktion. 1. Umgebung Die Programmierung erfolgt in einer verbreiteten Skriptsprache, eingebettet in dieselbe Projektierungssoftware. Ein zusätzliches Werkzeug, eine zusätzliche Laufzeitumgebung oder ein zusätzlicher Rechner sind nicht zu liefern. Der Baustein erhält frei wählbar viele Ein- und Ausgänge, die wie jeder andere Baustein verdrahtet und mit Datenpunkten verknüpft werden. 2. Umfang der Schnittstelle - Lesen und Schreiben aller Datenpunkte des Projektes - Aufruf beim Anlauf, bei Änderung eines Einganges, bei einem Busereignis und in wählbaren Zeittakten von Zehntelsekunden bis Stunden - dauerhaft gespeicherte Werte, die einen Neustart überdauern, sowie anlagenweit gültige Werte - Abfrage von Webdiensten über HTTP und HTTPS mit eigenen Kopfzeilen - Zugriff auf serielle Schnittstellen und auf Netzwerkverbindungen - fertiger Regelalgorithmus für stetige Regelungen - Versand von Mitteilungen über die Wege nach Position 15 3. Prüfbarkeit Fehlermeldungen, Zwischenwerte und beobachtete Größen sind in der Diagnose nach Position 18 sichtbar zu machen, auch im laufenden Betrieb der Anlage. 4. Betriebssicherheit Ein blockierendes oder endlos laufendes Skript darf die Anlage nicht stillsetzen. Die Automationsstation erkennt die Blockade und startet selbsttätig neu. 5. Schutz und Übergabe Das Skript ist auf Verlangen des Auftraggebers gegen Einsicht zu schützen. Die Funktion ist in der Anlagendokumentation zu beschreiben, damit sie auch ohne Einsicht in den Programmtext nachvollziehbar bleibt. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Diagnose aller Bussysteme Aufzahlungsposition für die Diagnose der Anlage. - der Datenverkehr aller angebundenen Bussysteme ist in einer gemeinsamen Oberfläche darzustellen, mindestens KNX, Modbus, MQTT, M-Bus, die Ein-/Ausgabemodule sowie Meldungen und Fehler der Automationsstation; je Bussystem ein eigener, filterbarer Bereich - ein eigenes Werkzeug je Bussystem ist nicht zu akzeptieren - Aufzeichnung des Busverkehrs in der Automationsstation, auch ohne angeschlossene Projektierungssoftware, mit Filter auf eine eigene Adressliste - Anzeige des zeitlichen Abstandes zwischen Telegrammen und Hervorhebung schnell wiederkehrender Telegramme, damit Telegrammschleifen erkannt werden - dauerhafte Aufzeichnung in Tagesdateien mit einstellbarer Anzahl von Tagen, Ausgabe als Textdatei - Überwachungsfenster, in dem Datenpunkte gruppiert beobachtet, gelesen und gesendet werden können - Zustandsanzeige vor Ort am Gerät für Programmausführung und Fernzugang Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Diagnose aller Bussysteme Aufzahlungsposition für die Diagnose der Anlage im Betrieb und bei der Fehlersuche. 1. Gemeinsame Oberfläche Der Datenverkehr aller angebundenen Bussysteme ist in einer gemeinsamen Oberfläche darzustellen, mindestens: - KNX über Zweidrahtleitung und über Netzwerk - Modbus als Master und als Slave - MQTT - M-Bus - die Ein- und Ausgabemodule - Meldungen und Fehler der Automationsstation Je Bussystem ist ein eigener, filterbarer Bereich vorzusehen. Ein eigenes Werkzeug je Bussystem, das gesondert zu beschaffen oder zu starten ist, wird nicht akzeptiert. 2. Aufzeichnung des Busverkehrs Der Busverkehr ist in der Automationsstation aufzuzeichnen, auch ohne angeschlossene Projektierungssoftware. Gefordert sind: - Zwischenspeicher im Arbeitsspeicher mit einstellbarer Größe, damit das Speichermedium nicht belastet wird - Filter auf alles, auf einzelne Bussysteme oder auf eine eigene Adressliste - Anzeige des zeitlichen Abstandes zwischen Telegrammen und Hervorhebung schnell wiederkehrender Telegramme, damit Telegrammschleifen erkannt werden - dauerhafte Aufzeichnung in Tagesdateien mit einstellbarer Anzahl von Tagen - Ausgabe als Textdatei 3. Beobachten und Prüfen Ein Überwachungsfenster muss Datenpunkte in Gruppen beobachten lassen, Werte anzeigen, Werte lesen und Werte senden können. Im Bedienmodus sind die Zustände der Bausteine, der Verbindungen und der Datenpunkte am Bildschirm sichtbar; Parameter sind im laufenden Betrieb änderbar. 4. Diagnose vor Ort Am Gerät ist ohne Hilfsmittel erkennbar, ob die Programmausführung läuft und ob der Fernzugang steht. Über das Webinterface sind Laufzeit, Auslastung, Temperatur, Speicherbelegung und Netzwerkadresse abzurufen, dazu eine Prüfung der Internetverbindung. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ verteiltes Projekt, bis 16 Automationsstationen Aufzahlungsposition für Anlagen mit mehreren Gebäuden oder mehreren Verteilern. - mehrere Automationsstationen, mindestens 16, führen ein gemeinsames Projekt aus; je Programmseite wird festgelegt, welche Station sie ausführt - das Projekt wird in eine Station eingespielt und von dort an die übrigen verteilt; eine Station, die beim Einspielen nicht erreichbar war, holt den Stand selbsttätig nach - mehrere getrennte Projekte, deren Werte einzeln ausgetauscht werden müssen, sind nicht zu akzeptieren - der Ausfall einer Station betrifft nur deren Funktionen; die übrigen Stationen arbeiten ungestört weiter - die Bedienoberfläche verbindet sich mit einer beliebigen Station und bedient die gesamte Anlage - gemeinsame Einstellungen wie Schaltzeiten, Sollwerte und Anwesenheitszustände gelten auf allen Stationen - gegenseitige Überwachung mit Lebenszeichen und Ausfallmeldung - beim Gerätetausch übernimmt das neue Gerät die Nummer des alten; eine Änderung des Projektes ist dafür nicht erforderlich Anzahl Automationsstationen: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ verteiltes Projekt, bis 16 Automationsstationen Aufzahlungsposition für Anlagen, deren Technik auf mehrere Gebäude oder mehrere Verteiler verteilt ist, etwa Wohnhaus mit Nebengebäude, Schule mit Turnhalle oder Betrieb mit Büro, Halle und Lager. 1. Grundsatz Mehrere Automationsstationen, mindestens 16, führen ein gemeinsames Projekt aus. Je Programmseite wird festgelegt, welche Station sie ausführt. Damit steht die Technik jedes Gebäudes unter der Station vor Ort, während Planung, Pflege und Bedienung für die gesamte Anlage einheitlich bleiben. Mehrere getrennte Projekte, deren Werte einzeln ausgetauscht werden müssen und die bei jeder Änderung mehrfach gepflegt werden, sind nicht zu akzeptieren. 2. Verteilen des Projektes Das Projekt wird in eine Station eingespielt und von dort an die übrigen verteilt. Eine Station, die beim Einspielen nicht erreichbar war, holt den Stand selbsttätig nach. Der Projektstand jeder Station ist in der Projektierungssoftware anzuzeigen. 3. Verfügbarkeit Jede Station arbeitet ihre Aufgaben selbstständig ab. Fällt eine Station aus, arbeiten die übrigen ungestört weiter; es fehlen nur die Funktionen der ausgefallenen Station. Ein Ausfall der zentralen Station darf nicht zum Stillstand der gesamten Anlage führen. 4. Bedienung Die Bedienoberfläche verbindet sich mit einer beliebigen Station und bedient die gesamte Anlage, einschließlich der Seiten, deren Werte auf anderen Stationen liegen. Eine getrennte Verbindung je Gebäude ist nicht zu akzeptieren. 5. Gemeinsame Einstellungen Gemeinsame Einstellungen, mindestens Schaltzeiten, Sollwerte, Szenen und Anwesenheitszustände, gelten auf allen Stationen und werden selbsttätig abgeglichen. Betriebswerte, die nur zur jeweiligen Station gehören, etwa Zählerstände und Betriebsstunden, bleiben örtlich. 6. Überwachung Die Stationen überwachen sich gegenseitig mit einem Lebenszeichen in kurzem Takt. Bleibt eine Station länger als eine einstellbare Zeit aus, ist eine Meldung nach Position 15 abzugeben. Ein kurzer Neustart darf keinen Fehlalarm auslösen. Der Zustand jeder Station ist als Datenpunkt verfügbar. 7. Gerätetausch Die Zuordnung einer Station zu ihrer Aufgabe erfolgt über eine Nummer, die am Gerät eingestellt ist und nicht im Projekt steht. Beim Gerätetausch übernimmt das neue Gerät die Nummer des alten und führt dieselben Aufgaben aus; eine Änderung des Projektes ist dafür nicht erforderlich. 8. Umfang Anzahl Automationsstationen: X Zuordnung der Anlagenteile: .................................. .............................................................. Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Backup-Automationsstation, selbsttätige Übernahme Aufzahlungsposition für eine zweite Automationsstation, die beim Ausfall der ersten selbsttätig übernimmt. - die zweite Station läuft im Bereitschaftsbetrieb mit, rechnet alle Werte, Zustände und Aufzeichnungen mit und fragt die angebundenen Geräte weiter ab; nach der Übernahme fehlen keine Werte und die Verläufe haben keine Lücke - im Bereitschaftsbetrieb gibt sie keinen Befehl nach außen; es wird nichts doppelt geschaltet - der Ausfall ist über ein Lebenszeichen auf dem Bus der Elektroinstallation und über das Netzwerk zu erkennen; sind beide Wege gewählt, wird erst übernommen, wenn beide ausfallen, damit ein neu startender Netzwerkverteiler keine Übernahme auslöst - die Übernahme erfolgt ohne Eingriff vor Ort und ohne Umstecken - tägliche Übernahme von Projekt, Szenen, Schaltzeiten und Einstellungen von der ersten Station - selbsttätige Rückgabe, sobald die erste Station wieder arbeitet - Meldung bei Übernahme, Rückgabe und fehlgeschlagenem Abgleich Anzahl Backup-Stationen: X Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
AZ Backup-Automationsstation, selbsttätige Übernahme Aufzahlungsposition für eine zweite Automationsstation, die beim Ausfall der ersten selbsttätig die Anlage übernimmt. Vorzusehen für Anlagen, deren Stillstand nicht bis zum nächsten Werktag warten kann, etwa Hotel, Pflegeheim, Betrieb oder abgelegenes Objekt. 1. Bereitschaftsbetrieb Die zweite Station läuft im Bereitschaftsbetrieb mit. Sie führt dasselbe Projekt aus, rechnet alle Werte, Zustände und Aufzeichnungen mit und fragt die angebundenen Geräte weiter ab. Nach einer Übernahme fehlen keine Mittelwerte, keine Zählerstände und keine Verläufe. Eine Station, die erst nach dem Ausfall anläuft und ihre Werte neu bilden muss, ist nicht zu akzeptieren. Im Bereitschaftsbetrieb gibt die zweite Station keinen Befehl nach außen; es darf nichts doppelt geschaltet und nichts doppelt gemeldet werden. 2. Erkennen des Ausfalls Der Ausfall ist auf zwei Wegen zu erkennen: - über ein Lebenszeichen, das die erste Station regelmäßig auf den Bus der Elektroinstallation sendet - über eine Abfrage im Netzwerk in kurzem Takt, die nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die laufende Programmausführung prüft Beide Wege sind einzeln und gemeinsam wählbar. Sind beide gewählt, wird erst übernommen, wenn beide ausfallen; ein neu startender Netzwerkverteiler darf keine Übernahme auslösen. Die Wartezeit bis zur Übernahme ist einstellbar. 3. Übernahme und Rückgabe Die Übernahme erfolgt ohne Eingriff vor Ort, ohne Umstecken und ohne Bedienung. Sobald die erste Station wieder arbeitet, gibt die zweite selbsttätig zurück und geht in den Bereitschaftsbetrieb. 4. Abgleich Projekt, Szenen, Schaltzeiten und Einstellungen sind täglich von der ersten Station zu übernehmen, damit die zweite Station stets den gültigen Stand führt. 5. Meldungen Zu melden sind nach Position 15: Übernahme, Rückgabe und fehlgeschlagener Abgleich. Auf Wunsch ist zusätzlich eine tägliche Bestätigung des Bereitschaftsbetriebes abzugeben. 6. Zusammenspiel Die Backup-Station muss mit dem verteilten Projekt nach Position 19 zusammenarbeiten: sie sichert die führende Station ab und tritt bei der Übernahme an deren Stelle in den Verbund ein. Verfügt die erste Station über ein KNX-IP-Gateway, ist dieses auch auf der Backup-Station vorzusehen. 7. Umfang Anzahl Backup-Stationen: X Erkennungswege: Bus / Netzwerk / beide Wartezeit bis zur Übernahme: X Minuten Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
Projektierung und Programmierung Gebäudeautomation Erstellen des Projektes der Gebäudeautomation, bestehend aus Logik, Bedienseiten und Datenpunktliste in einem Projekt. Leistungsumfang: - Übernahme der Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp - ca. X Bedienseiten mit bis zu X Datenpunkten - Navigation, Startseiten und Benutzer nach Vorgabe des Auftraggebers - ca. X Schaltuhren, davon X mit Sonnenauf- und Sonnenuntergang - ca. X Logiken für Beleuchtung und Beschattung - ca. X Logiken für Heizung, Klima und Lüftung - ca. X Szenen - ca. X Anzeigen für Störmeldungen einschließlich Weiterleitung im Störungsfall - Einbinden von ca. X Datenpunkten aus Fremdanlagen, Störmeldungen und Messwerten der MSR-Technik, einschließlich Abstimmung mit den Fachtechnikern der betroffenen Gewerke - Einrichten der Aufzeichnung nach Position 14 für ca. X Messwerte - Prüfen des Projektes auf ungültige Verknüpfungen, doppelt beschriebene Ausgänge und nicht verknüpfte Bedienelemente Probebetrieb: Zwischenstände werden nur in den Arbeitsspeicher der Automationsstation übertragen; das dauerhafte Speichern erfolgt erst nach Freigabe.
Projektierung und Programmierung Gebäudeautomation Erstellen des Projektes der Gebäudeautomation, bestehend aus Logik, Bedienseiten und Datenpunktliste in einem Projekt. 1. Grundlagen und Datenübernahme - Aufnahme der Anlagendaten, Abstimmung der Bedienphilosophie mit dem Auftraggeber - Übernahme der Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp; die Gruppenadressen werden nicht geändert, nicht überschrieben und nicht neu angelegt - Aufbau der Datenpunktliste mit sprechenden Bezeichnungen und nachvollziehbarer Gliederung nach Geschoss, Raum und Gewerk - selbsttätiges Erzeugen eines Grundgerüstes aus den Gruppenadressen, mit Programmseiten je Raum, Bedienseiten, Übersichten und Navigation; das Regelwerk für die Zuordnung ist festzulegen und dem Auftraggeber zu übergeben, damit künftige Erweiterungen gleich aufgebaut werden 2. Logik - ca. X Logiken für Beleuchtung und Beschattung, einschließlich Beschattung nach Sonnenstand sowie Wind- und Regensicherung - ca. X Logiken für Heizung, Klima und Lüftung nach Position 12 - ca. X Szenen, auf Wunsch mit Einlernen der aktuellen Zustände - ca. X Schaltuhren, davon X mit Sonnenauf- und Sonnenuntergang; Feiertage sind ohne Internetverbindung zu berücksichtigen - Anwesend, Abwesend und Urlaub als zentrale Zustände; je Element ist festzulegen, welcher Wert beim Wechsel gilt - Anwesenheitssimulation, auf Wunsch nur bei Dunkelheit 3. Bedienung - ca. X Bedienseiten mit bis zu X Datenpunkten - Navigation, Startseiten und Benutzer nach Vorgabe des Auftraggebers - Hoch- und Querformat, soweit vom Auftraggeber gefordert - mindestens zwei Gestaltungsvarianten, hell und dunkel 4. Fremdanlagen Einbinden von ca. X Datenpunkten aus Fremdanlagen, Störmeldungen und Messwerten der MSR-Technik, einschließlich Abstimmung mit den Fachtechnikern der betroffenen Gewerke und Prüfung der übergebenen Punktlisten. 5. Meldungen und Aufzeichnung - ca. X Anzeigen für Störmeldungen einschließlich Weiterleitung im Störungsfall nach Position 15 - Einrichten der Aufzeichnung nach Position 14 für ca. X Messwerte 6. Prüfen Vor der Übergabe ist das Projekt zu prüfen auf ungültige Verknüpfungen, auf Ausgänge, die von mehreren Stellen beschrieben werden, und auf nicht verknüpfte Bedienelemente. Das Ergebnis ist zu dokumentieren. 7. Arbeiten an der laufenden Anlage Zwischenstände werden nur in den Arbeitsspeicher der Automationsstation übertragen; das dauerhafte Speichern erfolgt erst nach Freigabe. Vor jedem dauerhaften Speichern ist der bestehende Stand zu sichern.
Inbetriebnahme, Dokumentation und Einschulung - Inbetriebnahme der Automationsstation im Netzwerk des Auftraggebers - Funktionsprüfung je Anlagenteil gegen die Funktionsbeschreibung, mit Prüfprotokoll - Einrichten der täglichen Datensicherung und Nachweis einer Wiederherstellung - Einrichten des Fernzugangs und Prüfen der Verbindung von außen - Dokumentation: Datenpunktliste, Funktionsbeschreibung, Anschlussplan, Zuordnung der Anlagenteile zu den Automationsstationen, Liste der belegten physikalischen Adressen - Übergabe der vollständigen Projektdatei und der Zugangsdaten an den Auftraggeber - Einschulung von bis zu X Benutzern an der Anlage, einschließlich Schaltuhren, Sollwerten, Szenen, Störmeldungen und Quittieren - Einschulung des Betriebspersonals in das Sperren und Freigeben des Fernzugangs Anzahl einzuschulender Benutzer: X, Dauer: X Stunden
Inbetriebnahme, Dokumentation und Einschulung 1. Inbetriebnahme - Einbinden der Automationsstation in das Netzwerk des Auftraggebers, Abstimmung der Netzwerkeinstellungen mit dem Betreiber des Netzwerkes - Einstellen von Uhrzeit und Zeitserver - Aufspielen des aktuellen Softwarestandes - Ändern der Vorgabekennwörter und Übergabe der neuen Kennwörter 2. Funktionsprüfung Funktionsprüfung je Anlagenteil gegen die Funktionsbeschreibung, mit Prüfprotokoll. Zu prüfen sind mindestens: - Schalten, Dimmen und Beschattung je Raum - Regelfunktionen nach Position 12, einschließlich Frostschutz und Sommerabschaltung - Störmeldungen nach Position 15, einschließlich Zustellung an die eingetragenen Empfänger und Quittieren - Aufzeichnung nach Position 14 - Verhalten nach Spannungsausfall: Wiederanlauf, Fortführen der Einstellwerte und der Zählerstände 3. Datensicherung Einrichten der täglichen selbsttätigen Datensicherung und Nachweis einer Wiederherstellung. Dem Auftraggeber ist zu zeigen, wie ein früherer Stand zurückgespielt wird und wie Projekt und Einstellwerte getrennt wiederhergestellt werden. 4. Fernzugang Einrichten des Fernzugangs nach Position 7, Prüfen der Verbindung von außen, Einweisung in das Sperren und Freigeben. 5. Dokumentation Zu übergeben sind: - Datenpunktliste mit Bezeichnung, Datentyp und Verwendung - Funktionsbeschreibung der Anlage in verständlicher Sprache - Anschlussplan der Automationsstation und der Ein-/Ausgabemodule - Zuordnung der Anlagenteile zu den Automationsstationen bei verteiltem Projekt nach Position 19 - Liste der belegten physikalischen Adressen, einschließlich des Blocks für das KNX-IP-Gateway nach Position 8 - Beschreibung der freien Programmierung nach Position 17, soweit vorhanden 6. Übergabe Die vollständige Projektdatei und alle Zugangsdaten sind dem Auftraggeber zu übergeben. Der Auftraggeber muss die Anlage mit der Projektierungssoftware selbst ändern können. 7. Einschulung Einschulung von bis zu X Benutzern an der Anlage, einschließlich Bedienseiten, Schaltuhren, Sollwerten, Szenen, Anwesenheitszuständen, Störmeldungen und Quittieren. Gesondert einzuschulen ist das Betriebspersonal in das Sperren und Freigeben des Fernzugangs, in die Datensicherung und in die Störmeldeverarbeitung. Anzahl einzuschulender Benutzer: X Dauer der Einschulung: X Stunden
AZ Wartung und Fernbetreuung je Jahr Aufzahlungsposition für die laufende Betreuung der Anlage. - Aufspielen der Softwareaktualisierungen der Automationsstation aus der Ferne - jährliche Prüfung von Datensicherung, Störmeldezustellung, Aufzeichnung und Betriebswerten der Automationsstation - Bearbeitung von Störungen aus der Ferne über den Zugang nach Position 7; Reaktionszeit und Erreichbarkeit sind anzugeben - kleinere Anpassungen von Schaltzeiten, Sollwerten und Bedienseiten - Bericht je Wartung Laufzeit: X Jahre Reaktionszeit: ................ Erreichbarkeit: ................
AZ Wartung und Fernbetreuung je Jahr Aufzahlungsposition für die laufende Betreuung der Anlage über den gesicherten Zugang nach Position 7. 1. Softwarepflege Aufspielen der Softwareaktualisierungen der Automationsstation aus der Ferne. Vor jeder Aktualisierung ist eine Sicherung anzulegen. Der Softwarestand vor und nach der Aktualisierung ist zu dokumentieren. 2. Jährliche Prüfung - Prüfung der täglichen Datensicherung und einer Wiederherstellung - Prüfung der Störmeldezustellung an alle eingetragenen Empfänger - Prüfung der Aufzeichnung auf Lücken - Prüfung der Betriebswerte der Automationsstation, mindestens Laufzeit, Auslastung, Temperatur, Speicherbelegung und Abnutzung des Speichermediums - Prüfung der Erreichbarkeit aller angebundenen Bussysteme und Geräte - Durchsicht des Störmeldeprotokolls auf wiederkehrende Meldungen 3. Störungsbearbeitung Bearbeitung von Störungen aus der Ferne. Reaktionszeit und Erreichbarkeit sind vom Bieter anzugeben. Eine Anfahrt ist nur dann zu verrechnen, wenn die Störung aus der Ferne nicht behoben werden kann. 4. Kleinere Anpassungen Anpassen von Schaltzeiten, Sollwerten, Bezeichnungen und Bedienseiten im vereinbarten Umfang. 5. Bericht Je Wartung ist ein Bericht zu übergeben, der die geprüften Punkte, die festgestellten Mängel und die ausgeführten Arbeiten nennt. 6. Umfang Laufzeit: X Jahre Reaktionszeit: ................................................ Erreichbarkeit: ............................................... Enthaltene Stunden für Anpassungen je Jahr: X