Übersicht Ausschreibungstext

Diese Seite enthält fertige Ausschreibungstexte für die Gebäudeautomation mit uni-PRO. Jede Position ist so formuliert, dass sie unverändert in ein Leistungsverzeichnis übernommen werden kann: im Positionstext stehen nur die Leistung und die geforderten Funktionen.

Jede Position gibt es in zwei Fassungen. Die Kurzform ist für Leistungsverzeichnisse gedacht, in denen wenige Zeilen Platz haben. Die Langform beschreibt die geforderten Funktionen vollständig und ist der verbindliche Text. Wird nur die Kurzform ausgeschrieben, sollte die ständige Vorbemerkung mit übernommen werden, weil dort die Anforderungen an das System stehen, die für alle Positionen gelten.

So verwenden Sie diese Texte

Jede Schaltfläche legt den reinen Text in die Zwischenablage. Von dort lässt er sich in jedes Leistungsverzeichnis und in jedes AVA-Programm einsetzen. Die Texte enthalten keine Formatierung, keine Tabellen und keine Bilder.

In Österreich In Deutschland Auf dieser Seite
Stichwort (höchstens 60 Zeichen) Kurztext Zeile Stichwort über jeder Position
Positionstext Langtext Die Blöcke Kurzform und Langform
Aufzahlungsposition (AZ) Zulageposition Positionen, deren Stichwort mit AZ beginnt
Ständige Vorbemerkung Vorbemerkung, Allgemeine Anforderungen Der Abschnitt Ständige Vorbemerkung

Bitte beachten: Mengen und projektbezogene Angaben stehen als Platzhalter X beziehungsweise als Punktlinie im Text. Diese Lücken füllt der Ausschreibende aus; im Langtext sind sie zulässig. Die Ordnungszahlen oder Positionsnummern vergibt das Planungsbüro nach seiner eigenen Gliederung, die Nummern 1 bis 23 auf dieser Seite dienen nur der Übersicht.

Fabrikatsangabe: Wo ein Fabrikat genannt ist, steht der Zusatz „oder gleichwertig“ dabei. Bei öffentlichen Auftraggebern ist dieser Zusatz in der Regel nötig; die Leistung wird über die geforderten Funktionen beschrieben, nicht über den Produktnamen. Soll ein Fabrikat fest vorgegeben werden, ist das gesondert zu begründen.

Die Angaben entsprechen dem Stand dieser Hilfe. Prüfen Sie vor der Abgabe, ob die geforderten Funktionen zum vorgesehenen Gerät und zur gelieferten Softwareversion passen.

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Nicht benötigte Positionen löschen Sie anschließend in Ihrem Leistungsverzeichnis. Die Nummerierung 1 bis 23 ist durch Ihre eigenen Ordnungszahlen zu ersetzen.

Übersicht

Ständige Vorbemerkung: Systemanforderungen

Dieser Text gilt für alle folgenden Positionen. Er beschreibt die Anforderungen an das System als Ganzes und gehört in die Vorbemerkungen der Leistungsgruppe.

Stichwort: Gebäudeautomation, Systemanforderungen
Einheit: Vorbemerkung  ·  Menge: entfällt

Gebäudeautomation, Systemanforderungen

Die Gebäudeautomation ist als ein System aus Automationsstation,
Projektierungssoftware und Bedienoberfläche zu liefern. Logik,
Visualisierung und Datenpunkte sind in einem einzigen Projekt zu führen,
das die Automationsstation ausführt und die Bedienoberfläche anzeigt. Eine
getrennte Pflege von Automatisierungs- und Visualisierungsprojekten ist
nicht zulässig.

Gefordert wird:
- Ausführung aller Steuer- und Regelfunktionen in der Automationsstation.
  Die Anlage muss ohne Internetverbindung und ohne Cloud-Dienst
  vollständig betriebsfähig bleiben.
- Projektierung von Logik und Visualisierung mit einer einzigen Software.
- Anzahl der Bedienseiten, Bilder und Bedienelemente nicht begrenzt, freie
  Gestaltung der Seiten ohne Vorlagenzwang.
- Datenpunktumfang im Grundgerät mindestens 4000 Adressen.
- Benutzerverwaltung mit abgestuften Berechtigungen und eigener Startseite
  je Benutzer.
- Bedienoberfläche für Android, iOS/iPadOS und Windows aus demselben
  Projekt.
- Anbindung von mindestens KNX, Modbus, MQTT und Matter ohne zusätzliche
  Protokollumsetzer.
- Diagnose aller angebundenen Bussysteme in einer gemeinsamen Oberfläche.
- Langzeitaufzeichnung von Messwerten in der Automationsstation.
- Fernzugang ohne Portfreigabe am Router, Server ausschließlich in der EU.
- Übergabe der vollständigen Projektdatei an den Auftraggeber.

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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Gebäudeautomation, Systemanforderungen

1. Umfang und Aufbau

Die Gebäudeautomation ist als ein durchgängiges System aus
Automationsstation, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche zu liefern.
Logik, Visualisierung und Datenpunkte sind in einem einzigen Projekt zu
führen. Dasselbe Projekt wird von der Automationsstation ausgeführt und von
der Bedienoberfläche angezeigt; eine Änderung ist nur an einer Stelle
vorzunehmen und gilt in Logik und Bedienung gleichzeitig. Getrennte
Projekte für Automatisierung und Visualisierung, deren Datenpunkte
abgeglichen werden müssen, sind nicht zulässig.

2. Betriebssicherheit und Unabhängigkeit

Alle Steuer- und Regelfunktionen laufen in der Automationsstation. Die
Anlage muss ohne Internetverbindung, ohne Cloud-Dienst und ohne laufende
Verbindung zur Bedienoberfläche vollständig betriebsfähig bleiben;
Schaltzeiten, Szenen, Anwesenheitszustände und Regelungen arbeiten auch bei
geschlossener Bedienoberfläche weiter. Die Automationsstation überwacht
ihre eigene Programmausführung und startet bei Blockade selbsttätig neu.

Einstellwerte wie Sollwerte, Stellungen und Zählerstände sind dauerhaft zu
speichern und nach einem Spannungsausfall oder einem Neustart
wiederaufzunehmen. Vor dem Einspielen eines geänderten Projektes ist der
Bestand selbsttätig zu sichern; mindestens die letzten zehn Stände müssen
auf dem Gerät vorgehalten und getrennt nach Projekt und Einstellwerten
zurückgespielt werden können.

3. Projektierung

Die Projektierung erfolgt mit einer einzigen Software für Logik,
Visualisierung und Datenpunktverwaltung. Gefordert sind:
- Übernahme der KNX-Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp
- Prüfwerkzeuge für ungültige Verknüpfungen, doppelt beschriebene Ausgänge
  und nicht verknüpfte Bedienelemente
- Suche über das gesamte Projekt, auch nach Parameterwerten
- Übertragen eines Programmstandes in den Arbeitsspeicher zum Probebetrieb,
  getrennt vom dauerhaften Speichern
- Anzahl der Bedienseiten, Bilder und Bedienelemente nicht begrenzt, freie
  Gestaltung ohne Vorlagenzwang, Hoch- und Querformat parallel

4. Bedienung

Die Bedienoberfläche ist für Android, iOS/iPadOS und Windows aus demselben
Projekt bereitzustellen und mehrsprachig zu liefern. Je Benutzer sind
Berechtigungen, Seitenzuordnung und eigene Startseite einzurichten. Der
Dauerbetrieb auf einem Wandpanel muss möglich sein.

5. Schnittstellen

Anzubinden sind mindestens KNX, Modbus, MQTT und Matter, ohne zusätzliche
Protokollumsetzer. Jeder Wert ist als Datenpunkt desselben Projektes zu
führen und steht damit Logik, Visualisierung und Aufzeichnung gleichermaßen
zur Verfügung.

6. Diagnose und Nachweis

Der Datenverkehr aller angebundenen Bussysteme ist in einer gemeinsamen
Oberfläche darzustellen und je Bussystem filterbar. Messwerte sind in der
Automationsstation aufzuzeichnen und als Diagramm sowie als Textdatei
auszugeben.

7. Fernzugang und Datenschutz

Der Fernzugang ist ohne Portfreigabe am Router auszuführen; die
Automationsstation baut die Verbindung selbst auf. Die beteiligten Server
stehen ausschließlich in der Europäischen Union. Projektdaten, Messwerte
und Aufzeichnungen dürfen auf diesen Servern nicht gespeichert werden. Der
Fernzugang muss am Gerät abschaltbar und über einen Datenpunkt der Anlage
sperrbar sein.

8. Übergabe

Zu übergeben sind die vollständige Projektdatei, die Datenpunktliste und
die Zugangsdaten. Der Auftraggeber muss die Anlage mit der
Projektierungssoftware selbst ändern können; eine Bindung an den Errichter
durch verschlossene Projektdaten ist nicht zulässig.

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

A  Automationsstation

1  Automationsstation Reihenbaugerät

Stichwort: Automationsstation REG, bis 4000 Datenpunkte
Einheit: St  ·  Menge: X

Automationsstation Reihenbaugerät, bis 4000 Datenpunkte

Liefern, montieren und anschließen einer Automationsstation für die
Gebäudeautomation als Reihenbaugerät für Tragschiene TS 35.

Ausführung:
- Reihenbausystem 45 mm, Baumaß rund 70 x 90 x 58 mm
- Versorgung 24 V DC (+15 % / -5 %), Stromaufnahme rund 200 mA
- Schnittstellen: Ethernet, USB, RS485, RS232, KNX-TP
- Echtzeituhr mit Batterie
- Push-in-Steckklemmen bis 1,5 mm²
- Umgebungstemperatur -10 bis +50 °C, Schutzart IP20
- Datenpunktumfang bis 4000 Adressen

Die Automationsstation führt das Projekt selbstständig aus; Logik,
Visualisierung und Datenpunkte liegen in einem Projekt. Netzwerk, Uhrzeit,
Softwarestand, Status und Datensicherung sind über ein eingebautes
Webinterface ohne Projektierungssoftware einzustellen. Fernzugang,
KNX-IP-Gateway und MQTT-Broker sind im Webinterface zuschaltbar.

Die 24-V-Versorgung ist gesondert ausgeschrieben.

Fabrikat und Type: uni-PRO uniSERVER Premium oder gleichwertig
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Automationsstation Reihenbaugerät, bis 4000 Datenpunkte

Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer
Automationsstation für die Gebäudeautomation als Reihenbaugerät zum
Aufschnappen auf Tragschiene TS 35.

1. Mechanische und elektrische Ausführung

- Reihenbausystem 45 mm, Baumaß rund 70 x 90 x 58 mm
- Versorgung 24 V DC (+15 % / -5 %), Stromaufnahme rund 200 mA; die
  Versorgung ist gesondert ausgeschrieben
- Push-in-Steckklemmen für Leiter bis 1,5 mm²
- Umgebungstemperatur -10 bis +50 °C, Schutzart IP20
- Prozessor mit vier Kernen bis 1,2 GHz, Arbeitsspeicher mindestens 512 MB
- Echtzeituhr mit Batterie, damit Schaltzeiten auch nach einem längeren
  Spannungsausfall ohne Netzwerk richtig arbeiten
- Rückstelltaster am Gerät, der die Werkseinstellungen wiederherstellt
- Betriebsanzeige, deren Blinkverhalten den Zustand der Programmausführung
  und des Fernzugangs vor Ort erkennbar macht

2. Schnittstellen onboard

- Ethernet
- USB für Datensicherung und für serielle Zusatzadapter
- RS485 mit zuschaltbarem Abschlusswiderstand am Gerät
- RS232
- KNX-TP zum unmittelbaren Anschluss an die Buslinie

3. Funktion

Die Automationsstation führt das Projekt der Gebäudeautomation
selbstständig aus. Logik, Visualisierung und Datenpunkte liegen in einem
Projekt; die Bedienoberfläche greift auf dieselben Datenpunkte zu. Der
Datenpunktumfang beträgt bis zu 4000 Adressen.

Das Programm wird aus einem dauerhaft gespeicherten Startprojekt geladen
und nach jedem Spannungsausfall selbsttätig wieder aufgenommen. Sollwerte,
Stellungen, Zählerstände und Betriebsstunden werden dauerhaft gespeichert
und nach dem Hochlauf fortgeführt. Vor dem Einspielen eines geänderten
Projektes sichert die Automationsstation den bestehenden Stand selbsttätig
und hält mindestens die letzten zehn Stände vor; zurückgespielt werden
können das Projekt und die Einstellwerte getrennt.

Die Programmausführung wird geräteintern überwacht. Blockiert ein
Programmteil, startet die Automationsstation selbsttätig neu.

4. Webinterface

Ohne Projektierungssoftware sind über einen Webbrowser mindestens
einzustellen und abzurufen:
- Netzwerkeinstellungen, zusätzlich eine feste Serviceadresse für den Fall,
  dass kein Adressserver erreichbar ist
- Uhrzeit und Zeitserver
- Softwarestand und Softwareaktualisierung, auch mit vorgegebener Datei
- Kennwortänderung
- Betriebszustand mit Laufzeit, Auslastung, Temperatur, Speicher und
  Netzwerkadresse
- Prüfung der Internetverbindung
- Neustart
- Zuschalten der Dienste Fernzugang, KNX-IP-Gateway, MQTT-Broker und
  Ablaufumgebung für offene Erweiterungen

5. Datensicherung

Die Automationsstation legt täglich selbsttätig eine Sicherung des
Projektes und der Einstellwerte an, wahlweise auf einen angesteckten
USB-Datenträger oder in ein gesichertes Online-Verzeichnis des
Herstellers. Eine Sicherung muss außerdem jederzeit von Hand ausgelöst
werden können.

6. Nachweis und Beigaben

Technisches Datenblatt, Anschlussplan und Konformitätserklärung sind
beizubringen. Arbeiten an Netzspannung sind von Fachpersonal auszuführen.

Fabrikat und Type: uni-PRO uniSERVER Premium oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

2  Automationsstation Industrie-PC

Stichwort: Automationsstation Industrie-PC, bis 16000 Datenpunkte
Einheit: St  ·  Menge: X  ·  Alternativposition zu Position 1

Automationsstation Industrie-PC, bis 16000 Datenpunkte

Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer
Automationsstation für große Anlagen als lüfterloser Industrie-PC.

- Datenpunktumfang bis 16000 Adressen
- lüfterlos, ohne bewegte Teile
- Projekt, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche sind dieselben wie
  beim Reihenbaugerät nach Position 1; ein Wechsel der Gerätegröße darf
  keine Umprojektierung erfordern
- Webinterface, Datensicherung, Fernzugang und Softwareaktualisierung wie
  Position 1
- feste Serviceadresse für die Inbetriebnahme ohne Adressserver

Diese Position kommt zur Anwendung, wenn der Datenpunktumfang der Anlage
4000 Adressen übersteigt.

Fabrikat und Type: uni-PRO Server-PC oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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Automationsstation Industrie-PC, bis 16000 Datenpunkte

Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer
Automationsstation für große Anlagen in Ausführung als lüfterloser
Industrie-PC.

1. Ausführung

- lüfterlos, ohne bewegte Teile
- Datenpunktumfang bis 16000 Adressen
- Netzwerkanschluss, serielle Schnittstellen und USB
- Einrichtung über Adressserver oder über eine feste Serviceadresse, wenn
  kein Adressserver erreichbar ist

2. Durchgängigkeit zum Reihenbaugerät

Projekt, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche sind dieselben wie
beim Reihenbaugerät nach Position 1. Der Wechsel der Gerätegröße darf keine
Umprojektierung, keine andere Software und keine andere Bedienoberfläche
erfordern. Inbetriebnahme, Webinterface, Datensicherung, Fernzugang und
Softwareaktualisierung entsprechen Position 1.

3. Funktion

Das Gerät führt dasselbe Projekt aus wie das Reihenbaugerät, einschließlich
dauerhafter Speicherung der Einstellwerte, selbsttätiger Sicherung vor dem
Einspielen eines Projektes und geräteinterner Überwachung der
Programmausführung.

4. Anwendung

Diese Position kommt zur Anwendung, wenn der Datenpunktumfang der Anlage
4000 Adressen übersteigt oder wenn eine größere Rechenleistung für
Aufzeichnung und Auswertung gefordert ist. Sie ist Alternativposition zu
Position 1.

Fabrikat und Type: uni-PRO Server-PC oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

3  Automationsstation Kompaktgerät mit Anzeige

Stichwort: Automationsstation Kompaktgerät mit Anzeige
Einheit: St  ·  Menge: X

Automationsstation Kompaktgerät mit Anzeige

Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer kompakten
Automationsstation mit eingebauter Anzeige für kleine Anlagen und für
abgesetzte Technikräume.

- Anzeige mit Berührungsbedienung, vom Projekt beschrieben; eigene
  Anzeigeseiten mit Messwerten und Bedienung sind zu projektieren
- zwei Schaltausgänge als Relais, vom Projekt bedient
- zwei Netzwerkanschlüsse
- serielle Schnittstellen RS485 beziehungsweise RS422, RS232 und CAN auf
  einer gemeinsamen Klemme
- Netzwerkeinstellungen und Rückstellung aus dem Programm heraus
- Geräteinnentemperatur und Speicherabnutzung als Messwerte des Projektes

Projekt, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche entsprechen
Position 1.

Fabrikat und Type: uni-PRO LF oder gleichwertig
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Automationsstation Kompaktgerät mit Anzeige

Liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen einer kompakten
Automationsstation mit eingebauter Anzeige.

1. Anzeige und Bedienung am Gerät

Die Anzeige wird vom Projekt beschrieben. Zu projektieren sind eigene
Anzeigeseiten mit Messwerten, Zuständen und Bedienmöglichkeiten; die
Anzeige des Geräteherstellers ist nicht zu verwenden. Die Bedienung erfolgt
über die Berührungsfläche der Anzeige.

2. Anschlüsse

- zwei Schaltausgänge als Relais, vom Programm bedient
- zwei Netzwerkanschlüsse
- gemeinsame Klemme mit RS232 (Sende- und Empfangsleitung, Signalmasse),
  CAN (L und H) sowie RS485 im Zweidrahtbetrieb beziehungsweise RS422 im
  Vierdrahtbetrieb, dazu Anschluss für den Kabelschirm
- Anschluss für einen USB-Datenträger

3. Betrieb

Netzwerkeinstellungen und Rückstellung sind aus dem Programm heraus
vorzunehmen. Geräteinnentemperatur, Luftfeuchte und Abnutzung des
Speichermediums stehen als Messwerte des Projektes zur Verfügung und sind
für die Störmeldung zu verwenden.

4. Durchgängigkeit

Projekt, Projektierungssoftware und Bedienoberfläche entsprechen
Position 1. Dasselbe Projekt läuft ohne Änderung auf dem Reihenbaugerät,
dem Industrie-PC und dem Kompaktgerät.

Fabrikat und Type: uni-PRO LF oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

4  AZ Erweiterungsmodule und Buskoppler

Stichwort: AZ Erweiterungsmodule und Buskoppler
Einheit: St  ·  Menge: X  ·  Aufzahlung zu Position 1 bis 3

AZ Erweiterungsmodule und Buskoppler

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für Ein- und Ausgabemodule.

- Module werden unmittelbar an die Automationsstation gesteckt; ein
  gesondertes Netzteil je Modul ist nicht erforderlich
- die Automationsstation liest die gesteckten Module selbsttätig aus; die
  zugehörigen Datenpunkte werden auf einen Befehl hin angelegt und
  zugeordnet
- für abgesetzte Verteiler sind Buskoppler über RS485 und über das Netzwerk
  zu liefern
- das Leseintervall ist je Modul einstellbar, damit schnelle digitale
  Signale in jedem Durchlauf und langsame Messwerte seltener gelesen werden

Art, Anzahl und Bestückung der Module: ..............................

Fabrikat und Type: uni-PRO M2020 oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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AZ Erweiterungsmodule und Buskoppler

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für Ein- und Ausgabemodule und
für die Anbindung abgesetzter Verteiler.

1. Anbindung

Die Module werden unmittelbar an die Automationsstation gesteckt und von
dieser versorgt; ein gesondertes Netzteil je Modul ist nicht erforderlich.
Für abgesetzte Verteiler sind Buskoppler zu liefern, und zwar über RS485
und über das Netzwerk. Der Buskoppler über das Netzwerk muss zusätzlich
Feldbusmodule anbinden können.

2. Inbetriebnahme

Die Automationsstation liest die angesteckten Module selbsttätig aus. Die
Datenpunkte aller Module werden auf einen Befehl hin angelegt und den Ein-
und Ausgängen zugeordnet; eine Eingabe jeder einzelnen Adresse von Hand ist
nicht zu akzeptieren.

3. Betrieb

Das Leseintervall ist je Modul einstellbar. Schnelle digitale Signale sind
in jedem Programmdurchlauf zu lesen, langsame Messwerte in größerem
Abstand, damit die Buslast gering bleibt. Der Ausfall eines Moduls ist zu
erkennen und als Störmeldung zu führen.

4. Umfang

Art, Anzahl und Bestückung der Module sind vom Ausschreibenden anzugeben:
..............................................................
..............................................................

Fabrikat und Type: uni-PRO M2020 oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

B  Software und Bedienung

5  Automatisierungs- und Visualisierungssoftware

Stichwort: Automatisierungs- und Visualisierungssoftware
Einheit: psch  ·  Menge: 1

Automatisierungs- und Visualisierungssoftware

Liefern einer Software zur Projektierung der Gebäudeautomation. Logik,
Visualisierung und Datenpunktliste werden mit einem einzigen Programm in
einem einzigen Projekt bearbeitet.

Gefordert wird:
- grafischer Editor für die Logik mit fertigen Funktionsbausteinen, die
  über Verbindungen und über Datenpunkte verknüpft werden
- grafischer Editor für die Bedienseiten; Anzahl der Seiten, Bilder und
  Bedienelemente nicht begrenzt, freie Gestaltung ohne Vorlagenzwang
- Hoch- und Querformat parallel in einem Projekt; die Bedienoberfläche
  wählt die passende Fassung selbst
- Übernahme der KNX-Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp
- selbsttätiges Anlegen und Zuordnen der Datenpunkte eines Bausteins
- Prüfung auf ungültige Verknüpfungen, auf doppelt beschriebene Ausgänge
  und auf nicht verknüpfte Bedienelemente
- Suche über das gesamte Projekt, auch nach Parameterwerten
- mehrere Gestaltungsvarianten je Projekt, im Betrieb über einen Datenpunkt
  umschaltbar
- Benutzerverwaltung mit Berechtigungen, Seitenzuordnung und eigener
  Startseite je Benutzer
- Probebetrieb: ein geänderter Stand wird nur in den Arbeitsspeicher
  übertragen und erst auf gesonderten Befehl dauerhaft gespeichert
- Übergabe der Projektdatei an den Auftraggeber

Anzahl Benutzer: X

Fabrikat und Type: uni-PRO Studio oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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Automatisierungs- und Visualisierungssoftware

Liefern einer Software zur Projektierung der Gebäudeautomation. Logik,
Visualisierung und Datenpunktliste werden mit einem einzigen Programm in
einem einzigen Projekt bearbeitet. Eine getrennte Software für die
Visualisierung mit eigener Datenpunktpflege ist nicht zulässig.

1. Datenpunkte

Die Datenpunktliste ist in Haupt-, Mittel- und Untergruppen gegliedert und
gilt für Logik, Visualisierung und Aufzeichnung gleichermaßen. Ein
Datenpunkt ist nur einmal anzulegen. Für jeden Datenpunkt sind Datentyp,
Bezeichnung und Verwendungsnachweis zu führen; eine Auswertung, welche
Datenpunkte verwendet und welche unbenutzt sind, muss möglich sein.

Die KNX-Gruppenadressen sind aus dem ETS-Projekt mit Datentyp zu übernehmen.
Die Datenpunkte eines Funktionsbausteins oder eines Ein-/Ausgabemoduls sind
auf einen Befehl hin anzulegen und zuzuordnen. Beim Verknüpfen eines
Bedienelementes müssen die zusammengehörenden Datenpunkte einer Funktion,
etwa die Datenpunkte einer Jalousie, in einem Zug übernommen werden.

2. Logik

Gefordert ist ein grafischer Editor mit fertigen Funktionsbausteinen für
Verknüpfung, Zeit, Zählung, Regelung, Beschattung, Heizung, Energie,
Meldung und Kommunikation. Bausteine sind über sichtbare Verbindungen und
über Datenpunkte zu verknüpfen. Die Logik ist auf Seiten zu gliedern; je
Seite sind eine Startverzögerung und ein Abschalten der Seite, auch über
einen Datenpunkt im Betrieb, vorzusehen.

Für Abläufe, die kein Baustein abdeckt, muss eine Programmierschnittstelle
mit einer verbreiteten Skriptsprache vorhanden sein, einschließlich Zugriff
auf alle Datenpunkte, Zeitereignissen, dauerhaft gespeicherten Werten und
Abfragen von Webdiensten.

3. Visualisierung

- grafischer Editor für die Bedienseiten mit Raster, Fangfunktion und
  Ausrichtwerkzeugen
- Anzahl der Seiten, Bilder und Bedienelemente nicht begrenzt
- freie Gestaltung ohne Vorlagenzwang; eigene Bilder und Symbole verwendbar
- verzerrungsfreie Anpassung an die Bildschirmgröße des Endgerätes
- Hoch- und Querformat parallel in einem Projekt; die Bedienoberfläche
  wählt die passende Fassung selbst
- mehrere Gestaltungsvarianten je Projekt, mindestens hell und dunkel, im
  Betrieb über ein Bedienelement und über einen Datenpunkt umschaltbar
- Navigation und Startseite je Benutzer einstellbar
- Texte der Visualisierung in weitere Sprachen übersetzbar, Austausch über
  eine Textdatei

4. Benutzer und Rechte

Benutzer mit Kennwort, Berechtigungen, Seitenzuordnung und eigener
Startseite. Die Kennwortänderung muss in der Bedienoberfläche möglich sein.
Benutzerkennwörter dürfen beim Einspielen eines geänderten Projektes nicht
überschrieben werden.
Anzahl Benutzer: X

5. Prüf- und Suchwerkzeuge

- Prüfung der Datenpunktverknüpfungen auf ungültige Einträge
- Prüfung auf Ausgänge, die von mehreren Stellen beschrieben werden
- Auflistung nicht verknüpfter Bedienelemente
- Suche über das gesamte Projekt und über mehrere Projekte
- Suche nach Parameterwerten und Bedingungen
- Hinweis an Bedienelementen, die einen Wert nicht zurücklesen können

6. Gefahrloses Ändern im Betrieb

Ein geänderter Stand wird zunächst nur in den Arbeitsspeicher der
Automationsstation übertragen und erst auf gesonderten Befehl dauerhaft
gespeichert. Im Bedienmodus müssen die Zustände der Bausteine, der
Verbindungen und der Datenpunkte am Bildschirm sichtbar sein und Parameter
im laufenden Betrieb geändert werden können.

7. Mehrfachbearbeitung

Eine Parameteränderung muss auf alle markierten Bausteine desselben Typs
wirken. Vorgaben je Elementtyp und Seitenvorlagen sind zu speichern und
projektübergreifend weiterzugeben.

8. Übergabe

Die vollständige Projektdatei ist dem Auftraggeber zu übergeben. Der
Auftraggeber muss die Anlage mit derselben Software selbst ändern können.

Fabrikat und Type: uni-PRO Studio oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

6  Bedienoberfläche für mobile Endgeräte und PC

Stichwort: Bedienoberfläche für mobile Endgeräte und PC
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Anzahl Bedienstellen: X

Bedienoberfläche für mobile Endgeräte und PC

Bereitstellen und Einrichten der Bedienoberfläche der Gebäudeautomation auf
den Endgeräten des Auftraggebers.

- verfügbar für Android, iOS/iPadOS und Windows, jeweils aus demselben
  Projekt; eine gesonderte Projektierung je Betriebssystem ist nicht
  zulässig
- die Bedienoberfläche zeigt genau die im Projekt gestalteten Seiten
- Verbindung im Gebäude unmittelbar zur Automationsstation, von außen über
  den Fernzugang nach Position 7
- mehrere Anlagen in einer Bedienoberfläche verwaltbar, mit Namen und
  Umschaltung
- mehrsprachig, mindestens acht Sprachen
- Dauerbetrieb auf einem Wandpanel: Bedienleiste wahlweise ausblendbar,
  Anzeige dauerhaft eingeschaltet, Vollbildbetrieb ohne Bedienung des
  Betriebssystems
- Aufruf einer bestimmten Seite von außen über eine Adresse, etwa aus einer
  Mitteilung oder einem QR-Code
- Einrichten auf bis zu X Endgeräten

Fabrikat und Type: uni-PRO APP oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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Bedienoberfläche für mobile Endgeräte und PC

Bereitstellen, Einrichten und Übergeben der Bedienoberfläche der
Gebäudeautomation auf den Endgeräten des Auftraggebers.

1. Plattformen

Die Bedienoberfläche ist für Android, iOS/iPadOS und Windows aus demselben
Projekt bereitzustellen. Eine gesonderte Projektierung je Betriebssystem
ist nicht zulässig. Die Bedienoberfläche zeigt genau die im Projekt
gestalteten Seiten; eine Nachbildung der Seiten in einer anderen Umgebung
ist nicht zu akzeptieren.

2. Verbindung

Im Gebäude verbindet sich die Bedienoberfläche unmittelbar mit der
Automationsstation; die Automationsstation ist im Netzwerk selbsttätig zu
finden. Von außen erfolgt die Verbindung über den Fernzugang nach
Position 7. Mehrere Anlagen sind in einer Bedienoberfläche zu verwalten,
mit eigenem Namen je Anlage und Umschaltung ohne Neueinrichtung.

3. Betrieb auf einem Wandpanel

- Bedienleiste wahlweise oben, unten, links, rechts oder ausgeblendet,
  getrennt für Hoch- und Querformat
- Anzeige dauerhaft eingeschaltet
- Vollbildbetrieb, bei dem die Bedienung des Betriebssystems gesperrt ist
- Startseite je Benutzer, getrennt für Hoch- und Querformat

4. Aufruf von außen

Eine bestimmte Seite muss von außen über eine Adresse aufgerufen werden
können, etwa aus einer Mitteilung, einem QR-Code oder einer anderen
Anwendung. Angesprochen werden dürfen nur Anlagen, die auf dem Endgerät
bereits eingerichtet sind.

5. Sprachen

Die Bedienoberfläche ist mehrsprachig zu liefern, mindestens in acht
Sprachen. Die Texte der Visualisierung müssen zusätzlich in weitere
Sprachen übersetzt werden können.

6. Leistungsumfang dieser Position

Einrichten der Bedienoberfläche auf bis zu X Endgeräten des Auftraggebers,
Anlegen der Benutzer, Einstellen der Startseiten, Prüfen der Verbindung im
Gebäude und von außen, Übergabe der Zugangsdaten.

Fabrikat und Type: uni-PRO APP oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

C  Fernzugang

7  AZ Fernzugang ohne Portfreigabe

Stichwort: AZ Fernzugang ohne Portfreigabe, Server in der EU
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Aufzahlung zu Position 1 bis 3

AZ Fernzugang ohne Portfreigabe, Server in der EU

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für den gesicherten Fernzugang.

- die Automationsstation baut die Verbindung selbst auf; eine Portfreigabe,
  eine Portweiterleitung oder ein zusätzliches Gerät am Router sind nicht
  erforderlich
- alle beteiligten Server stehen ausschließlich in der Europäischen Union
- Projektdaten, Messwerte und Aufzeichnungen werden auf diesen Servern
  nicht gespeichert; die Zugangsdaten sind dort verschlüsselt abgelegt
- über denselben Zugang arbeiten die Bedienoberfläche, die
  Projektierungssoftware und der Support
- der Fernzugang ist ab Werk abgeschaltet, am Gerät zuschaltbar und über
  einen Datenpunkt der Anlage sperrbar; die Sperre muss einen Neustart
  überdauern und darf aus der Bedienoberfläche nicht aufgehoben werden
  können
- die Anlage bleibt bei Ausfall der Internetverbindung vollständig
  betriebsfähig
- der Zugang ist jederzeit entziehbar
- Einrichten des Zugangs und Übergabe der Zugangsdaten

Fabrikat und Type: uni-PRO VPN-Dienst oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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AZ Fernzugang ohne Portfreigabe, Server in der EU

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für den gesicherten Fernzugang
zur Anlage.

1. Verbindungsaufbau

Die Automationsstation baut die Verbindung selbst auf. Eine Portfreigabe,
eine Portweiterleitung, ein dynamischer Namensdienst oder ein zusätzliches
Gerät am Router sind nicht erforderlich und sind nicht zu akzeptieren, weil
sie einen von außen erreichbaren Dienst im Gebäudenetz eröffnen würden.

2. Datenschutz

Alle beteiligten Server stehen ausschließlich in der Europäischen Union.
Projektdaten, Messwerte und Aufzeichnungen der Anlage dürfen auf diesen
Servern nicht gespeichert werden. Die Zugangsdaten sind dort verschlüsselt
abzulegen, sodass auch der Betreiber des Dienstes sie nicht lesen kann; ein
vergessenes Kennwort darf nicht auslesbar sein. Der Bieter hat anzugeben,
welche Daten beim Dienst anfallen und wo die Server stehen.

3. Umfang des Zugangs

Über denselben Zugang müssen arbeiten können:
- die Bedienoberfläche auf den Endgeräten des Auftraggebers
- die Projektierungssoftware des Errichters
- der Support des Herstellers
- die Softwareaktualisierung der Automationsstation
- ein Durchgriff auf die Weboberflächen weiterer Geräte vor Ort

4. Abschaltbarkeit und Kontrolle des Auftraggebers

Der Fernzugang ist ab Werk abgeschaltet und am Gerät ohne
Projektierungssoftware zuschaltbar. Zusätzlich ist er über einen Datenpunkt
der Anlage zu sperren, damit die Sperre auf einen Schalter oder einen
Taster der Elektroinstallation gelegt werden kann. Die Sperre muss einen
Neustart überdauern und darf aus der Bedienoberfläche nicht aufgehoben
werden können. Der Zustand des Fernzugangs ist als Datenpunkt lesbar und
vor Ort an der Betriebsanzeige erkennbar.

5. Unabhängigkeit

Die Anlage bleibt bei Ausfall der Internetverbindung vollständig
betriebsfähig. Regelungen, Schaltzeiten und Bedienung im Gebäude dürfen
nicht vom Fernzugang abhängen.

6. Entziehen des Zugangs

Der Zugang ist jederzeit und ohne Eingriff am Gerät zu entziehen. Nach dem
Entziehen muss der Zugang unmittelbar gesperrt sein.

7. Leistungsumfang dieser Position

Einrichten des Zugangs, Prüfen der Verbindung von außen, Einweisung des
Auftraggebers in das Sperren und Freigeben, Übergabe der Zugangsdaten.
Laufende Kosten des Dienstes sind, falls vorhanden, gesondert anzugeben.

Fabrikat und Type: uni-PRO VPN-Dienst oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

8  AZ KNX-Fernprogrammierung mit der ETS

Stichwort: AZ KNX-Fernprogrammierung mit der ETS
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Aufzahlung zu Position 7

AZ KNX-Fernprogrammierung mit der ETS

Aufzahlungsposition zum Fernzugang für die Programmierung der KNX-Geräte
aus der Ferne.

- die Automationsstation bringt ein KNX-IP-Gateway mit; ein gesondertes
  KNX-IP-Interface im Verteiler ist nicht erforderlich
- über den Fernzugang nach Position 7 programmiert die ETS die KNX-Geräte
  der Anlage, ohne Anfahrt und ohne Portfreigabe
- das Gateway ist am Gerät zuschaltbar und belegt einen Block
  physikalischer Adressen, der in der KNX-Planung vorzusehen ist
  (mindestens vier, empfohlen fünf Adressen)
- zusätzlich ist ein Durchgriff auf die Weboberflächen weiterer Geräte vor
  Ort zu liefern, etwa für Wärmepumpe, Wechselrichter oder Wallbox
- Einrichten, Nachweis einer Programmierung aus der Ferne, Einweisung

Hinweis: Für die sichere Inbetriebnahme von KNX-Data-Secure-Geräten und für
KNX IP Secure ist ein gesondertes KNX-IP-Interface erforderlich; dieses ist
bei Bedarf gesondert auszuschreiben.

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
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AZ KNX-Fernprogrammierung mit der ETS

Aufzahlungsposition zum Fernzugang nach Position 7 für die Programmierung
der KNX-Geräte der Anlage aus der Ferne.

1. Gateway in der Automationsstation

Die Automationsstation bringt ein KNX-IP-Gateway mit. Ein gesondertes
KNX-IP-Interface im Verteiler ist für diese Funktion nicht erforderlich.
Das Gateway ist am Gerät ohne Projektierungssoftware zuschaltbar.

2. Programmierung aus der Ferne

Über den Fernzugang nach Position 7 muss die ETS die KNX-Geräte der Anlage
programmieren können, einschließlich Laden von Applikationen und
Gruppenadressen. Damit sind Nachbesserungen an der KNX-Installation ohne
Anfahrt möglich.

3. Planungsvorgabe

Das Gateway belegt einen zusammenhängenden Block physikalischer Adressen,
mindestens vier, empfohlen fünf. Dieser Block ist in der KNX-Planung
freizuhalten und in der Dokumentation zu vermerken.

4. Durchgriff auf weitere Geräte

Zusätzlich ist ein Durchgriff auf die Weboberflächen weiterer Geräte vor Ort
zu liefern, etwa für Wärmepumpe, Wechselrichter, Wallbox oder
Lüftungsgerät. Der Zugriff erfolgt über denselben gesicherten Zugang; eine
Portfreigabe je Gerät ist nicht zulässig.

5. Grenzen

Für die sichere Inbetriebnahme von KNX-Data-Secure-Geräten und für
KNX IP Secure ist ein gesondertes KNX-IP-Interface erforderlich; dieses ist
bei Bedarf gesondert auszuschreiben. Der Bieter hat anzugeben, welche
Softwarestände von Automationsstation und ETS er voraussetzt.

6. Leistungsumfang dieser Position

Einrichten des Gateways, Eintragen des Adressblocks in die KNX-Planung,
Nachweis einer Programmierung aus der Ferne an mindestens einem Gerät,
Einweisung des Errichters, Dokumentation des Zugangsweges.

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
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D  Schnittstellen

9  AZ KNX-Anbindung

Stichwort: AZ KNX-Anbindung
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Anzahl Gruppenadressen: X

AZ KNX-Anbindung

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für die Anbindung der
KNX-Installation.

- Anschluss unmittelbar an die KNX-Buslinie über die TP-Schnittstelle der
  Automationsstation; alternativ oder zusätzlich Anbindung über externe
  KNX-IP-Gateways, auch über mehrere gleichzeitig
- Übernahme der Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp
- die Gruppenadressen sind Datenpunkte desselben Projektes; eine getrennte
  Datenpunktliste für die Visualisierung ist nicht zulässig
- Datentypen nach EIS für Schalten, Dimmen, Jalousie, Prozent,
  Temperatur, Gleitkomma, Zähler, Zeit, Datum, Text und Szene
- zyklisches Lesen und zyklisches Senden je Datenpunkt einstellbar
- Überwachung der Busverbindung mit selbsttätigem Verbindungsneuaufbau und
  Störmeldung
- Telegrammmonitor zur Aufzeichnung des Busverkehrs ohne ETS
- Senden und Lesen eines Datenpunktes zur Prüfung ohne ETS

Anzahl einzubindender Gruppenadressen: X

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
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AZ KNX-Anbindung

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für die Anbindung der
KNX-Installation an die Gebäudeautomation.

1. Anschluss

Die Automationsstation ist unmittelbar über ihre TP-Schnittstelle an die
KNX-Buslinie anzuschließen. Alternativ oder zusätzlich muss die Anbindung
über externe KNX-IP-Gateways möglich sein, auch über mehrere gleichzeitig,
damit mehrere Linien oder Gebäudeteile ohne weitere Software erreicht
werden.

2. Datenpunkte

Die Gruppenadressen sind aus dem ETS-Projekt mit Datentyp zu übernehmen.
Sie sind Datenpunkte desselben Projektes und stehen Logik, Visualisierung
und Aufzeichnung gleichermaßen zur Verfügung. Eine getrennte
Datenpunktliste für die Visualisierung, die mit der ETS abgeglichen werden
muss, ist nicht zulässig.

Ein festgelegter Bereich der Datenpunktliste ist den KNX-Gruppenadressen
vorbehalten, die übrigen Bereiche stehen für anlageninterne Werte zur
Verfügung. Damit ist ohne Zusatzangabe erkennbar, welcher Wert auf den Bus
geht und welcher nicht.

3. Datentypen

Zu unterstützen sind die Datentypen nach EIS für Schalten, Dimmen
(Schritt und Wert), Jalousie, Prozent, Temperatur, Gleitkomma, Zähler in
verschiedenen Breiten, Zeit, Datum, Text und Szene.

4. Betrieb und Überwachung

- zyklisches Lesen und zyklisches Senden je Datenpunkt einstellbar
- Aktualisieren der Datenpunkte beim Hochlauf der Automationsstation
- Überwachung der Busverbindung; bleibt die Antwort aus, ist eine
  Störmeldung abzugeben und die Verbindung selbsttätig neu aufzubauen
- Kennzahlen für Zustand, empfangene und gesendete Telegramme sowie Fehler
  als Datenpunkte

5. Prüfen und Nachweisen ohne ETS

- Telegrammmonitor in der Automationsstation, der den Busverkehr auch ohne
  angeschlossene Projektierungssoftware aufzeichnet
- Darstellung des Telegramms Feld für Feld
- Anzeige des zeitlichen Abstandes zwischen Telegrammen, damit
  Telegrammschleifen erkennbar werden
- Filter auf eine eigene Adressliste
- Ausgabe als Textdatei
- Überwachungsfenster, in dem Datenpunkte gelesen und gesendet werden
  können

6. Umfang

Anzahl einzubindender Gruppenadressen: X
Anzahl KNX-Linien: X

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10  AZ Modbus Master und Slave

Stichwort: AZ Modbus Master und Slave
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Anzahl Teilnehmer: X

AZ Modbus Master und Slave

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für die Anbindung von
Modbus-Geräten.

- Modbus Master RTU über die RS485-Schnittstelle der Automationsstation
- Modbus Master TCP über das Netzwerk
- Modbus TCP Slave, damit ein übergeordnetes Leitsystem, eine
  Speicherprogrammierbare Steuerung oder ein Energiemanager Werte der
  Anlage lesen und schreiben kann
- mitgelieferte Gerätevorlagen mit fertiger Registerliste für gängige
  Wärmepumpen, Wechselrichter, Speicher, Wallboxen und Energiezähler; eine
  Eingabe jedes Registers von Hand ist nicht zu akzeptieren
- mindestens 128 Registerzeilen je Anbindung, Erweiterung durch weitere
  Anbindungen
- je Register einstellbar: Funktionscode, Datentyp, Faktor,
  Registerreihenfolge und Leseintervall; Schreiben nur bei Änderung
- Erkennen des Verbindungsverlustes mit Störmeldung
- Diagnoseanzeige des Modbus-Verkehrs mit Filter auf Teilnehmer, Register
  und Funktionscode

Anzahl Teilnehmer: X, davon RTU: X, TCP: X

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
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AZ Modbus Master und Slave

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für die Anbindung von
Modbus-Geräten in beiden Richtungen.

1. Betriebsarten

- Modbus Master RTU über die RS485-Schnittstelle der Automationsstation,
  mit zuschaltbarem Abschlusswiderstand am Gerät
- Modbus Master TCP über das Netzwerk
- Modbus TCP Slave, damit ein übergeordnetes Leitsystem, eine
  Speicherprogrammierbare Steuerung oder ein Energiemanager Werte der
  Anlage lesen und schreiben kann

2. Gerätevorlagen

Für gängige Geräte sind Vorlagen mit fertiger Registerliste mitzuliefern,
mindestens für Wärmepumpen und Heizkessel, Wechselrichter und
Batteriespeicher, Wallboxen, Energiezähler, Klimageräte und
Wetterstationen. Die Vorlagen müssen durchsuchbar sein. Eine Eingabe jedes
einzelnen Registers von Hand ist nicht zu akzeptieren.

3. Umfang und Einstellungen

- mindestens 128 Registerzeilen je Anbindung; größere Geräte werden über
  weitere Anbindungen erfasst
- je Register einstellbar: Teilnehmeradresse, Funktionscode, Registernummer,
  Datentyp und Länge, Faktor, Registerreihenfolge, Leseintervall
- Registerzählung ab 0 oder ab 1 umstellbar, Anzeige auch hexadezimal
- Werte, die geschrieben werden, nur bei Änderung senden
- lesbare und schreibbare Größen sind getrennt zu führen

4. Überwachung

Der Verbindungsverlust zu einem Teilnehmer ist zu erkennen und als
Störmeldung zu führen. Nach der Rückkehr ist die Verbindung selbsttätig
wieder aufzunehmen. Ein gestörter Teilnehmer darf die Abfrage der übrigen
Teilnehmer nicht aufhalten.

5. Diagnose

Der Modbus-Verkehr ist in einer Diagnoseanzeige darzustellen, mit Filter
auf Teilnehmer, Register und Funktionscode und mit hexadezimaler Anzeige.

6. Umfang

Anzahl Teilnehmer: X, davon RTU: X, TCP: X
Geräteliste: ...................................................

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11  AZ weitere Bussysteme und Netzwerkprotokolle

Stichwort: AZ weitere Bussysteme und Netzwerkprotokolle
Einheit: psch  ·  Menge: 1

AZ weitere Bussysteme und Netzwerkprotokolle

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für weitere Schnittstellen. Die
geforderten Protokolle sind vom Ausschreibenden anzukreuzen.

[ ] M-Bus zum Auslesen von Zählern über ein Gateway an der seriellen
    Schnittstelle, Ansprache über Primär- oder Sekundäradresse
[ ] DMX für Beleuchtung, über Adapter an der Automationsstation, über ein
    Interface im Netzwerk oder über Art-Net ohne eigenen Adapter
[ ] CAN mit CANopen-Modulen
[ ] MQTT: Lesen und Schreiben beliebiger Themen, auch einzelner Felder
    einer Nachricht; mindestens 128 Zeilen je Anbindung; Betrieb über einen
    in der Automationsstation eingebauten Vermittler ohne zusätzlichen
    Server
[ ] Übertragung ganzer Bereiche der Datenpunktliste per MQTT in beide
    Richtungen, verschlüsselt, zur Anbindung offener Automatisierungs- und
    Visualisierungssoftware
[ ] Matter: die Automationsstation erscheint als eine Brücke mit mehreren
    Geräten in den gängigen Sprachassistenten; eine Kopplung genügt
[ ] SNMP zum Lesen und Schreiben von Werten netzwerkfähiger Geräte
[ ] Abfrage von Webdiensten über HTTP und HTTPS, Auswertung von JSON und
    XML
[ ] Erreichbarkeitsprüfung von Netzwerkgeräten und Einschalten über das
    Netzwerk

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
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AZ weitere Bussysteme und Netzwerkprotokolle

Aufzahlungsposition zur Automationsstation für weitere Schnittstellen.
Jedes Protokoll ist ohne zusätzlichen Protokollumsetzer und ohne
zusätzlichen Server zu liefern; alle Werte sind Datenpunkte desselben
Projektes. Die geforderten Protokolle sind vom Ausschreibenden anzukreuzen.

1. Feldbusse

[ ] M-Bus
    Auslesen von Wärmemengen-, Wasser- und Stromzählern über ein Gateway an
    der seriellen Schnittstelle. Ansprache über Primär- oder
    Sekundäradresse, Auswertung mehrteiliger Antworten.

[ ] DMX
    Ansteuerung von Beleuchtung über einen Adapter an der
    Automationsstation, über ein Interface im Netzwerk oder über Art-Net
    ohne eigenen Adapter.

[ ] CAN
    Anbindung von CANopen-Modulen bei Geräten mit CAN-Schnittstelle.

2. Netzwerkprotokolle

[ ] MQTT
    Lesen und Schreiben beliebiger Themen, auf Wunsch einzelner Felder
    einer Nachricht in JSON-Form. Mindestens 128 Zeilen je Anbindung,
    Veröffentlichen mit und ohne Vorhalten der letzten Nachricht. In der
    Automationsstation ist ein Vermittler einzubauen, damit Geräte im
    Funknetz ohne zusätzlichen Server angebunden werden können.

[ ] Datenpunktübertragung per MQTT
    Übertragung ganzer Bereiche der Datenpunktliste in beide Richtungen,
    verschlüsselt, zur Anbindung offener Automatisierungs- und
    Visualisierungssoftware. Die Werte sind in der Fremdsoftware ohne
    Einzelanlage jedes Datenpunktes zu erkennen.

[ ] Matter
    Die Automationsstation erscheint als eine Brücke mit mehreren Geräten
    in den gängigen Sprachassistenten. Eine einmalige Kopplung muss für
    alle gebrückten Geräte genügen. Zu brücken sind mindestens Licht,
    Steckdose, Dimmer, Beschattung, Thermostat und Sensor.

[ ] SNMP
    Lesen und Schreiben von Werten netzwerkfähiger Geräte, etwa
    Netzersatzanlagen, Netzwerktechnik und Klimageräte im Serverraum.

[ ] Webdienste
    Abfrage über HTTP und HTTPS mit eigenen Kopfzeilen, Auswertung von JSON
    und XML, Weiterverarbeitung in der Logik.

[ ] Netzwerküberwachung
    Erreichbarkeitsprüfung von Geräten im Netzwerk mit Störmeldung sowie
    Einschalten eines Gerätes über das Netzwerk.

3. Nachweis

Der Datenverkehr jedes eingesetzten Protokolls ist in der gemeinsamen
Diagnoseanzeige nach Position 18 darzustellen.

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E  Funktionen

12  AZ Heizungs-, Klima- und Lüftungsregelung

Stichwort: AZ Heizungs-, Klima- und Lüftungsregelung
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Anzahl Heizkreise: X

AZ Heizungs-, Klima- und Lüftungsregelung

Aufzahlungsposition für die Regelung der Heizzentrale und der Räume in der
Automationsstation. Zusätzliche Regelgeräte sind nicht zu liefern; die
Regelung ist Teil desselben Projektes wie Logik und Visualisierung.

Zu liefern sind fertige, parametrierbare Regelfunktionen für:
- witterungsgeführte Heizkreise mit Heizkurve (Steilheit,
  Parallelverschiebung, Vorlaufbegrenzung nach oben und unten,
  Raumeinfluss), Pumpe mit Nachlauf und Mindeststillstand,
  Mischeransteuerung mit Überwachung der Rückmeldung
- Sommerabschaltung über einen gleitenden Mittelwert der
  Außentemperatur, Heizgrenze mit Hysterese und Mindestverweilzeit, damit
  in der Übergangszeit kein täglicher Wechsel entsteht
- Frostschutz, der auch bei Betriebsart Aus, bei Sperre und im Sommer wirkt
- Wärmeanforderung mehrerer Verbraucher mit Vorrangschaltung,
  Wärmeerzeuger mit Mindestlauf- und Mindestpausenzeit, Betriebsstunden-
  und Startzählung, Wartungsmeldung
- Warmwasserladung mit erfolgsgeprüftem Legionellenprogramm,
  Zirkulationspumpe nach Zeit, Anforderung und Rücklauftemperatur
- Einzelraumregelung mit Vorheizen, das die Aufheizgeschwindigkeit des
  Raumes selbst lernt und so früh startet, dass die Temperatur zur
  Schaltzeit erreicht ist
- Klimagerät, Lüftungsgerät nach Luftgüte und Feuchte, Abluftsteuerung
- Umschaltung Heizen und Kühlen, Taupunktüberwachung
- Pufferspeicher, Solarnutzung mit Anlagenschutz, Wärmemengenzählung,
  Ansteuerung einer Wärmepumpe

Heizkurve, Parallelverschiebung, Raumeinfluss und Heizgrenze müssen im
Betrieb aus der Bedienoberfläche nachgestellt werden können.

Anzahl Heizkreise: X, Einzelräume: X, Lüftungsgeräte: X

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AZ Heizungs-, Klima- und Lüftungsregelung

Aufzahlungsposition für die Regelung der Heizzentrale und der Räume in der
Automationsstation. Zusätzliche Regelgeräte sind nicht zu liefern. Die
Regelung ist Teil desselben Projektes wie Logik und Visualisierung; alle
Regelgrößen sind Datenpunkte und damit aufzeichenbar, bedienbar und für die
Störmeldung verwendbar.

1. Heizkreis, witterungsgeführt

- Heizkurve mit Steilheit und Parallelverschiebung
- Begrenzung des Vorlaufsollwertes nach oben und unten; die obere Grenze
  schützt den Aufbau einer Fußbodenheizung
- Raumeinfluss über einen Raumfühler, Gewichtung einstellbar
- Betriebsarten Komfort, Absenkung, Frostschutz und Aus; Umschaltung über
  Schaltuhr und über Datenpunkt
- Pumpe mit Nachlaufzeit und Mindeststillstand, Betriebsstundenzählung
- Mischeransteuerung mit Fahrimpulsen und Pausen; die Stellung ist aus der
  Fahrzeit zu bilden, dauerhaft zu speichern und nach einem Neustart
  wieder aufzunehmen. Die Rückmeldung des Antriebs ist auf Wunsch zu
  überwachen und eine Störung zu melden
- Schnellaufheizung und Schnellabsenkung
- Klartextanzeige des Regelzustandes, etwa Sommerabschaltung oder
  Vorlaufbegrenzung

2. Sommerabschaltung und Frostschutz

Für die Sommerabschaltung ist ein gleitender Mittelwert der
Außentemperatur zu bilden, der Zeitraum ist einstellbar. Die Heizgrenze
arbeitet mit Hysterese und Mindestverweilzeit, damit in der Übergangszeit
kein täglicher Wechsel entsteht. Der Mittelwert ist dauerhaft zu speichern
und nach einem Neustart fortzuführen. Der Frostschutz wirkt auch bei
Betriebsart Aus, bei Sperre und im Sommer.

3. Wärmeerzeugung

- Sammeln der Anforderungen mehrerer Verbraucher, Weitergabe des höchsten
  Bedarfs, Vorrangschaltung mit zeitlicher Begrenzung, Kaskadierung
  mehrerer Sammler
- Wärmeerzeuger mit Mindestlaufzeit und Mindestpausenzeit, zweistufig oder
  modulierend, Kesselkreispumpe, Rücklaufanhebung
- Zählung der Betriebsstunden und der Starts, Wartungsmeldung nach
  einstellbarer Schwelle
- Ansteuerung einer Wärmepumpe mit Freigaben und Betriebsarten
- Pufferspeicher mit Ladeanforderung, Solarnutzung mit Anlagenschutz,
  Wärmemengenzählung aus Volumenstrom und Temperaturdifferenz

4. Warmwasser

- Ladung nach Fühler oben, auf Wunsch zusätzlich unten, über Ladepumpe oder
  Umschaltventil
- Legionellenprogramm, dessen Haltezeit erst ab der erreichten Temperatur
  zählt, beim Zapfen aussetzt und den Erfolg mit Datum meldet
- Zirkulationspumpe nach Zeitprogramm, nach Anforderung und nach
  Rücklauftemperatur, Betriebsarten kombinierbar

5. Raum, Klima und Lüftung

- Einzelraumregelung mit Betriebsarten Komfort, Standby, Nacht und
  Frostschutz
- Vorheizen, das die Aufheizgeschwindigkeit des Raumes selbst lernt und so
  früh startet, dass die Solltemperatur zur Schaltzeit erreicht ist; eine
  starre Vorlaufzeit ist nicht zu akzeptieren
- Klimagerät mit mehreren Lüfterstufen und getrennten Stellgrößen für
  Heizen und Kühlen
- Lüftungsgerät mit Stufenschaltung nach Luftgüte und Feuchte,
  Bypassbetrieb zur Nachtkühlung, Filterwechselmeldung; entfeuchtet wird
  nur, wenn die Außenluft trockener ist
- Abluftsteuerung für Bad und WC, die einen schnellen Feuchteanstieg
  erkennt
- Umschaltung Heizen und Kühlen über einen Mittelwert der Außentemperatur
  mit neutralem Bereich; beide Freigaben dürfen nie gleichzeitig anstehen
- Taupunktüberwachung, die eine Kühlfläche sperrt

6. Bedienung durch den Betreiber

Heizkurve, Parallelverschiebung, Raumeinfluss, Heizgrenze, Sollwerte und
Zeitprogramme müssen im Betrieb aus der Bedienoberfläche nachgestellt
werden können, ohne Projektierungssoftware und ohne Eingriff des
Errichters. Geänderte Einstellwerte sind dauerhaft zu speichern.

7. Umfang

Anzahl Heizkreise: X
Anzahl Einzelräume: X
Anzahl Lüftungsgeräte: X
Anzahl Wärmeerzeuger: X
Warmwasserladung: X, Zirkulation: X

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13  AZ Energiemanagement

Stichwort: AZ Energiemanagement, PV-Überschuss und Speicher
Einheit: psch  ·  Menge: 1

AZ Energiemanagement, PV-Überschuss und Speicher

Aufzahlungsposition für das Energiemanagement in der Automationsstation.
Ein zusätzliches Energiemanagementgerät ist nicht zu liefern; die
Verteilung läuft örtlich und ohne Cloud-Dienst.

- Erfassen von Erzeugung, Netzbezug, Netzeinspeisung, Speicherzustand und
  der großen Verbraucher
- Verteilung des Überschusses nach einer festen Rangfolge, mindestens
  Wärmepumpe, Ladestation und Heizstab; jeder Verbraucher erhält, was die
  höhere Stufe übrig lässt
- stufenlose Regelung der Ladestation auf den verfügbaren Überschuss,
  stufenlose Ansteuerung des Heizstabes mit Reserve für die höheren Stufen
- Nutzung des Überschusses zur Wärmespeicherung im Gebäude innerhalb eines
  Temperaturbandes mit Mindest- und Höchstwert
- Freigabe erst, wenn der Überschuss mehrere Minuten durchgehend ansteht,
  damit kurze Bewölkung keine Schalthandlung auslöst
- Speicherbetrieb nach dynamischem Strompreis: bewertet werden Laden und
  späteres Entladen als Paar, in Cent je Kilowattstunde nach allen
  Verlusten; aus dem Netz wird nur geladen, wenn ein einstellbarer
  Mindestgewinn erreicht wird
- Ertragsvorhersage der Photovoltaikanlage, die sich am tatsächlichen
  Ertrag nachführt
- Anbindung von Ladestationen unmittelbar oder über OCPP, Lastmanagement
  mehrerer Ladepunkte mit Rückregelung vor dem Auslösen der Vorsicherung
- Anzeige von Erzeugung, Verbrauch, Netzbezug, Netzeinspeisung und
  Eigenverbrauchsanteil in der Bedienoberfläche

Anzahl Ladepunkte: X, Speicher: X, Wechselrichter: X

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AZ Energiemanagement, PV-Überschuss und Speicher

Aufzahlungsposition für das Energiemanagement in der Automationsstation.
Ein zusätzliches Energiemanagementgerät ist nicht zu liefern. Die
Verteilung läuft örtlich in der Automationsstation und bleibt bei Ausfall
der Internetverbindung mit den letzten bekannten Werten arbeitsfähig.

1. Erfassung

Zu erfassen sind Erzeugung, Netzbezug, Netzeinspeisung, Ladezustand und
Leistung des Speichers sowie die Leistung der großen Verbraucher. Die
Erfassung erfolgt über die Schnittstellen nach Position 9 bis 11; alle
Werte sind Datenpunkte desselben Projektes.

2. Verteilung des Überschusses

Der Überschuss ist nach einer festen Rangfolge zu verteilen, mindestens
Wärmepumpe, Ladestation und Heizstab. Jeder Verbraucher erhält, was die
höhere Stufe übrig lässt. Die Ladestation ist stufenlos auf den
verfügbaren Überschuss zu regeln. Der Heizstab nimmt den Rest auf, lässt
aber eine einstellbare Reserve, damit die höheren Stufen den Vorrang
behalten.

Eine Freigabe darf erst erfolgen, wenn der Überschuss mehrere Minuten
durchgehend ansteht; kurze Bewölkung darf keine Schalthandlung auslösen.
Rücknahmen wirken dagegen unverzüglich.

3. Wärmespeicherung im Gebäude

Steht Überschuss an, ist die Absenkung der Heizung aufzuheben, sodass das
Gebäude die Energie als Wärme aufnimmt. Dafür ist ein Temperaturband mit
Mindest- und Höchstwert vorzusehen: oberhalb des Höchstwertes wird nicht
weiter angehoben, unterhalb des Mindestwertes wird immer geheizt. Kälteschutz
und Mindesttemperatur des Warmwassers wirken unverzüglich und gehen dem
Überschussbetrieb vor.

4. Speicherbetrieb nach Strompreis

Der Speicher ist nach dynamischem Strompreis zu fahren. Zu bewerten sind
Laden und späteres Entladen als Paar, in Cent je Kilowattstunde und nach
allen Verlusten, also unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades, des
Bezugspreises, des Einspeisepreises und des entgangenen Erlöses. Aus dem
Netz wird nur geladen, wenn ein einstellbarer Mindestgewinn erreicht wird.
Der Fahrplan gibt lediglich frei; die Höhe der Leistung ergibt sich aus der
Messung, damit der Betrieb auch bei fehlerhafter Vorhersage brauchbar
bleibt. Liegen keine gültigen Preise vor, arbeitet der Speicher auf
Eigenverbrauch weiter.

Die Preisreihe ist von einem Anbieter dynamischer Tarife zu übernehmen;
Umsatzsteuer und Aufschläge sind einstellbar.

5. Ertragsvorhersage

Die Ertragsvorhersage der Photovoltaikanlage ist aus Sonnenstand,
Ausrichtung, Neigung und Leistung je Teilfeld zu berechnen und mit einer
Bewölkungsvorhersage zu verfeinern. Sie muss sich am tatsächlichen Ertrag
nachführen, damit Verschmutzung, Alterung und Verschattung ohne Eingriff
berücksichtigt werden.

6. Ladestationen

Ladestationen sind unmittelbar über ihre Schnittstelle oder über OCPP
anzubinden. Bei mehreren Ladepunkten ist ein Lastmanagement vorzusehen, das
den höchsten Strom je Phase begrenzt und vor dem Auslösen der Vorsicherung
zurückregelt. Der Ladebetrieb muss bei Ausfall der Automationsstation
weiterhin möglich bleiben.

7. Kleinere Verbraucher

Vorzusehen sind ferner die Nutzung des Überschusses für
Warmwasserbereitung über einen stufenlosen Heizstab, das Zuschalten von
Lasten in Stufen und das Nachholen einer Mindestlaufzeit, etwa einer
Filterpumpe, bevorzugt in der Zeit mit Überschuss.

8. Anzeige

In der Bedienoberfläche sind Erzeugung, Verbrauch, Netzbezug,
Netzeinspeisung, Speicher und Eigenverbrauchsanteil darzustellen, dazu bis
zu fünf frei bezeichnete Verbraucher. Die Werte sind nach Position 14
aufzuzeichnen und für Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr auszuwerten, samt
Ertrag und Ersparnis nach den eingestellten Preisen.

9. Umfang

Anzahl Ladepunkte: X
Anzahl Speicher: X
Anzahl Wechselrichter: X
Dynamischer Tarif: ja / nein

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
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14  AZ Aufzeichnung und Auswertung

Stichwort: AZ Aufzeichnung und Auswertung von Messwerten
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Anzahl Messwerte: X

AZ Aufzeichnung und Auswertung von Messwerten

Aufzahlungsposition für die Langzeitaufzeichnung in der
Automationsstation. Ein zusätzlicher Datenlogger oder Server ist nicht zu
liefern.

- Aufzeichnung beliebiger Datenpunkte in der Automationsstation; die
  Aufzeichnung läuft ohne angeschlossene Projektierungssoftware und
  übersteht einen Neustart
- Auslösung je Messwert wählbar: bei Telegramm, bei Wertänderung, nach Zeit
  oder nach Zeit mit Mindestabweichung
- Gliederung in Gruppen mit eigener Darstellung je Gruppe
- Anzahl der Datensätze je Aufzeichnung begrenzbar; der älteste Datensatz
  fällt heraus
- Darstellung als Diagramm im Studio und in der Bedienoberfläche, mit
  Zeitauswahl und Vergrößerung, Faktor und Offset je Linie
- Ausgabe als Textdatei zur Weiterverarbeitung in einer Tabellenkalkulation
- Zähler für Verbrauch je Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr samt
  Vorperiode, Betriebsstunden, Impulszählung und Tarifstufen
- Energieauswertung mit Eigenverbrauchsanteil, Ertrag und Ersparnis nach
  eingestellten Preisen

Anzahl aufzuzeichnender Messwerte: X, Aufzeichnungsdauer: X Jahre

Hinweis: Für dauerhafte Aufzeichnung in kurzem Takt ist ein Speichermedium
für Industriebetrieb vorzusehen; dieses ist bei Position 1 bis 3
anzugeben.

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AZ Aufzeichnung und Auswertung von Messwerten

Aufzahlungsposition für die Langzeitaufzeichnung von Messwerten in der
Automationsstation. Ein zusätzlicher Datenlogger, ein Zusatzrechner oder
ein Cloud-Dienst sind nicht zu liefern.

1. Aufzeichnung

Beliebige Datenpunkte des Projektes sind in der Automationsstation
aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung läuft ohne angeschlossene
Projektierungssoftware und ohne geöffnete Bedienoberfläche und übersteht
einen Neustart. Je Messwert ist die Auslösung zu wählen:
- bei jedem Telegramm
- bei Wertänderung
- nach Zeit, von Sekunden bis Jahren
- nach Zeit mit Mindestabweichung, damit Ruhezeiten keine Datensätze
  erzeugen

2. Gliederung und Umfang

Die Aufzeichnungen sind in Gruppen zu gliedern, mit eigener Darstellung je
Gruppe. Die Anzahl der Datensätze je Aufzeichnung ist zu begrenzen; der
älteste Datensatz fällt heraus. Der zu erwartende Speicherbedarf ist in der
Projektierungssoftware anzuzeigen.

Zum Schutz des Speichermediums sind die Werte zu sammeln und in größeren
Abständen zu schreiben. Für dauerhafte Aufzeichnung in kurzem Takt ist ein
Speichermedium für Industriebetrieb vorzusehen; dieses ist bei Position 1
bis 3 anzugeben.

3. Darstellung und Ausgabe

- Diagramm in der Projektierungssoftware und in der Bedienoberfläche
- Zeitauswahl über Kalender, Vergrößerung, mehrere Linien in einem Bild
- Faktor und Offset je Linie, Begrenzung auf einen Wertebereich,
  Linienform wählbar
- laufende Darstellung mehrerer Messwerte ohne eigene Aufzeichnung
- Ausgabe als Textdatei mit Strichpunkt als Trennzeichen zur
  Weiterverarbeitung in einer Tabellenkalkulation

4. Zähler und Energieauswertung

- Verbrauch je Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr samt Vorperiode
- Verbrauch nach Tarifstufen
- Zählung von Impulsen, Einschaltzeiten und Betriebsstunden
- Energieauswertung mit Erzeugung, Verbrauch, Netzbezug, Netzeinspeisung,
  Eigenverbrauchsanteil sowie Ertrag und Ersparnis nach den eingestellten
  Preisen; die Werte sind stündlich aufzuzeichnen und über mehrere Jahre
  vorzuhalten
- der Eigenverbrauchsanteil ist aus Energiemengen zu bilden, nicht aus
  gemittelten Prozentwerten

5. Umfang

Anzahl aufzuzeichnender Messwerte: X
Aufzeichnungsdauer: X Jahre
Takt der Aufzeichnung: ..............................

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15  AZ Störmeldungen und Benachrichtigung

Stichwort: AZ Störmeldungen und Benachrichtigung
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Anzahl Meldungen: X

AZ Störmeldungen und Benachrichtigung

Aufzahlungsposition für die Störmeldeverarbeitung in der
Automationsstation.

- Sammeln der Störmeldungen der gesamten Anlage an einer Stelle, mit
  Meldungstext je Meldung
- speichernde Meldung: eine Störung bleibt bis zur Quittierung sichtbar,
  auch wenn die Ursache zwischenzeitlich wegfällt
- mindestens drei Meldungsklassen mit eigenen Sammelausgängen, zusätzlich
  eine Gesamtstörung
- Quittieren in der Bedienoberfläche und über einen Datenpunkt
- Protokoll mit Kommen, Gehen und Quittieren; das Protokoll übersteht einen
  Neustart
- Zustellung je Klasse getrennt wählbar, mindestens als E-Mail und als
  Mitteilung auf die Endgeräte des Auftraggebers; für die Mitteilung darf
  kein zusätzliches Benutzerkonto und keine zusätzliche Anwendung
  erforderlich sein
- Empfängerliste mit Wochentagen und Ruhezeiten, Weiterleitung an die
  nächste Stelle, wenn nicht quittiert wird
- Überwachung von Kontakten, Rückmeldungen und der Erreichbarkeit von
  Geräten, einschließlich Meldung bei lange offenem Fenster oder Tür

Anzahl Meldungen: X, Empfänger: X

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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AZ Störmeldungen und Benachrichtigung

Aufzahlungsposition für die Störmeldeverarbeitung und die Benachrichtigung
in der Automationsstation.

1. Erfassung

Die Störmeldungen der gesamten Anlage sind an einer Stelle zu sammeln.
Jeder Meldung ist ein Klartext zuzuordnen. Die Meldung ist speichernd
auszuführen: eine aufgetretene Störung bleibt sichtbar, bis sie quittiert
wird, auch wenn die Ursache zwischenzeitlich wegfällt. Eine Meldung, die
mit der Ursache verschwindet, ist nicht zu akzeptieren.

2. Klassen und Weiterverarbeitung

Vorzusehen sind mindestens drei Meldungsklassen, etwa Alarm, Warnung und
Hinweis, mit eigenem Sammelausgang je Klasse und einer Gesamtstörung. Die
Sammelausgänge sind Datenpunkte und damit auf Leuchten, Hupen oder
Bussignale legbar. Je Klasse ist die Zustellung getrennt zu wählen.

Für den Hochlauf ist festzulegen, ob Meldungen, die während eines Ausfalls
der Zustellung aufgetreten sind, nachgeholt oder verworfen werden.

3. Quittieren und Protokoll

Das Quittieren erfolgt in der Bedienoberfläche und über einen Datenpunkt,
damit auch ein Taster der Elektroinstallation verwendet werden kann. Zu
führen ist ein Protokoll mit Kommen, Gehen und Quittieren je Meldung,
einschließlich Zeitstempel. Das Protokoll übersteht einen Neustart.

4. Zustellung

Zustellwege, mindestens:
- E-Mail über einen eigenen oder einen bereitgestellten Mailserver, auf
  Wunsch mit Anhang
- Mitteilung auf die Endgeräte des Auftraggebers. Hierfür darf kein
  zusätzliches Benutzerkonto, keine zusätzliche Anwendung und keine
  Eingabe von Zugangsdaten am Baustein erforderlich sein. Die Mitteilung
  muss unmittelbar auf die betroffene Bedienseite führen können
- Sprachausgabe oder Signalton auf vorhandene Lautsprecher

Die Empfängerliste ist mit Wochentagen und Ruhezeiten zu versehen. Wird
eine Meldung nicht quittiert, ist sie nach einer einstellbaren Zeit an die
nächste Stelle weiterzuleiten; mehrere Stufen sind vorzusehen. Die Anzahl
der Meldungen je Zeitraum ist zu begrenzen, damit eine flatternde Störung
keine Flut von Mitteilungen erzeugt.

5. Überwachungen

- Kontaktüberwachung für Fenster, Türen und Dachfenster, mit gesonderter
  Meldung bei Abwesenheit, bei Regen, bei Frost und bei lange offenem
  Kontakt
- Überwachung von Rückmeldungen gegen den Befehl, etwa bei Pumpen,
  Antrieben und Mischern
- Überwachung der Erreichbarkeit angebundener Geräte und Bussysteme
- Überwachung der eigenen Betriebswerte der Automationsstation, etwa
  Temperatur und Speicherbelegung

6. Umfang

Anzahl Meldungen: X
Anzahl Empfänger: X
Zustellwege: ..............................................

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

16  AZ Anbindung von Fremdsystemen

Stichwort: AZ Anbindung von Fremdsystemen und Geräten
Einheit: St  ·  Menge: X je Gerät

AZ Anbindung von Fremdsystemen und Geräten

Aufzahlungsposition je anzubindendem Gerät oder Dienst anderer Hersteller.

- je Gerät ist ein fertiger Funktionsbaustein zu verwenden; die Werte des
  Gerätes werden Datenpunkte desselben Projektes und stehen Logik,
  Visualisierung, Aufzeichnung und Störmeldung zur Verfügung
- die Datenpunkte des Bausteins sind auf einen Befehl hin anzulegen und
  zuzuordnen
- je Gerät ist zu überwachen, ob es noch antwortet; der Ausfall ist als
  Datenpunkt zu führen und als Störmeldung zu verarbeiten
- für die Bedienung durch den Auftraggeber darf keine Anwendung und kein
  Portal des Geräteherstellers erforderlich sein
- Geräte, die örtlich erreichbar sind, sind örtlich anzubinden; ein
  Cloud-Dienst ist nur dort zulässig, wo der Hersteller keine örtliche
  Schnittstelle anbietet, und ist im Angebot anzugeben
- die Anlage muss bei Ausfall eines Fremdgerätes weiterarbeiten

Anzubindende Geräte und Dienste (vom Ausschreibenden einzusetzen):
..............................................................
..............................................................

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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AZ Anbindung von Fremdsystemen und Geräten

Aufzahlungsposition je anzubindendem Gerät oder Dienst anderer Hersteller.

1. Grundsatz

Je Gerät ist ein fertiger Funktionsbaustein zu verwenden. Die Werte des
Gerätes werden Datenpunkte desselben Projektes und stehen Logik,
Visualisierung, Aufzeichnung und Störmeldung gleichermaßen zur Verfügung.
Eine Anbindung, die nur in der Visualisierung sichtbar ist und in der Logik
nicht verwendet werden kann, ist nicht zu akzeptieren.

Die Datenpunkte eines Bausteins sind auf einen Befehl hin anzulegen und
zuzuordnen. Die Bezeichnungen sind sprechend zu führen.

2. Überwachung

Je Gerät ist zu überwachen, ob es noch antwortet. Der Ausfall ist als
Datenpunkt zu führen und nach Position 15 als Störmeldung zu verarbeiten.
Die Anlage muss bei Ausfall eines Fremdgerätes weiterarbeiten; die übrigen
Funktionen dürfen nicht beeinträchtigt werden.

3. Bedienung

Für die Bedienung durch den Auftraggeber darf keine Anwendung und kein
Portal des Geräteherstellers erforderlich sein. Alle benötigten Funktionen
sind in der Bedienoberfläche der Gebäudeautomation darzustellen.

4. Örtliche Anbindung

Geräte, die örtlich über Netzwerk, Funk oder Bus erreichbar sind, sind
örtlich anzubinden. Ein Cloud-Dienst ist nur dort zulässig, wo der
Hersteller keine örtliche Schnittstelle anbietet. Jede Anbindung über einen
Cloud-Dienst ist im Angebot anzugeben, mit Angabe der übertragenen Daten.

5. Gerätegruppen

Anzubinden sind, soweit im Projekt vorgesehen:
[ ] Schalt-, Dimm- und Beschattungsgeräte im Funknetz, einschließlich
    batteriebetriebener Taster und Sensoren über einen Empfänger
[ ] Beleuchtungssysteme über eine Bridge, mit Farbe und Rückmeldung
[ ] Antriebe für Rollläden, Fenster, Markisen und Tore über ihre
    Funkschnittstelle, verschlüsselt im örtlichen Netz, mit
    Positionsrückmeldung
[ ] Türsprechstelle mit Klingel- und Bewegungsereignis, Türöffner, Licht
    und Kamerabild; das Kamerabild ist von der Automationsstation zu holen
    und weiterzureichen, damit es auch über den Fernzugang ohne
    Portfreigabe sichtbar ist
[ ] Netzwerkkameras als Standbild
[ ] Türschloss mit Zustand, Türsensor und Batteriezustand
[ ] Alarmanlage über Netzwerk oder serielle Schnittstelle
[ ] Lautsprecher im örtlichen Netz, mit Wiedergabe, Lautstärke,
    Favoriten und Durchsagen
[ ] Sprachassistent, örtlich im Netzwerk, ohne zusätzliche Software
[ ] Wechselrichter, Batteriespeicher und Ladestationen
[ ] Wärmepumpen, Heizkessel, Lüftungs- und Klimageräte
[ ] Energie-, Wärmemengen- und Wasserzähler
[ ] Wetterstationen
[ ] Mähroboter und Gartengeräte
[ ] Haushaltsgeräte
[ ] offene Automatisierungs- und Visualisierungssoftware über die
    Datenpunktübertragung nach Position 11

6. Umfang

Anzubindende Geräte und Dienste mit Fabrikat und Type:
..............................................................
..............................................................
..............................................................

Fabrikat und Type der Anbindung: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

17  AZ freie Programmierung

Stichwort: AZ freie Programmierung mit Skriptsprache
Einheit: psch  ·  Menge: 1

AZ freie Programmierung mit Skriptsprache

Aufzahlungsposition für Abläufe, die kein fertiger Funktionsbaustein
abdeckt.

- Programmierung in einer verbreiteten Skriptsprache, eingebettet in
  dieselbe Projektierungssoftware; ein zusätzliches Werkzeug ist nicht zu
  liefern
- Zugriff auf alle Datenpunkte des Projektes zum Lesen und Schreiben
- Aufruf bei Änderung eines Einganges, bei einem Busereignis und in
  wählbaren Zeittakten
- dauerhaft gespeicherte Werte und anlagenweit gültige Werte
- Abfrage von Webdiensten über HTTP und HTTPS
- Zugriff auf serielle Schnittstellen und auf Netzwerkverbindungen
- fertiger Regelalgorithmus für stetige Regelungen
- Fehler und Zwischenwerte sind in der Diagnose nach Position 18 sichtbar
- ein blockierendes Skript darf die Anlage nicht stillsetzen; die
  Automationsstation erkennt die Blockade und startet selbsttätig neu
- das Skript ist gegen Einsicht zu schützen, wenn der Auftraggeber dies
  verlangt

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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AZ freie Programmierung mit Skriptsprache

Aufzahlungsposition für Abläufe, die kein fertiger Funktionsbaustein
abdeckt, etwa die Anbindung eines Webdienstes oder eine anlagenbezogene
Sonderfunktion.

1. Umgebung

Die Programmierung erfolgt in einer verbreiteten Skriptsprache, eingebettet
in dieselbe Projektierungssoftware. Ein zusätzliches Werkzeug, eine
zusätzliche Laufzeitumgebung oder ein zusätzlicher Rechner sind nicht zu
liefern. Der Baustein erhält frei wählbar viele Ein- und Ausgänge, die wie
jeder andere Baustein verdrahtet und mit Datenpunkten verknüpft werden.

2. Umfang der Schnittstelle

- Lesen und Schreiben aller Datenpunkte des Projektes
- Aufruf beim Anlauf, bei Änderung eines Einganges, bei einem Busereignis
  und in wählbaren Zeittakten von Zehntelsekunden bis Stunden
- dauerhaft gespeicherte Werte, die einen Neustart überdauern, sowie
  anlagenweit gültige Werte
- Abfrage von Webdiensten über HTTP und HTTPS mit eigenen Kopfzeilen
- Zugriff auf serielle Schnittstellen und auf Netzwerkverbindungen
- fertiger Regelalgorithmus für stetige Regelungen
- Versand von Mitteilungen über die Wege nach Position 15

3. Prüfbarkeit

Fehlermeldungen, Zwischenwerte und beobachtete Größen sind in der Diagnose
nach Position 18 sichtbar zu machen, auch im laufenden Betrieb der Anlage.

4. Betriebssicherheit

Ein blockierendes oder endlos laufendes Skript darf die Anlage nicht
stillsetzen. Die Automationsstation erkennt die Blockade und startet
selbsttätig neu.

5. Schutz und Übergabe

Das Skript ist auf Verlangen des Auftraggebers gegen Einsicht zu schützen.
Die Funktion ist in der Anlagendokumentation zu beschreiben, damit sie auch
ohne Einsicht in den Programmtext nachvollziehbar bleibt.

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

18  AZ Diagnose aller Bussysteme

Stichwort: AZ Diagnose aller Bussysteme
Einheit: psch  ·  Menge: 1

AZ Diagnose aller Bussysteme

Aufzahlungsposition für die Diagnose der Anlage.

- der Datenverkehr aller angebundenen Bussysteme ist in einer gemeinsamen
  Oberfläche darzustellen, mindestens KNX, Modbus, MQTT, M-Bus, die
  Ein-/Ausgabemodule sowie Meldungen und Fehler der Automationsstation; je
  Bussystem ein eigener, filterbarer Bereich
- ein eigenes Werkzeug je Bussystem ist nicht zu akzeptieren
- Aufzeichnung des Busverkehrs in der Automationsstation, auch ohne
  angeschlossene Projektierungssoftware, mit Filter auf eine eigene
  Adressliste
- Anzeige des zeitlichen Abstandes zwischen Telegrammen und Hervorhebung
  schnell wiederkehrender Telegramme, damit Telegrammschleifen erkannt
  werden
- dauerhafte Aufzeichnung in Tagesdateien mit einstellbarer Anzahl von
  Tagen, Ausgabe als Textdatei
- Überwachungsfenster, in dem Datenpunkte gruppiert beobachtet, gelesen und
  gesendet werden können
- Zustandsanzeige vor Ort am Gerät für Programmausführung und Fernzugang

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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AZ Diagnose aller Bussysteme

Aufzahlungsposition für die Diagnose der Anlage im Betrieb und bei der
Fehlersuche.

1. Gemeinsame Oberfläche

Der Datenverkehr aller angebundenen Bussysteme ist in einer gemeinsamen
Oberfläche darzustellen, mindestens:
- KNX über Zweidrahtleitung und über Netzwerk
- Modbus als Master und als Slave
- MQTT
- M-Bus
- die Ein- und Ausgabemodule
- Meldungen und Fehler der Automationsstation

Je Bussystem ist ein eigener, filterbarer Bereich vorzusehen. Ein eigenes
Werkzeug je Bussystem, das gesondert zu beschaffen oder zu starten ist,
wird nicht akzeptiert.

2. Aufzeichnung des Busverkehrs

Der Busverkehr ist in der Automationsstation aufzuzeichnen, auch ohne
angeschlossene Projektierungssoftware. Gefordert sind:
- Zwischenspeicher im Arbeitsspeicher mit einstellbarer Größe, damit das
  Speichermedium nicht belastet wird
- Filter auf alles, auf einzelne Bussysteme oder auf eine eigene
  Adressliste
- Anzeige des zeitlichen Abstandes zwischen Telegrammen und Hervorhebung
  schnell wiederkehrender Telegramme, damit Telegrammschleifen erkannt
  werden
- dauerhafte Aufzeichnung in Tagesdateien mit einstellbarer Anzahl von
  Tagen
- Ausgabe als Textdatei

3. Beobachten und Prüfen

Ein Überwachungsfenster muss Datenpunkte in Gruppen beobachten lassen,
Werte anzeigen, Werte lesen und Werte senden können. Im Bedienmodus sind
die Zustände der Bausteine, der Verbindungen und der Datenpunkte am
Bildschirm sichtbar; Parameter sind im laufenden Betrieb änderbar.

4. Diagnose vor Ort

Am Gerät ist ohne Hilfsmittel erkennbar, ob die Programmausführung läuft
und ob der Fernzugang steht. Über das Webinterface sind Laufzeit,
Auslastung, Temperatur, Speicherbelegung und Netzwerkadresse abzurufen,
dazu eine Prüfung der Internetverbindung.

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

F  Verfügbarkeit

19  AZ verteiltes Projekt

Stichwort: AZ verteiltes Projekt, bis 16 Automationsstationen
Einheit: St  ·  Menge: X je zusätzlicher Station

AZ verteiltes Projekt, bis 16 Automationsstationen

Aufzahlungsposition für Anlagen mit mehreren Gebäuden oder mehreren
Verteilern.

- mehrere Automationsstationen, mindestens 16, führen ein gemeinsames
  Projekt aus; je Programmseite wird festgelegt, welche Station sie
  ausführt
- das Projekt wird in eine Station eingespielt und von dort an die übrigen
  verteilt; eine Station, die beim Einspielen nicht erreichbar war, holt
  den Stand selbsttätig nach
- mehrere getrennte Projekte, deren Werte einzeln ausgetauscht werden
  müssen, sind nicht zu akzeptieren
- der Ausfall einer Station betrifft nur deren Funktionen; die übrigen
  Stationen arbeiten ungestört weiter
- die Bedienoberfläche verbindet sich mit einer beliebigen Station und
  bedient die gesamte Anlage
- gemeinsame Einstellungen wie Schaltzeiten, Sollwerte und
  Anwesenheitszustände gelten auf allen Stationen
- gegenseitige Überwachung mit Lebenszeichen und Ausfallmeldung
- beim Gerätetausch übernimmt das neue Gerät die Nummer des alten; eine
  Änderung des Projektes ist dafür nicht erforderlich

Anzahl Automationsstationen: X

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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AZ verteiltes Projekt, bis 16 Automationsstationen

Aufzahlungsposition für Anlagen, deren Technik auf mehrere Gebäude oder
mehrere Verteiler verteilt ist, etwa Wohnhaus mit Nebengebäude, Schule mit
Turnhalle oder Betrieb mit Büro, Halle und Lager.

1. Grundsatz

Mehrere Automationsstationen, mindestens 16, führen ein gemeinsames Projekt
aus. Je Programmseite wird festgelegt, welche Station sie ausführt. Damit
steht die Technik jedes Gebäudes unter der Station vor Ort, während Planung,
Pflege und Bedienung für die gesamte Anlage einheitlich bleiben.

Mehrere getrennte Projekte, deren Werte einzeln ausgetauscht werden müssen
und die bei jeder Änderung mehrfach gepflegt werden, sind nicht zu
akzeptieren.

2. Verteilen des Projektes

Das Projekt wird in eine Station eingespielt und von dort an die übrigen
verteilt. Eine Station, die beim Einspielen nicht erreichbar war, holt den
Stand selbsttätig nach. Der Projektstand jeder Station ist in der
Projektierungssoftware anzuzeigen.

3. Verfügbarkeit

Jede Station arbeitet ihre Aufgaben selbstständig ab. Fällt eine Station
aus, arbeiten die übrigen ungestört weiter; es fehlen nur die Funktionen
der ausgefallenen Station. Ein Ausfall der zentralen Station darf nicht zum
Stillstand der gesamten Anlage führen.

4. Bedienung

Die Bedienoberfläche verbindet sich mit einer beliebigen Station und
bedient die gesamte Anlage, einschließlich der Seiten, deren Werte auf
anderen Stationen liegen. Eine getrennte Verbindung je Gebäude ist nicht zu
akzeptieren.

5. Gemeinsame Einstellungen

Gemeinsame Einstellungen, mindestens Schaltzeiten, Sollwerte, Szenen und
Anwesenheitszustände, gelten auf allen Stationen und werden selbsttätig
abgeglichen. Betriebswerte, die nur zur jeweiligen Station gehören, etwa
Zählerstände und Betriebsstunden, bleiben örtlich.

6. Überwachung

Die Stationen überwachen sich gegenseitig mit einem Lebenszeichen in kurzem
Takt. Bleibt eine Station länger als eine einstellbare Zeit aus, ist eine
Meldung nach Position 15 abzugeben. Ein kurzer Neustart darf keinen
Fehlalarm auslösen. Der Zustand jeder Station ist als Datenpunkt verfügbar.

7. Gerätetausch

Die Zuordnung einer Station zu ihrer Aufgabe erfolgt über eine Nummer, die
am Gerät eingestellt ist und nicht im Projekt steht. Beim Gerätetausch
übernimmt das neue Gerät die Nummer des alten und führt dieselben Aufgaben
aus; eine Änderung des Projektes ist dafür nicht erforderlich.

8. Umfang

Anzahl Automationsstationen: X
Zuordnung der Anlagenteile: ..................................
..............................................................

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

20  AZ Backup-Automationsstation

Stichwort: AZ Backup-Automationsstation, selbsttätige Übernahme
Einheit: St  ·  Menge: X

AZ Backup-Automationsstation, selbsttätige Übernahme

Aufzahlungsposition für eine zweite Automationsstation, die beim Ausfall
der ersten selbsttätig übernimmt.

- die zweite Station läuft im Bereitschaftsbetrieb mit, rechnet alle Werte,
  Zustände und Aufzeichnungen mit und fragt die angebundenen Geräte weiter
  ab; nach der Übernahme fehlen keine Werte und die Verläufe haben keine
  Lücke
- im Bereitschaftsbetrieb gibt sie keinen Befehl nach außen; es wird nichts
  doppelt geschaltet
- der Ausfall ist über ein Lebenszeichen auf dem Bus der
  Elektroinstallation und über das Netzwerk zu erkennen; sind beide Wege
  gewählt, wird erst übernommen, wenn beide ausfallen, damit ein neu
  startender Netzwerkverteiler keine Übernahme auslöst
- die Übernahme erfolgt ohne Eingriff vor Ort und ohne Umstecken
- tägliche Übernahme von Projekt, Szenen, Schaltzeiten und Einstellungen
  von der ersten Station
- selbsttätige Rückgabe, sobald die erste Station wieder arbeitet
- Meldung bei Übernahme, Rückgabe und fehlgeschlagenem Abgleich

Anzahl Backup-Stationen: X

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................
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AZ Backup-Automationsstation, selbsttätige Übernahme

Aufzahlungsposition für eine zweite Automationsstation, die beim Ausfall
der ersten selbsttätig die Anlage übernimmt. Vorzusehen für Anlagen, deren
Stillstand nicht bis zum nächsten Werktag warten kann, etwa Hotel,
Pflegeheim, Betrieb oder abgelegenes Objekt.

1. Bereitschaftsbetrieb

Die zweite Station läuft im Bereitschaftsbetrieb mit. Sie führt dasselbe
Projekt aus, rechnet alle Werte, Zustände und Aufzeichnungen mit und fragt
die angebundenen Geräte weiter ab. Nach einer Übernahme fehlen keine
Mittelwerte, keine Zählerstände und keine Verläufe. Eine Station, die erst
nach dem Ausfall anläuft und ihre Werte neu bilden muss, ist nicht zu
akzeptieren.

Im Bereitschaftsbetrieb gibt die zweite Station keinen Befehl nach außen;
es darf nichts doppelt geschaltet und nichts doppelt gemeldet werden.

2. Erkennen des Ausfalls

Der Ausfall ist auf zwei Wegen zu erkennen:
- über ein Lebenszeichen, das die erste Station regelmäßig auf den Bus der
  Elektroinstallation sendet
- über eine Abfrage im Netzwerk in kurzem Takt, die nicht nur die
  Erreichbarkeit, sondern auch die laufende Programmausführung prüft

Beide Wege sind einzeln und gemeinsam wählbar. Sind beide gewählt, wird
erst übernommen, wenn beide ausfallen; ein neu startender Netzwerkverteiler
darf keine Übernahme auslösen. Die Wartezeit bis zur Übernahme ist
einstellbar.

3. Übernahme und Rückgabe

Die Übernahme erfolgt ohne Eingriff vor Ort, ohne Umstecken und ohne
Bedienung. Sobald die erste Station wieder arbeitet, gibt die zweite
selbsttätig zurück und geht in den Bereitschaftsbetrieb.

4. Abgleich

Projekt, Szenen, Schaltzeiten und Einstellungen sind täglich von der ersten
Station zu übernehmen, damit die zweite Station stets den gültigen Stand
führt.

5. Meldungen

Zu melden sind nach Position 15: Übernahme, Rückgabe und fehlgeschlagener
Abgleich. Auf Wunsch ist zusätzlich eine tägliche Bestätigung des
Bereitschaftsbetriebes abzugeben.

6. Zusammenspiel

Die Backup-Station muss mit dem verteilten Projekt nach Position 19
zusammenarbeiten: sie sichert die führende Station ab und tritt bei der
Übernahme an deren Stelle in den Verbund ein. Verfügt die erste Station
über ein KNX-IP-Gateway, ist dieses auch auf der Backup-Station
vorzusehen.

7. Umfang

Anzahl Backup-Stationen: X
Erkennungswege: Bus / Netzwerk / beide
Wartezeit bis zur Übernahme: X Minuten

Fabrikat und Type: uni-PRO oder gleichwertig
Angebotenes Fabrikat und Type: ..................................

G  Leistungen

21  Projektierung und Programmierung

Stichwort: Projektierung und Programmierung Gebäudeautomation
Einheit: psch  ·  Menge: 1

Projektierung und Programmierung Gebäudeautomation

Erstellen des Projektes der Gebäudeautomation, bestehend aus Logik,
Bedienseiten und Datenpunktliste in einem Projekt.

Leistungsumfang:
- Übernahme der Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp
- ca. X Bedienseiten mit bis zu X Datenpunkten
- Navigation, Startseiten und Benutzer nach Vorgabe des Auftraggebers
- ca. X Schaltuhren, davon X mit Sonnenauf- und Sonnenuntergang
- ca. X Logiken für Beleuchtung und Beschattung
- ca. X Logiken für Heizung, Klima und Lüftung
- ca. X Szenen
- ca. X Anzeigen für Störmeldungen einschließlich Weiterleitung im
  Störungsfall
- Einbinden von ca. X Datenpunkten aus Fremdanlagen, Störmeldungen und
  Messwerten der MSR-Technik, einschließlich Abstimmung mit den
  Fachtechnikern der betroffenen Gewerke
- Einrichten der Aufzeichnung nach Position 14 für ca. X Messwerte
- Prüfen des Projektes auf ungültige Verknüpfungen, doppelt beschriebene
  Ausgänge und nicht verknüpfte Bedienelemente

Probebetrieb: Zwischenstände werden nur in den Arbeitsspeicher der
Automationsstation übertragen; das dauerhafte Speichern erfolgt erst nach
Freigabe.
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Projektierung und Programmierung Gebäudeautomation

Erstellen des Projektes der Gebäudeautomation, bestehend aus Logik,
Bedienseiten und Datenpunktliste in einem Projekt.

1. Grundlagen und Datenübernahme

- Aufnahme der Anlagendaten, Abstimmung der Bedienphilosophie mit dem
  Auftraggeber
- Übernahme der Gruppenadressen aus dem ETS-Projekt mit Datentyp; die
  Gruppenadressen werden nicht geändert, nicht überschrieben und nicht neu
  angelegt
- Aufbau der Datenpunktliste mit sprechenden Bezeichnungen und
  nachvollziehbarer Gliederung nach Geschoss, Raum und Gewerk
- selbsttätiges Erzeugen eines Grundgerüstes aus den Gruppenadressen, mit
  Programmseiten je Raum, Bedienseiten, Übersichten und Navigation; das
  Regelwerk für die Zuordnung ist festzulegen und dem Auftraggeber zu
  übergeben, damit künftige Erweiterungen gleich aufgebaut werden

2. Logik

- ca. X Logiken für Beleuchtung und Beschattung, einschließlich
  Beschattung nach Sonnenstand sowie Wind- und Regensicherung
- ca. X Logiken für Heizung, Klima und Lüftung nach Position 12
- ca. X Szenen, auf Wunsch mit Einlernen der aktuellen Zustände
- ca. X Schaltuhren, davon X mit Sonnenauf- und Sonnenuntergang; Feiertage
  sind ohne Internetverbindung zu berücksichtigen
- Anwesend, Abwesend und Urlaub als zentrale Zustände; je Element ist
  festzulegen, welcher Wert beim Wechsel gilt
- Anwesenheitssimulation, auf Wunsch nur bei Dunkelheit

3. Bedienung

- ca. X Bedienseiten mit bis zu X Datenpunkten
- Navigation, Startseiten und Benutzer nach Vorgabe des Auftraggebers
- Hoch- und Querformat, soweit vom Auftraggeber gefordert
- mindestens zwei Gestaltungsvarianten, hell und dunkel

4. Fremdanlagen

Einbinden von ca. X Datenpunkten aus Fremdanlagen, Störmeldungen und
Messwerten der MSR-Technik, einschließlich Abstimmung mit den
Fachtechnikern der betroffenen Gewerke und Prüfung der übergebenen
Punktlisten.

5. Meldungen und Aufzeichnung

- ca. X Anzeigen für Störmeldungen einschließlich Weiterleitung im
  Störungsfall nach Position 15
- Einrichten der Aufzeichnung nach Position 14 für ca. X Messwerte

6. Prüfen

Vor der Übergabe ist das Projekt zu prüfen auf ungültige Verknüpfungen,
auf Ausgänge, die von mehreren Stellen beschrieben werden, und auf nicht
verknüpfte Bedienelemente. Das Ergebnis ist zu dokumentieren.

7. Arbeiten an der laufenden Anlage

Zwischenstände werden nur in den Arbeitsspeicher der Automationsstation
übertragen; das dauerhafte Speichern erfolgt erst nach Freigabe. Vor jedem
dauerhaften Speichern ist der bestehende Stand zu sichern.

22  Inbetriebnahme, Dokumentation und Einschulung

Stichwort: Inbetriebnahme, Dokumentation und Einschulung
Einheit: psch  ·  Menge: 1  ·  Benutzer: X

Inbetriebnahme, Dokumentation und Einschulung

- Inbetriebnahme der Automationsstation im Netzwerk des Auftraggebers
- Funktionsprüfung je Anlagenteil gegen die Funktionsbeschreibung, mit
  Prüfprotokoll
- Einrichten der täglichen Datensicherung und Nachweis einer
  Wiederherstellung
- Einrichten des Fernzugangs und Prüfen der Verbindung von außen
- Dokumentation: Datenpunktliste, Funktionsbeschreibung, Anschlussplan,
  Zuordnung der Anlagenteile zu den Automationsstationen, Liste der
  belegten physikalischen Adressen
- Übergabe der vollständigen Projektdatei und der Zugangsdaten an den
  Auftraggeber
- Einschulung von bis zu X Benutzern an der Anlage, einschließlich
  Schaltuhren, Sollwerten, Szenen, Störmeldungen und Quittieren
- Einschulung des Betriebspersonals in das Sperren und Freigeben des
  Fernzugangs

Anzahl einzuschulender Benutzer: X, Dauer: X Stunden
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Inbetriebnahme, Dokumentation und Einschulung

1. Inbetriebnahme

- Einbinden der Automationsstation in das Netzwerk des Auftraggebers,
  Abstimmung der Netzwerkeinstellungen mit dem Betreiber des Netzwerkes
- Einstellen von Uhrzeit und Zeitserver
- Aufspielen des aktuellen Softwarestandes
- Ändern der Vorgabekennwörter und Übergabe der neuen Kennwörter

2. Funktionsprüfung

Funktionsprüfung je Anlagenteil gegen die Funktionsbeschreibung, mit
Prüfprotokoll. Zu prüfen sind mindestens:
- Schalten, Dimmen und Beschattung je Raum
- Regelfunktionen nach Position 12, einschließlich Frostschutz und
  Sommerabschaltung
- Störmeldungen nach Position 15, einschließlich Zustellung an die
  eingetragenen Empfänger und Quittieren
- Aufzeichnung nach Position 14
- Verhalten nach Spannungsausfall: Wiederanlauf, Fortführen der
  Einstellwerte und der Zählerstände

3. Datensicherung

Einrichten der täglichen selbsttätigen Datensicherung und Nachweis einer
Wiederherstellung. Dem Auftraggeber ist zu zeigen, wie ein früherer Stand
zurückgespielt wird und wie Projekt und Einstellwerte getrennt
wiederhergestellt werden.

4. Fernzugang

Einrichten des Fernzugangs nach Position 7, Prüfen der Verbindung von
außen, Einweisung in das Sperren und Freigeben.

5. Dokumentation

Zu übergeben sind:
- Datenpunktliste mit Bezeichnung, Datentyp und Verwendung
- Funktionsbeschreibung der Anlage in verständlicher Sprache
- Anschlussplan der Automationsstation und der Ein-/Ausgabemodule
- Zuordnung der Anlagenteile zu den Automationsstationen bei verteiltem
  Projekt nach Position 19
- Liste der belegten physikalischen Adressen, einschließlich des Blocks für
  das KNX-IP-Gateway nach Position 8
- Beschreibung der freien Programmierung nach Position 17, soweit vorhanden

6. Übergabe

Die vollständige Projektdatei und alle Zugangsdaten sind dem Auftraggeber
zu übergeben. Der Auftraggeber muss die Anlage mit der
Projektierungssoftware selbst ändern können.

7. Einschulung

Einschulung von bis zu X Benutzern an der Anlage, einschließlich
Bedienseiten, Schaltuhren, Sollwerten, Szenen, Anwesenheitszuständen,
Störmeldungen und Quittieren. Gesondert einzuschulen ist das
Betriebspersonal in das Sperren und Freigeben des Fernzugangs, in die
Datensicherung und in die Störmeldeverarbeitung.

Anzahl einzuschulender Benutzer: X
Dauer der Einschulung: X Stunden

23  AZ Wartung und Fernbetreuung

Stichwort: AZ Wartung und Fernbetreuung je Jahr
Einheit: psch/Jahr  ·  Menge: X Jahre

AZ Wartung und Fernbetreuung je Jahr

Aufzahlungsposition für die laufende Betreuung der Anlage.

- Aufspielen der Softwareaktualisierungen der Automationsstation aus der
  Ferne
- jährliche Prüfung von Datensicherung, Störmeldezustellung,
  Aufzeichnung und Betriebswerten der Automationsstation
- Bearbeitung von Störungen aus der Ferne über den Zugang nach Position 7;
  Reaktionszeit und Erreichbarkeit sind anzugeben
- kleinere Anpassungen von Schaltzeiten, Sollwerten und Bedienseiten
- Bericht je Wartung

Laufzeit: X Jahre
Reaktionszeit: ................  Erreichbarkeit: ................
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AZ Wartung und Fernbetreuung je Jahr

Aufzahlungsposition für die laufende Betreuung der Anlage über den
gesicherten Zugang nach Position 7.

1. Softwarepflege

Aufspielen der Softwareaktualisierungen der Automationsstation aus der
Ferne. Vor jeder Aktualisierung ist eine Sicherung anzulegen. Der
Softwarestand vor und nach der Aktualisierung ist zu dokumentieren.

2. Jährliche Prüfung

- Prüfung der täglichen Datensicherung und einer Wiederherstellung
- Prüfung der Störmeldezustellung an alle eingetragenen Empfänger
- Prüfung der Aufzeichnung auf Lücken
- Prüfung der Betriebswerte der Automationsstation, mindestens Laufzeit,
  Auslastung, Temperatur, Speicherbelegung und Abnutzung des
  Speichermediums
- Prüfung der Erreichbarkeit aller angebundenen Bussysteme und Geräte
- Durchsicht des Störmeldeprotokolls auf wiederkehrende Meldungen

3. Störungsbearbeitung

Bearbeitung von Störungen aus der Ferne. Reaktionszeit und Erreichbarkeit
sind vom Bieter anzugeben. Eine Anfahrt ist nur dann zu verrechnen, wenn
die Störung aus der Ferne nicht behoben werden kann.

4. Kleinere Anpassungen

Anpassen von Schaltzeiten, Sollwerten, Bezeichnungen und Bedienseiten im
vereinbarten Umfang.

5. Bericht

Je Wartung ist ein Bericht zu übergeben, der die geprüften Punkte, die
festgestellten Mängel und die ausgeführten Arbeiten nennt.

6. Umfang

Laufzeit: X Jahre
Reaktionszeit: ................................................
Erreichbarkeit: ...............................................
Enthaltene Stunden für Anpassungen je Jahr: X

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